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Ausstellungen / Museum Klassik Stiftung Weimar Weimar, Burgplatz 4
Brauchtum / Museum 1. Deutsches Bratwurstmuseum Mühlhausen, Am Stadtwald 56
Ausstellungen / Ausstellung Bauhaus-Museum Weimar
So 19.5.2024, 9:30 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

Das Bauhaus kommt aus Weimar

Klassik Stiftung Weimar

Diese Dauerausstellung erinnert an die frühe Phase der bedeutendsten Design- und Kunstschule des 20. Jahrhunderts und verknüpft deren Geschichte mit Fragen zur Lebensgestaltung von Heute und Morgen. „Wie wollen wir zusammenleben?“ Die Frage ist heute so wichtig wie vor 100 Jahren. Die gestalterischen Antworten des Bauhauses waren radikal und experimentell. Besonders die Weimarer Jahre der später weltberühmten Schule stehen im Zeichen des Aufbruchs und Neuanfangs. Wie sie bis heute in Kunst, Architektur und Design nachwirken, zeigt das neue Bauhaus-Museum Weimar. Walter Gropius selbst legte 1925 den Grundstein für die weltweit älteste Bauhaus-Sammlung, deren Schätze ebenfalls im Museumsneubau der Architektin Heike Hanada erlebnisreich inszeniert und mit aktuellen Fragen verknüpft werden. ModerneCard für 5 Museen + 1 Gratis Berechtigt jeweils zum einmaligen Eintritt in das Bauhaus-Museum Weimar, Museum Neues Weimar, Haus Am Horn, Haus Hohe Pappeln und Nietzsche-Archiv sowie während der Sonderausstellung im Themenjahr 2024 das Schiller-Museum. Erwachsene: 17 € ermäßigt: 12 € Schülerinnen und Schüler: (16–20 J.) 7 €
Ausstellungen | Ausstellung

Der erste Schriftsteller Deutschlands

Klassik Stiftung Weimar

Als Herzogin Anna Amalia einen intellektuellen Gesprächspartner für ihren jugendlichen Sohn Carl August suchte, fiel ihre Wahl auf den damals populärsten Schriftsteller Deutschlands: Christoph Martin Wieland. Vor 250 Jahren zog der Dichter, Übersetzer und Aufklärer nach Weimar. Hier gründete er unter anderem die Zeitschrift "Der Teutsche Merkur" – und setzte Weimar noch vor die Ankunft Goethes auf die kulturelle Landkarte Deutschlands. Die neue Dauerausstellung in den historischen Wohnräumen des Gutshauses bietet eine Einführung in Wielands Biographie und sein Werk in all seinen Aspekten. Eintritt frei
Ausstellungen | Ausstellung

Kampf um Nietzsche

Klassik Stiftung Weimar

Die von Henry van de Velde als Gesamtkunstwerk gestalteten Räume des Nietzsche-Archivs erstrahlen 2020 in neuem Licht. Die überarbeitete Dauerausstellung führt ein zu Nietzsches Denken und fasst die Rezeption in Kunst, Architektur, Musik und Philosophie zusammen. Der von Weimar ausgehende Kult um den Denker wird gleichermaßen nachvollziehbar wie das Wirken der Archivherrin Elisabeth Förster-Nietzsche. Bis heute prägt sie die Deutung ihres Bruders. In van de Veldes vitaler Formgebung manifestiert sich der von Nietzsche geforderte Wille zu einer neuen Zeit. Eine interaktive Station vermittelt Nietzsches Denken. Ein digitales Gästebuch stellt die schillernden Persönlichkeiten vor, die das Archiv besuchten. In ihnen spiegelt sich die Ambivalenz der Moderne. Die Südveranda lädt mit einer Leseecke zu vertiefender Lektüre ein. Erwachsene 4,50 € Ermäßigt 3,50 € Schülerinnen und Schüler (16 - 20 Jahre) 1,50 € ModerneCard für 5 Museen + 1 Gratis Berechtigt jeweils zum einmaligen Eintritt in das Bauhaus-Museum Weimar, Museum Neues Weimar, Haus Am Horn, Haus Hohe Pappeln und Nietzsche-Archiv sowie während der Sonderausstellung im Themenjahr 2024 das Schiller-Museum. Erwachsene: 17 € ermäßigt: 12 € Schülerinnen und Schüler: (16–20 J.) 7 €
Ausstellungen | Ausstellung

