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Augsburger Philharmoniker

Die Augsburger Philharmoniker wurden 1865 gegründet und sind das Sinfonieorchester der Stadt Augsburg. Sie sind das musikalische Aushängeschild der Region und haben neben dem klassischen Repertoire auch eine Vielzahl an Konzertformaten wie beispielsweise einer Virtual Reality Brillen Produktion, der Reihe Zukunft(s)musik und eine vom Orchester selber organisierte Kammermusikreihe. Ebenso steht ein umfangreiches musikpädagogisches Programm, von Konzerten für die Kleinsten bis zu Schulkonzerten für Jugendliche, jährlich auf dem Spielplan. Berühmte Dirigenten wie Eugen Jochum und Wolfgang Sawallisch begannen ihre Karriere in Augsburg.

Kontakt

Augsburger Philharmoniker
Besucherservice Staatstheater Augsburg
Rathausplatz 1
D-86150 Augsburg

Telefon: +49 (0)821-324-4900
E-Mail: tickets@staatstheater-augsburg.de

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Bewertungen & Berichte Augsburger Philharmoniker

© Ábel Rezső
Konzert

1. Sinfoniekonzert:
Neustart

Violoncello: Alban Gerhardt
Musikalische Leitung: Gábor Hontvári
Augsburger Philharmoniker


Johannes Brahms (1833 – 1897): »Akademische Festouvertüre« c-Moll op. 80
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975): Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Das 1. Cellokonzert von Schostakowitsch steckt voller Energie. Es entstand als Befreiungsschlag in der Zeit der politischen »Tauwetterperiode«. Zu seinem 120. Geburtstag bringen die Augsburger Philharmoniker gemeinsam mit Star-Cellist Alban Gerhardt das berühmte Konzert zur Aufführung. Gerahmt wird Schostakowitsch von Brahms – mit der feierlichen »Akademischen Festouvertüre« und mit seiner 1. Sinfonie. Insgesamt vierzehn Jahre arbeitete Brahms an seiner Ersten. Sie ist Fortsetzung und Neuanfang gleichermaßen: Mit ihr trat Brahms aus dem Schatten Beethovens.

Konzerteinführung mit Dr. Christine Faist jeweils 18:45 Uhr

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Kammerkonzert

1. Kammerkonzert:
Von Sternen und Träumen

Violine: Dace Salmina-Fritzen
Violoncello: Julien Chappot
Harfe: Christine Steinbrecher
Klavier: Paul Rivinius
Sopran: Alexandra Steiner


Franz Schubert (1797 – 1828): Ständchen »Zögernd leise« | »Die Sterne« | »Am See« | Ständchen »Leise flehen« | Notturno Es-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): »Der Zauberer« | »Oiseaux, si tous les ans« | »Ah, se in ciel benigne stelle«
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921): »Fantaisie« | »Violons dans le soir« | Allegro appassionato
Claude Debussy (1862 – 1918): »Nuit d’étoiles« | »Apparition«
Gabriel Fauré (1845 – 1924): »Après un rêve« | »La Pavane«
Jules Massenet (1842 – 1912): »Élégie«

Die Gestirne faszinieren die Menschheit seit jeher. Schon in frühesten Zeiten wiesen Sternbilder Urvölkern und Seefahrern den Weg. In der Romantik wurden die Sterne zum Adressaten für Sehnsucht und Träume und auch heute lebt die Beziehung zum nächtlichen Himmel in vielerlei Gestalt fort. Die Sternenwelt erinnert uns an das Unendliche und daran, dass es etwas gibt, das größer ist als wir selbst.
Dichter:innen und Komponist:innen haben diese Faszination immer wieder aufgegriffen und in Musik verwandelt. In Mozarts selten gespielter Bravourarie »Ah, se in ciel, benigne stelle« werden die gnädigen Sterne um Mitleid angefleht. Schubert wiederum lädt zum Stelldichein im Mondenschein, und lässt – nach einem Gedicht Leitners – Sterne aus den Pforten des Himmels fallen. Von Schubert und Mozart wird der musikalische Bogen zum klangmalerischen französischen Impressionismus geschlagen. In die wechselnden Besetzungen, vom Klaviertrio über Duos mit Violine und Harfe sowie Violoncello und Klavier, webt sich die Gesangsstimme ein – eine musikalische Sternstunde zum Tagträumen, mal zart, mal sinnlich, mal expressiv.

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Neue Musik

Zukunft(s)musik I:
Henze

MODERIERTES KONZERT MIT NEUER MUSIK

Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Moderation: Dr. Christine Faist
Augsburger Philharmoniker


Hans Werner Henze (1926 – 2012): Drei Dithyramben für Kammerorchester | Sonata per archi | Aria de la folía española

»Alles bewegt sich auf das Theater hin und kommt von dort her zurück«. Für Hans Werner Henze war das Musikdrama Dreh- und Angelpunkt. Auch seine Instrumentalkompositionen atmen diesen Geist. Sie tragen politische oder religiöse Dimensionen und sind oft mit Werken der Literatur, bildenden Kunst und Musik verbunden. Dabei war die kompositorische Freiheit und der Dialog mit der Tradition fern von »Dogmen« zeitgenössischer Kunstströmungen für Henze zentral. In den »Dithyramben« entfaltet Henze eine poetische Orchesterrede im Umfeld des Dionysoskult. Seine »Sonata« wiederum geht auf eine Idee zu einem Ballett zurück, und die »Aria« setzt den spanischen Karnevalstanz »la folía« neu in Szene. 2026 feiern wir Henzes 100. Geburtstag.

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Konzert

»Musik beflügelt«

Benefizkonzerte

Sopran: Susanne Simenec
Oboe: Helene Traub, Saori Matsumoto
Violine: Dace Salmina-Fritzen, Annabel Nolte
Viola: Johanna Lippe
Violoncello: Jakob Janeschitz-Kriegl
Kontrabass: Frank Lippe
Cembalo: Peter Bader


Languet anima mea – Meine Seele verlanget

Kantaten und Sonaten des italienischen Barock von Conti, Händel und Vivaldi
Francesco Bartolomeo Conti (1682 – 1732): »Languet anima mea« Kantate für Sopran, zwei Violinen, Viola, zwei Oboen und Basso Continuo
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759): Trio Sonata Es-Dur für zwei Violinen und Violoncello HWV 382
Georg Friedrich Händel: »Coelestis dum spirat aura« HWV 231 Kantate für Sopran, zwei Violinen und Basso Continuo
Antonio Vivaldi (1678 – 1741): Konzert in d-Moll für zwei Oboen RV 535
Antonio Vivaldi: »In furore iustissime irae« RV 626 Motette für Sopran, zwei Violinen, Viola und Basso Continuo

Nach den erfolgreichen Spendenaktionen zur Sanierung der Steinmeyer-Orgel im Kongress am Park und zum Erwerb einer Celesta für die Augsburger Philharmoniker startet die Philharmonische Gesellschaft Augsburg e.V. mit »Musik beflügelt« ein neues Projekt. Mit dieser Benefizkonzert-Reihe soll die Anschaffung eines Flügels für das zukünftige Kleine Haus des Staatstheaters am Kennedyplatz mitfinanziert werden.

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Konzert

brechtbühne un/plugged I

Kuration: Girisha Fernando
Mitglieder der Augsburger Philharmoniker


Bei brechtbühne un/plugged treffen außergewöhnliche Künstler:innen der regionalen Popkultur auf Musiker:innen der Augsburger Philharmoniker und präsentieren brandneue Crossover-Sounds.

Im ersten Konzert ist u. a. Ceci zu erleben, eine deutsch-kanadische Künstlerin aus Augsburg, die mit ihrem intimen Indie-Soul und einer eindringlichen Bühnenpräsenz überzeugt. Ihr Sound verbindet Indie-Pop mit Einflüssen aus Jazz und Bossa Nova zu einer warmen, groovigen und zugleich fein nuancierten Klangsprache. Für ihr Wirken wurde sie 2026 mit dem Popkulturpreis ROY der Stadt Augsburg ausgezeichnet

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© Andrej Grilc
Konzert

2. Sinfoniekonzert:
Fabelhaft

Violine: Tianwa Yang
Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Augsburger Philharmoniker


Jean Sibelius (1865 – 1957): »Der Schwan von Tuonela« op. 22 / 2
Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893): Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Sergei Prokofjew (1891 – 1953): »Cinderella« Auszüge aus den drei Ballettsuiten

Sibelius war ein Naturfan. Besonders hatten es ihm die Singschwäne angetan, die er als »Mysterium der Natur« bezeichnete. Im »Schwan von Tuonela« verbindet er seine Naturerlebnisse mit der finnischen Mythologie. In die Märchenwelt der Brüder Grimm führt uns Prokofjew. Sein Ballettklassiker »Cinderella« setzt jede Figur des berühmten Märchens mit feinstem psychologischem Gespür musikalisch in Szene – eine Musik von großer emotionaler Tiefe. Diese findet sich auch in Tschaikowskys legendärem Violinkonzert wieder, das Artist in Residence Tianwa Yang in ihrem Auftaktkonzert interpretieren wird.

Konzerteinführung mit Dr. Christine Faist jeweils 18:45 Uhr

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Kammerkonzert

Sonderkammerkonzert:
The Seven Stars Of Bethlehem

Sopran: KS Sally du Randt
Viola, Klavier: Chia-Long Tsai
Viola: Kirill Kapshiev, Ludwig Schmalhofer, Beate Metzger, Johanna Lippe
Kontrabass: Frank Lippe


KS Sally du Randt und die Violharmonics präsentieren stimmungsvolle Melodien zur Weihnachtszeit von klassischen Werken bis hin zu amerikanischen Weihnachtshits in außergewöhnlichen Arrangements von Frank Lippe.