Erlebnis Parkhöhle - Durch Zeit und Klima

Klassik Stiftung Weimar

Wiedereröffnung der Parkhöhle mit neuer Ausstellung Die Ausstellung „Erlebnis Parkhöhle: Durch Zeit und Klima“ im Stollensystem unter dem Park an der Ilm bietet einen Streifzug durch 200.000 Jahre Erd- und Menschheitsgeschichte. Die neue Dauerausstellung erzählt die Geschichte der Parkhöhle: angelegt in der Goethezeit, Jahrzehnte lang ungenutzt, gegen Ende des 2. Weltkrieges zum Schutzraum ausgebaut, ist sie seit 1997, unterbrochen von Pandemie und einer umfassenden Erneuerung, nun wieder zugänglich.
Ausstellungen | Installation

Rebecca Horn - Konzert für Buchenwald (Installation)

Klassik Stiftung Weimar

In einem historischen Straßenbahndepot im stillgelegten E-Werk Weimar ist seit 1999 die Rauminstallation „Konzert für Buchenwald“ der Künstlerin Rebecca Horn zu sehen. Die international beachtete Arbeit gilt als eines der bedeutendsten Beispiele zu dem Thema Holocaust in der zeitgenössischen Kunst in Deutschland. Eintritt frei Öffnungszeiten: Sa–So Winter | geschlossen Sommer | 11 – 17 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

Olaf Metzel: Deutschstunde

Klassik Stiftung Weimar

Was lernen wir aus der Geschichte? Lernen wir tatsächlich etwas daraus für die Gegenwart? Und wer ist überhaupt dieses Wir? Kaum ein Künstler hat sich so intensiv mit der deutschen Geschichte, ihren Um- und Aufbrüchen auseinandergesetzt wie Olaf Metzel. Der 1952 in Berlin geborene Bildhauer und Objektkünstler wurde u.a. durch seine raumbezogenen Installationen berühmt, die mit ihren aktuellen politischen und sozialen Anspielungen im öffentlichen Raum immer wieder Aufsehen erregten und ihn zu einem der wichtigsten deutschen Vertreter der Gegenwartskunst machten. Durch seine langjährige Tätigkeit als Professor für Bildhauerei und Rektor der Akademie der Bildenden Künste in München prägte Olaf Metzel bis heute ganze Generationen von Kunstschaffenden. Der documenta-Teilnehmer bespielt vom 7. Juni bis 1. November 2024 die historischen Orte Schloss Belvedere und Liszt-Haus. Im Erdgeschoss des Liszt-Hauses, das für die nächsten Jahre zur temporären Sonderausstellungsfläche umgestaltet wurde, wird in das Werk Olaf Metzels eingeführt. Bisher kaum gezeigte Zeichnungen, Entwurfsskizzen und Modelle ermöglichen einen biografischen Einblick in den Werkprozess eines klassisch ausgebildeten Bildhauers. Damit offenbart sich auch eine Dekonstruktion des seit der Romantik gepflegten Kultes um das (männliche) Künstlergenie, für den Franz Liszt wie kein Zweiter steht. Aus Anlass von Instandsetzungsarbeiten, die eine Beräumung von Belvedere zur Folge hatten, werden im Obergeschoss des Schlosses die vertrauten Sehgewohnheiten des Publikums erstmals umfassend durch zeitgenössische Positionen aufgebrochen. Metzels skulpturale Werke und seine Rauminstallationen gehen hierbei in eine inhaltliche und ästhetische Konfrontation zu der historischen Umgebung. Neben eigens für Weimar entstehenden Arbeiten oder einer neuen Version von NSU (2013/24) werden auch weitere bedeutende Werke Metzels zum Aufeinandertreffen von Orient und Okzident wie Kebap Monument (2007) oder Turkish Delight (2006) zu sehen sein. Seine Werke thematisieren politische und soziale Zustände und Befindlichkeiten. Sie bilden ein Angebot, sich mit der eigenen Kultur und Gesellschaft produktiv auseinanderzusetzen.
Ausstellungen | Ausstellung

Historische Gärten im Klimawandel

Klassik Stiftung Weimar

Der Klimawandel stellt eine besondere Herausforderung für die historischen Parks und Gärten dar. In der Ausstellung werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren. Die Klassik Stiftung Weimar ist daher Mitglied im Initiativbündnis Historische Gärten im Klimawandel, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V. und des Vereins Schlösser und Gärten in Deutschland e. V.. Hier werden Kompetenzen in der Pflege, Forschung und Vermittlung der historischen Gärten gebündelt. In einer Ausstellung im Nordflügel der Orangerie Belvedere wird exemplarisch gezeigt, welche Maßnahmen die Schlösser- und Gartenverwaltungen gegen die Auswirkungen des Klimawandels ergreifen. Es werden sowohl Lösungsansätze für den Erhalt des Baumbestandes, Projekte der kulturellen Umweltbildung, als auch Maßnahmen für den Schutz und Erhalt der historischen Wege präsentiert. Eintritt frei
Ausstellungen | Ausstellung