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© Andrej Grilc
Konzert

Meilensteine

ARTIST IN RESIDENCE KONZERT I

Violine: Tianwa Yang
Augsburger Philharmoniker


Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Septett Es-Dur op. 20
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847): Oktett für
Streicher Es-Dur op. 20

Beethoven setzte Maßstäbe. Auch die Kammermusik revolutionierte er. Mit seinem sinfonisch angelegten Septett, oft seine »Nullte« genannt, schrieb der junge Komponist Musikgeschichte. Mendelssohn brachte mit seinem Streichoktett ebenfalls ein Meisterwerk der Kammermusik aufs Notenpapier – und das mit gerade einmal 16 Jahren. Auch hier lässt die Sinfonie grüßen. Mendelssohn schreibt: »Dieses Octett muss von allen Instrumenten im Style eines symphonischen Orchesters gespielt werden.«

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Familienkonzert

Weihnachtskonzert:
Hänsel und Gretel

Oper in drei Akten von Engelbert Humperdinck / Ab 6 Jahren

Musikalische Leitung: Sebastiaan van Yperen
Augsburger Philharmoniker


In »Hänsel und Gretel« verbindet Engelbert Humperdinck das berühmte Märchen der Brüder Grimm mit einer hinreißenden Musik zwischen Volkslied, Romantik und großer Oper.
Im Zentrum stehen zwei Kinder, die sich zwischen Armut, Fantasie und Zusammenhalt behaupten müssen. Mit schlicht-elegantem Bühnenbild, Kostümen und dem Orchester auf der Bühne laden wir Menschen jeden Alters ein, das Märchen neu zu erleben.

Mit dem Orchester auf der Bühne
Inszenierung: Aldona Farrugia
Bühne: Dorota Karolczak
Kostüme: Gisa Kuhn
Licht: Moritz Fettinger
Dramaturgie: Dr. Nicolas Léwy

In deutscher Sprache

Dauer: ca. 1 Stunde 20 Minuten, ohne Pause

Hinweis: Alle Termine zu »Hänsel und Gretel« zeigen dieselbe Inszenierung. Sie unterscheiden sich lediglich hinsichtlich Veranstaltungsformat und Zielgruppe.

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© Astrid Ackermann
Konzert

3. Sinfoniekonzert:
Mahler

Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Augsburger Philharmoniker


Gustav Mahler (1860 – 1911): Sinfonie Nr. 6 a-Moll »Tragische«

»Meine 6. wird Rätsel aufgeben«, schrieb Mahler, als er im Sommer 1904 seine neue Sinfonie beendet hatte. Und tatsächlich wurde sein Publikum mit ganz neuen Hörerfahrungen und aparten Schlagwerkinstrumenten konfrontiert: Neben Herdenglocken, Rute und Holzklapper kommt ein Holzhammer zum Einsatz. Dieser dient im Finale wortwörtlich für die Schicksalsschläge. Nicht umsonst erhielt die Sinfonie den Beinamen »Tragische«, denn Mahler ging noch radikalere Wege als sonst: Er löst das existenzielle Wechselspiel von Emphase und Zerfall nicht auf, sondern besiegelt am Ende den Untergang des Helden. Seine Frau Alma Mahler wusste um die biografischen Bezüge und bezeichnete die Sechste als »allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein«.

Konzerteinführung mit Dr. Christine Faist jeweils 18:45 Uhr

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Kammerkonzert

Sonderkammerkonzert:
Heilige Nacht

in Kooperation mit INS Theater e.V.

Konzeption, Gesang, Violine: Eva Berschet
Violine: Beate Färber
Gesang, Horn, Alphorn: Katharina Hauf
Horn, Alphorn: Barbara Vogler
Gesang, Harfe: Christine Steinbrecher
Kontrabass: Herbert Engstler
Erzähler: Thomas Prazak


Zur Adventszeit wird die Weihnachtslegende »Heilige Nacht« von Ludwig Thoma musikalisch in Szene gesetzt – mit Volksmusik, Alphörnern und bayerischem »Dreigsang«.

Mit seiner berühmten »Heiligen Nacht« hat Ludwig Thoma die biblische Weihnachtsgeschichte ins tiefverschneite Oberbayern verlegt und eine alltagsnahe Erzählung in Reimform daraus entsponnen.

Der Dichter Oskar Maria Graf schrieb über sie: »Es mag mir vielleicht als Rührseligkeit ausgelegt werden, wenn ich gestehe, dass ich die Heilige Nacht beim Lesen so empfinde, als säße ich als Kind wieder daheim in der warmen Stube und sähe all das Göttliche dieser Legende so menschlich und geheimnisvoll, als wär es etwas, das jedem von uns geschehen könnte.« Doch so heimelig sich die Geschichte vielerorts ausnimmt, ist sie doch auch von sozialkritischer Brisanz. Gerade auch deshalb ist den Liebhabern bayerischer Mundart die »Heilige Nacht« ans Herz gewachsen.

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Konzert

Neujahrskonzert:
Opernchöre

mit Mitglieder des Opernensembles
Musikalische Leitung: Sebastiaan van Yperen
Moderation: Dr. Christine Faist
Opernchor des Staatstheater Augsburg
Augsburger Philharmoniker


Was wäre die Oper ohne ihren Chor? Ob Festszenen, Triumphmärsche, Gefangenenchöre, Trinkgelage oder aufgebrachte Volksmassen: Der Opernchor schafft Bühnenrealismus und verstärkt mit seinem breiten musikalischen Tableau die großen dramatischen Momente.

Die Augsburger Philharmoniker und der Opernchor des Staatstheater Augsburg präsentieren im Neujahrskonzert Klassiker von Mozart über Verdi bis zur Wiener Operette – gemeinsam mit Solist:innen des Opernensembles.

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Konzert

4. Sinfoniekonzert:
Seelenbilder

Trompete: Selina Ott
Musikalische Leitung: Ivan Demidov
Augsburger Philharmoniker


Aziza Sadikova (geb. 1978): »Schmerz und Vorahnung«
Alexander Arutjunjan (1920 – 2012): Konzert für Trompete und Orchester
Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893): Suite für Orchester Nr. 3 G-Dur op. 55

2025 begeisterte die aus Usbekistan stammende Komponistin Aziza Sadikova die Hamburger Musikwelt – mit der Uraufführung von »Schmerz und Vorahnung«. Damit führt sie uns in die Gefühlswelt ihres Lieblingskomponisten Tschaikowsky und in seine sehr persönlich geprägte 4. Sinfonie. Ein Tschaikowsky-Original ist mit der beliebten 3. Suite zu erleben. Im Spiel von Licht und Schatten trägt auch sie biografische Züge. Dazwischen erklingt das mitreißende Trompeten-Konzert des Armeniers Arutjunjan. Solistin ist Selina Ott. Sie gewann 2018 als erste Frau den ARD-Musikwettbewerb im Fach Trompete.

Blick in die Musikalische Werkstatt jeweils 18:45 Uhr

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Konzert

Karneval der gefährdeten oder schon abhandenen Tiere

Eine satirisch-musikalische Entdeckungsreise

Augsburger Philharmoniker

Text: Eckhard Henscheid
Musik: Markus Lehmann-Horn

Camille Saint-Saëns hat mit seinem »Karneval der Tiere« Geschichte geschrieben. Was macht sein Schwan eigentlich heute? Wir suchen nach einem »Update« des berühmten Werks und ergründen auf humorvolle Weise die Welt der bedrohten oder bereits ausgestorbenen Tiere. Für dieses außergewöhnliche Projekt konnte der legendäre Satiriker und Schriftsteller Eckhard Henscheid gewonnen werden.

Seine »gefährdeten oder schon abhandenen Tiere« werden von Markus Lehmann-Horn kompositorisch in Szene gesetzt, kommentiert und konterkariert. Neue Musik und gesellschaftliche Satire spüren dabei die Rückzugswinkel des Humors in einer Welt auf, die uns derzeit eigentlich wenig Grund zum Lachen gibt, als klingendes Kaleidoskop von Wahrheiten, Absurditäten, Abgründen und Utopien – von der Hummelbrummel bis zum Holzbock.

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Kammerkonzert

2. Kammerkonzert:
Jagdruf und Hirtengesang

Violine: Mariko Umae, Aleksandra Manic
Viola: Christian Döring
Violoncello: Johannes Gutfleisch


Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Streichquartett B-Dur KV 458 »Jagdquartett«
Jörg Widmann (*1973): »Jagdquartett« 3. Streichquartett
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59,1

Mozarts »Jagdquartett« trägt seinen Beinamen durch die hornartigen Fanfaren des ersten Satzes, zeigt sich aber vor allem als lyrisches und ausdrucksstarkes Werk. Beethoven sprengte mit seinem Streichquartett die bisherigen Grenzen der Gattung und irritierte seine Zeitgenossen mit neuer Klangfülle und formaler Weite. Jörg Widmann greift die Jagdmotivik später auf und verwandelt sie in ein modernes, spannungsreiches Klangbild.