Kunst und Klimawandel

Klassik Stiftung Weimar

Kunst aus abgestorbenen Holz: Erich Friedrich Becker schafft aus abgestorbenen Bäumen neue Kunstwerke. Die Ausstellung im Nordpavillon der Orangerie Belvedere leitet in die sich anschließende thematische Ausstellung über den Klimawandel in historischen Gärten ein. Eintritt frei
Ausstellungen | Ausstellung

European Heritage Volunteers

Klassik Stiftung Weimar

Informationen über nationale und internationale Projekte in UNESCO Welterbestätten, die unter den Folgen des Klimawandels leiden, werden in einer Tafelausstellung präsentiert. Im Rahmen einer Tafelausstellung werden verschiedene nationale und internationale Projekte von European Heritage Volunteers in der Orangerie Belvedere gezeigt. Hierbei sind auch Projekte, die unter den Folgen des Klimawandels leiden. Jedes Jahr im Sommer arbeiten Freiwillige aus verschiedenen Ländern in den Parks und Gärten der Klassik Stiftung Weimar. Die Freiwilligen sind im Rahmen des European Heritage Volunteers Programms tätig. Im Rahmen der langjährigen Kooperation von European Heritage Volunteers mit der Klassik Stiftung Weimar wurde bereits mehrere Wegeabschnitte in Belvedere gartendenkmalpflegerisch wiederhergestellt und darüber hinaus die Gartenpflege in verschiedenen Gärten und Parks der Stiftung unterstützt.
Ausstellungen | Ausstellung

Rahel Varnhagen in Weimar

Klassik Stiftung Weimar

Sie war die erste deutsche Schriftstellerin, die mit ihrem Bildnis im Rokokosaal zu sehen war. Nun kehrt Rahels Porträtrelief im Rahmen einer Intervention zurück. Im März 1835 hatte Karl August Varnhagen von Ense das Gipsmedaillon seiner zwei Jahre zuvor verstorbenen Frau Rahel nach Weimar gesandt, ein klassizistisches Meisterstück des Bildhauers Friedrich Tieck. Es fand kurz danach seinen Platz im Rokokosaal der Großherzoglichen Bibliothek. Rahel Varnhagen von Ense ist so die erste deutsche Schriftstellerin, die mit ihrem Porträt in das Pantheon der Ilm-Stadt einzog. Und mit Recht: Ihre innige Verehrung für Johann Wolfgang Goethe und die rasche Verbreitung ihrer humanistischen und emanzipatorischen Gedankenwelt in den Weimarer Kreisen verbanden ihre Figur unauflöslich mit der Dichter-Stadt. Am 7. März 2024, dem Todestag Rahels, wird das Porträt kurzzeitig wieder einen Ehrenplatz im Rokokosaal erhalten, zusammen mit weiteren Exponaten. Die Intervention würdigt Rahel Varnhagen von Ense als eine Denkerin, die trotz Anerkennung auch die Vorbehalte gegenüber ihrer jüdischen Herkunft und ihrem Geschlecht spürte. Ihr Bildnis in der Bibliothek lädt ein, Rahel wiederzuentdecken: Ihr unermüdliches Streben nach Bildung, Dialog, Selbstreflexion und Wahrheitsliebe ist aktueller denn je.
Ausstellungen | Ausstellung

Goethe im Exil

Klassik Stiftung Weimar

Dank der großzügigen Finanzierung des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums konnte 2023 eine bronzene Goethe-Büste aus englischem Privatbesitz angekauft werden. Außerdem erwarb die Klassik Stiftung Weimar verschiedene Goethe-Bücher aus gleicher Hand. Diese Neuerwerbungen lassen sich auf das jüdische Sammlerehepaar Paul und Olga Hirsch aus Frankfurt am Main zurückführen, die 1936 nach Cambridge emigrieren mussten. Ihre Geschichte und den Weg der Büste und der Bücher nach Weimar erzählt die Studio-Präsentation in einem Sonderraum der Dauerausstellung „Lebensfluten Tatensturm“ des Goethe-Nationalmuseums.
Ausstellungen | Museum