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© Andrej Grilc
Konzert

Wegweisend

ARTIST IN RESIDENCE KONZERT II

Violine: Tianwa Yang
Klavier: Nicholas Rimmer


Johannes Brahms (1833 – 1897): Sonate für Klavier und
Violine A-Dur op. 100
George Antheil (1900 – 1959): Violinsonate Nr. 2
Richard Strauss (1864 – 1949): Violinsonate Es-Dur op. 18

Als »Aufruhr der musikalischen Farbe« bezeichnete der Mäzen Walter W. Cobbett die Violinsonate von Strauss. Strauss war erst 23 Jahre alt, als er die Sonate schrieb, und landete damit einen zukunftsweisenden Volltreffer.
Damit übertraf er sogar Brahms’ Violinsonaten. Dieser hatte bereits die Messlatte hoch gesetzt – etwa mit seinem Opus 100, das auf eigenen Liedern basiert.
Kontrastreich dazwischen ist die kurzweilige Violinsonate von Antheil angesiedelt. Swinging und experimentell zugleich, sprengt sie die Gattung: mit bekannten Melodien, stampfenden Rhythmen und einer Trommel am Ende.

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© Astrid Ackermann
Konzert

5. Sinfoniekonzert:
Unschlagbar

Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Augsburger Philharmoniker


Joan Tower (geb. 1938): »Tambor«
Rodion Schtschedrin (1932 – 2025): »Carmen Suite« nach Georges Bizet
Béla Bartók (1881 – 1945): Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta

Im 5. Sinfoniekonzert ist Schlagkraft angesagt. Die US-amerikanische Komponistin Joan Tower macht kurzen Prozess und schreibt die »Trommel« gleich in den Titel. Auch Schtschedrin nimmt die Perkussionisten als Referenzgröße für seine originelle Fassung von Bizets »Carmen Suite«, die ansonsten mit Streichern besetzt ist. Bartók schwört ebenfalls auf diese Konstellation, gibt aber noch Harfe, Klavier und eine Celesta bei, die für besondere Klangkonstellationen sorgt. 1936 für das Basler Kammerorchester komponiert, gehört Bartóks kontrastreiche »Musik« zu den berühmtesten Orchesterwerken des 20. Jahrhunderts.

Blick in die Musikalische Werkstatt jeweils 18:45 Uhr

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Kammerkonzert

3. Kammerkonzert:
Spätwerk

Violine: Yeo-Jin Noh, Annabel Nolte
Viola: Elisabeth Schneider
Violoncello: Jakob Janeschitz-Kriegl


Joseph Haydn (1732 – 1809): Streichquartett C-Dur
op. 76,3 »Kaiserquartett«
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Streichquartett
B-Dur op. 130

Haydns »Kaiserquartett« entstand 1797 und verbindet virtuosen Spielwitz mit tiefer Innigkeit. Die Variationen über die »Kaiserhymne« werden zum musikalischen Friedensgebet. Beethovens Streichquartett B-Dur führt diese Gattung in eine neue Dimension: Zwischen tänzerischer Leichtigkeit, inniger Cavatina und visionärer Klangsprache offenbart sich die faszinierende Welt seines späten Stils.

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Familienkonzert

2. Familienkonzert:
Die Planeten - Eine musikalische Reise ins All

ab 5 Jahren

Astronautin Katja Schild
Musikalische Leitung: Ivan Demidov
Augsburger Philharmoniker


Astronautin Katja kennt die unendlichen Weiten des Weltraums wie ihre Westentasche. Sie navigiert zwischen den Planeten mit einer ganz besonderen Rakete – eine mit Orchesterantrieb! Mit der atemberaubenden Musik von Gustav Holsts »Planeten« kommt sie in jeden Winkel des Universums.

In ihrer Kommandozentrale erreicht sie jedoch plötzlich ein Notruf: Die Bewohner:innen des Planeten »Allegro« sind in Gefahr. Es muss schnell gehandelt werden – alle müssen dabei mithelfen! Ob die Mission gelingen wird?

Mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Rundfunks / Münchner Rundfunkorchester

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© Astrid Ackermann
Konzert

Beethoven-Marathon:
Die Sinfonien

Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Augsburger Philharmoniker


Um die 230 000 Noten in weniger als fünf Stunden spielen? Das geht! Mit den Augsburger Philharmonikern und Generalmusikdirektor Domonkos Héja. Sie bringen an einem Tag in drei Etappen Beethovens Sinfonien auf die Konzertbühne im Kongress am Park anlässlich seines 200. Todestages: von der Ersten bis zur Achten! Die Neunte ist zwei Tage später als krönender Abschluss des Marathons im 6. Sinfoniekonzert mit großer sängerischer Besetzung aus den Ensembles des Staatstheaters zu erleben.

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© Astrid Ackermann
Konzert

6. Sinfoniekonzert:
Beethoven 200

Violine: Nathalie Schmalhofer
Violoncello: Julien Chappot
Klavier: Szilvia Mikó
Sopran: Jihyun Cecilia Lee
Alt: Kate Allen
Tenor: Roman Poboinyi
Bass: Avtandil Kaspeli
Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Opernchor des Staatstheater Augsburg, Extrachor des Staatstheater Augsburg
Augsburger Philharmoniker


Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 »Tripelkonzert«
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Der Mythos 9. Sinfonie und die »Ode an die Freude« bleiben auch heute als Freiheits- und Friedensbotschaft und nicht zuletzt als offizielle Hymne der Europäischen Union brandaktuell. Zum großen Beethoven-Jubiläum bringen die Augsburger Philharmoniker unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Domonkos Héja die berühmteste aller Neunten auf die Konzertbühne. Dazu gesellt sich das »Tripelkonzert«. Hier trifft filigrane Kammermusik auf großen Orchesterklang und vereint sich zu einem rauschenden »Grand Concerto Concertant«.

Das 6. Sinfoniekonzert bildet den feierlichen Abschluss des Beethoven-Marathons am 3.4.2027.

Konzerteinführung mit Dr. Christine Faist jeweils 18:45 Uhr

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Kammerkonzert

4. Kammerkonzert:
Romantische Fantasien

Klarinette: Stefan Schwab
Violine: Yeo-Jin Noh, Beate Färber
Viola: Chia-Long Tsai, Verena Foutsop
Violoncello: Julien Chappot, Jakob Janeschitz-Kriegl
Klavier: Ivan Demidov


Sergei Prokofjew (1891 – 1953): Ouvertüre über hebräische Themen op. 34
Robert Schumann (1810 – 1856): Fantasiestücke für Klarinette und Streichquartett op. 73
Johannes Brahms (1833 – 1897): Streichsextett B-Dur op. 18

Drei Klangwelten voller Charakter: Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen verbindet tänzerische Lebensfreude mit Klezmer-Farben und ist auf einen spontanen Auftrag hin in nur zwei Tagen entstanden. Schumanns Fantasiestücke führen durch zarte, melancholische und feurige Stimmungsbilder der Romantik. Brahms’ Streichsextett begeistert mit üppigem Streicherklang, lyrischer Schönheit und jugendlicher Frische.

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Familienkonzert

3. Familienkonzert:
»Bella Pastorella«

Ein Konzert für Clown & Orchester / ab 5 Jahren

Clown Bella Pastorella: Ingrid Hausl
Musikalische Leitung: Sebastiaan van Yperen
Augsburger Philharmoniker


Draußen auf dem Land ist die Welt noch in Ordnung – und da ist Bella Pastorella zuhause. Zwischen Vogelgezwitscher und Wasserrauschen fühlt sie sich unglaublich wohl. So war es schon immer und so ist es gut.
Doch in Bellas Kopf setzt sich die Idee fest, alles noch viel besser zu machen. Was man so alles aufmotzen könnte? Bella legt voller Eifer los und ist nicht zu bremsen. Dass dabei alles durcheinanderkommt, merkt sie erst, als es fast schon zu spät ist …

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Konzert

brechtbühne un/plugged II

Kuration: Girisha Fernando
Augsburger Philharmoniker


Von Indie bis Soul, von Jazz bis Worldmusic – außergewöhnliche Künstler:innen der regionalen Popkultur treffen auf Musiker:innen der Augsburger Philharmoniker.
Gemeinsam präsentieren sie Songs unterschiedlichster Couleur semi-unplugged mit überwiegend akustischen Instrumenten.
Die brechtbühne wird damit zum Ort brandneuer Crossover-Sounds.

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© Andrej Grilc
Konzert

Mendelssohn

Artist in Residence Konzert III

Violine: Tianwa Yang
Musikalische Leitung: Ivan Demidov
Augsburger Philharmoniker


Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805 – 1847):
Ouvertüre C-Dur
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847): Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 | Sinfonia für Streicher C-Dur Nr. 9

Sie inspirierten einander, tauschten Kompositionen aus und prägten gemeinsam das Berliner Musikleben: die Geschwister Felix und Fanny Mendelssohn. Fanny stand bei der Uraufführung ihrer C-Dur Ouvertüre selbst am Dirigierpult und leitete häufig die legendären häuslichen »Sonntagsmusiken«.
Dort erklang auch die 9. Streichersinfonie, die Felix mit nur 14 Jahren komponierte. Sein berühmtes Violinkonzert in e-Moll gehört indes zu seinen Reifewerken – eines der Lieblingskonzerte von Artist in Residence Tianwa Yang.

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Neue Musik

Zukunft(s)musik II:
Spiritualität & Konstruktion

MODERIERTES KONZERT MIT NEUER MUSIK

Violine: Mariko Umae, Aleksandra Manic
Viola: Christian Döring
Violoncello: Johannes Gutfleisch
Moderation: Dr. Christine Faist
Augsburger Philharmoniker


Patrick Pföß (*1981): Quartett
Minas Borboudakis (*1974): ONE – STRIPS
Peter Michael Hamel (*1947): Siebtes Streichquartett URAUFFÜHRUNG

Universell und spirituell – so lässt sich die Musiksprache
von Peter Michael Hamel umschreiben, der 2027 seinen
80. Geburtstag feiert. Sein neues Streichquartett gibt Zeugnis davon und schlägt den Bogen vom Osterhymnus und Hildegard von Bingen über indische Ragas bis zur Zwölftonmusik.

Ästhetische Vielfalt prägt auch die Musik seinerSchüler Patrick Pföß und Minas Borboudakis. Während Pföß
sein »Quartett« aus einem einzigen Motiv entwickelt, bezieht sich Borboudakis auf die Werkserie »Strips« des Malers Gerhard Richter und formt eine körperhaft sich auffaltende Klangskulptur.

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Kammerkonzert

5. Kammerkonzert:
Grenzgänge

Klarinette: Antonia Jaeger
Klavier: Mimi Park
Violine: Annabel Nolte
Violoncello: Jakob Janeschitz-Kriegl


Paul Hindemith (1895 – 1963): Klarinettenquartett
Max Bruch (1838 – 1920): Klaviertrio c-Moll op. 5
Walter Rabl (1873 – 1940): Klarinettenquartett Es-Dur op. 1

Paul Hindemiths Quartett steht im Zeichen eines stilistischen Wandels: Zwischen archaisierenden Klängen, kontrapunktischer Dichte und schwebender Melancholie spiegelt es die Umbrüche seiner Zeit wider. Bruchs Klaviertrio aus dem Jahr 1857 zeigt dagegen die romantische Tradition des 19. Jahrhunderts. Bereits im Jugendwerk verbinden sich melodische Ausdruckskraft, formale Geschlossenheit und ein ausgeprägtes Gespür für kammermusikalischen Dialog. Beide Werke zeugen auf ihre Weise von der Suche nach persönlicher musikalischer Sprache.

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Konzert

7. Sinfoniekonzert:
Romantisch

Orgel: Christian Schmitt
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Augsburger Philharmoniker


Augusta Holmès (1847 – 1903): »La Nuit et l’Amour«
César Franck (1822 – 1890): Grande pièce symphonique op. 17 FWV 29, arrangiert für Orgel und Orchester von Zsigmond Szathmáry (geb. 1939)
Anton Bruckner (1824 – 1896): Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische«

Cornelius Meister dirigiert im 7. Sinfoniekonzert die Augsburger Philharmoniker und hat Bruckners Vierte im Gepäck. Hier begibt sich der Komponist in strahlende Sphären zwischen Naturidylle und Mittelaltersehnsucht: mit Vogelstimmen, Rittern und Jagdszenen. Nicht ohne Grund bezeichnete er seine Sinfonie als »Romantische«. Das Opus 17 von Franck ist ein Meilenstein der romantischen Orgelmusik. Unlängst als Orgelkonzert bearbeitet, wird es von Christian Schmitt interpretiert. Den Auftakt macht die Franck-Schülerin Holmès mit »Nacht und Liebe« – Romantik pur!

Konzerteinführung mit Dr. Christine Faist jeweils 18:45 Uhr

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Kammerkonzert

6. Kammerkonzert:
Resonanz & Holz

Marimba: Seungmin Lee
Violine: Geeta Abad, Anastasia Rechert
Viola: Mehmet Ali Yücel
Violoncello: Rastislav Huba


Jessie Montgomery (*1981): Duo für Violine und Violoncello
Samuel Barber (1910 – 1981): Streichquartett h-Moll op. 11,1
Robert Honstein (*1980): »Patter«
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll für Violine solo, BWV 1004, in einer Bearbeitung für Marimba und Streichquartett

Montgomerys Duo erzählt in drei Sätzen von Witz, Vertrauen und Abenteuer. Barbers Streichquartett führt von dramatischer Energie zum weltberühmten »Adagio for Strings«. »Patter« spielt mit feinen Klanggesten und flüsternden Dialogen, bevor Bachs Chaconne für Marimba und Streichquartett das barocke Meisterwerk in faszinierenden neuen Klangfarben erlebbar macht.

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© Andrej Grilc
Konzert

8. Sinfoniekonzert:
Tanzbar

Violine: Tianwa Yang
Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Augsburger Philharmoniker


Ottorino Respighi (1879 – 1936): »Alte Tänze und Weisen« – Suite Nr. 2
Paul Ben-Haim (1897 – 1984): Konzert für Violine und Orchester
Igor Strawinsky (1882 – 1971): »Petruschka«

Respighi liebte die Alte Musik. Mit seiner Tanzsuite griff er zu italienischen Lautenstücken und bearbeitete sie für Orchester. Rund um den Tanz geht es auch bei Strawinsky. Mit dem Ballett »Petruschka« stürzen wir uns ins Jahrmarktsgetümmel, das Strawinsky mit russischen Volkstänzen erlebbar macht. Alles dreht sich hier um die schöne Ballerina. Dazwischen erklingt Ben-Haims Violinkonzert. Mit zahlreichen Bezügen zur Tradition bringt Ben-Haim tänzerische Elemente aus der nahöstlichen und jüdischen Musik zum Einsatz. Am 5. Juli feiern wir den 130. Geburtstag des berühmten Augsburgers.

Blick in die Musikalische Werkstatt jeweils 18:45 Uhr

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Konzert

Konzerte im Fronhof

mit Mitglieder des Opernensembles
Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Augsburger Philharmoniker


Neustart mit Tradition – das beliebte Open-Air-Festival »Konzerte im Fronhof« geht neue Wege. Ab 2027 richtet das Staatstheater Augsburg das Sommerfestival aus. Wilhelm F. Walz, ehemaliger Konzertmeister der Philharmoniker, hob die Festspiele 1999 aus der Taufe und begeisterte damit 26 Jahre lang das Augsburger Publikum.

Das traditionsreiche Festival wird nun vom Staatstheater als Marke weitergeführt und erhält zugleich neue künstlerische Impulse: Freuen Sie sich auf Konzerte der Augsburger Philharmoniker und eine Operngala vor der bezaubernden Kulisse des Fronhofes.

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Kinderkonzert

Krabbelkonzert

Für Eltern & Kinder bis 3 Jahre

Moderation: Dr. Christine Faist, Anna-Dorothea Promnitz-Pyrek
Mitglieder der Augsburger Philharmoniker


Die Augsburger Philharmoniker spielen in unterschiedlichen Kammerbesetzungen für die Kleinsten zwischen 0 und 3 Jahren: zum stillen Lauschen und Träumen oder zum Krabbeln und Bewegen. Die Krabbelkonzerte finden in gemütlicher, stimmungsvoller Atmosphäre statt – ob liegend oder sitzend auch für die Großen ein ganz besonderes Konzerterlebnis.

Es sind gemütliche Kissen vorhanden, aber bringen Sie auch gerne eine Decke zum Krabbeln mit.

Kinder bis 3 Jahre haben freien Eintritt.

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Konzert

Akademiekonzerte

1. Violine: Luise Querner
Viola: Claudia Vidal Abad
Violoncello: Dayeon Kim
Kontrabass: Krzysztof Galcynski
Flöte: Hannah Müller
Klarinette: Maren Henkel
Fagott: Yi Yang
Trompete: Linus Löffler
Posaune: Jonas Kopf
Schlagzeug: Jaejun Lee


In der Reihe der Akademiekonzerte präsentieren sich die Akademist:innen der in der Spielzeit 2024/25 gegründeten Orchesterakademie Paul Ben-Haim am Staatstheater Augsburg.

Die Orchesterakademie Paul Ben-Haim am Staatstheater Augsburg eröffnet angehenden Profimusiker:innen die Möglichkeit, wertvolle Orchestererfahrung zu sammeln und sich im Umfeld der Augsburger Philharmoniker umfassend weiterzuentwickeln. Benannt nach dem jüdischen Komponisten und Musiker Paul Ben-Haim, steht die Akademie zugleich für musikalische Exzellenz, Nachwuchsförderung und die lebendige Erinnerung an eine bedeutende Künstlerpersönlichkeit.

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Konzert

Sommerkonzert für Senior:innen

In Kooperation mit dem Seniorenbeirat der Stadt Augsburg

Musikalische Leitung: Ivan Demidov
Augsburger Philharmoniker


Erleben Sie ein unvergessliches Sommerkonzert mit Mitgliedern des Opernensembles und den Augsburger Philharmonikern unter der Leitung ihres 1. Kapellmeisters Ivan Demidov.

Zu hören sind die schönsten Melodien, Ouvertüren
und Intermezzi aus der Welt des Musiktheaters. Durch
das Programm führt Konzertdramaturgin Dr. Christine Faist.

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Augsburger Philharmoniker

Besucherservice Staatstheater Augsburg

Die Augsburger Philharmoniker wurden 1865 gegründet und sind das Sinfonieorchester der Stadt Augsburg. Sie sind das musikalische Aushängeschild der Region und haben neben dem klassischen Repertoire auch eine Vielzahl an Konzertformaten wie beispielsweise einer Virtual Reality Brillen Produktion, der Reihe Zukunft(s)musik und eine vom Orchester selber organisierte Kammermusikreihe. Ebenso steht ein umfangreiches musikpädagogisches Programm, von Konzerten für die Kleinsten bis zu Schulkonzerten für Jugendliche, jährlich auf dem Spielplan. Berühmte Dirigenten wie Eugen Jochum und Wolfgang Sawallisch begannen ihre Karriere in Augsburg.

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Bewertungen & Berichte Augsburger Philharmoniker

Konzerte / Konzert Augsburger Philharmoniker Augsburg, Rathausplatz 1
Ereignisse / Festival Leitheimer Schlosskonzerte Kaisheim, Nagelgasse 1
Konzerte / Konzert Schwäbisches Jugendsinfonieorchester Augsburg, Hafnerberg 10

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