Co-Labor

Klassik Stiftung Weimar

Das Co-Labor ist ein Ort für alle. Hier begegnen Sie anderen Menschen und neuen Perspektiven. Und es ist immer etwas los. Wenn Sie Lust haben, können Sie hier selbst Veranstaltungen durchführen oder Workshops anbieten. Schreiben Sie eine Mail an co-labor@klassik-stiftung.de und erzählen von Ihrer Idee. Das Prinzip Co-Labor - jede*r kann mitmachen - Veranstaltungen finden im Freien statt und leben von Zufallspublikum - geschlossene Gruppen können den Innenraum nutzen - das Co-Labor ist kostenfrei und nicht-kommerziell - das Co-Labor fördert Austausch und Begegnung zwischen verschiedenen Menschen - das Co-Labor setzt auf einen kleinen, persönlichen Rahmen statt große Events - das Co-Labor arbeitet 2024 zum Thema Demokratie und Bewegungsfreiheit Co-Labor: www.klassik-stiftung.de/co-labor/ Sprachlabor: www.klassik-stiftung.de/sprachlabor/
Ausstellungen | Museum

Schloss und Park Kochberg

Klassik Stiftung Weimar

Schloss, Park und Liebhabertheater Kochberg Der etwa 35 km südlich von Weimar gelegene ehemalige Landsitz der Familie von Stein erlangte Berühmtheit durch Goethes Liebe zu Charlotte von Stein. Zwischen 1775 und 1788 war der Dichter hier regelmäßig zu Gast. Das Rittergut mit Schloss und Park ist fast vollständig erhalten. Einzigartig ist das um 1800 erbaute und bis heute bespielte Liebhabertheater. Zu einem Besuch in historischem Ambiente lädt ebenfalls das Schlossrestaurant ein. Allgemeine Öffnungszeiten: Sommer Mi-Mo | 10–18 Uhr Winter geschlossen (Der Park bleibt in dieser Zeit kostenfrei geöffnet) ­Schlossrestaurant Kochberg Sa & So | 12–16 Uhr
Ausstellungen | Museum

Wittumspalais

Klassik Stiftung Weimar

Das barocke Stadtpalais im Zentrum Weimars war bis 1807 der langjährige Witwensitz von Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach. Hier fanden ihre berühmten Abendgesellschaften statt. Das ehemalige Wohnzimmer der Regentin gehört mit seiner Ausstattung zu den authentischsten Räumen, die die Wohnkultur um 1800 widerspiegeln. Ausstellung Im Rundgang sind die ehemaligen Wohn- und Repräsentationsräume der Herzogin zu sehen. Die Ausstattung der Zimmer ist beispielhaft für die Wohnkultur um 1800 und gibt einen Einblick in die vielseitigen Interessen Anna Amalias. Seit dem Ende ihrer Regentschaft 1775 widmete sie sich hier der Musik, dem Theater und der Zeichenkunst. An ihre Familie und die vielen Gäste des Hauses, die sie in geselligen Abendveranstaltungen um sich versammelte, erinnern zahlreiche Kunstwerke. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen die Einrichtung des Tafelrundenzimmers, das Deckengemälde im Festsaal sowie das nahezu authentisch ausgestattete Wohnzimmer Anna Amalias, der Grüne Salon. Über die Geschichte des Wittumspalais informiert eine interaktive und multimediale Ausstellung im Erdgeschoss. Öffnungszeiten & Eintritt Sommer* Di – So 10 – 18 Uhr Winter geschlossen (* ab Oktober schließt das Museum mit Einbruch der Dunkelheit) Erw. 7 € | erm. 5 € | Schüler*innen 3 € Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.
Ausstellungen | Museum

Schiller-Museum Bauerbach

Klassik Stiftung Weimar

Nach der Flucht aus Stuttgart traf Friedrich Schiller Anfang Dezember 1782 in Bauerbach bei Meiningen ein: Henriette von Wolzogen, die Mutter eines früheren Studienkollegen, gewährte dem Dichter Asyl. Hier schrieb er das später „Kabale und Liebe“ genannte Trauerspiel „Louise Millerin“, dessen einzig erhaltene Niederschrift in der Ausstellung zu sehen ist. Ausstellung "Schillers Exil in Bauerbach" Die neue Präsentation in der ersten Etage bringt den Besucher*innen die über hundertfünfzig Jahre umfassende Geschichte der Erinnerungsstiftung und Identitätsbildung der Schiller-Gedenkstätte in Bauerbach näher. In einführenden Texten, begleitenden Abbildungen und drei ausgewählten hochrangingen Exponaten aus dem Besitz der Klassik Stiftung zeichnet die Ausstellung die Gründe von Schillers Flucht und Exil in Bauerbach, sein Leben und Arbeiten im Gutshaus der Familie Wolzogen und seine weiteren Stationen und Lebensabschnitte nach. Mit besonderem erinnerungsgeschichtlichen Fokus zeigt die Ausstellung, wie Friedrich Schiller zu einer deutschen Nationalfigur wurde, denn gerade für diesen Aspekt ist das Bauerbacher Museum ein einzigartiges Dokument. Im Zusammenspiel mit dem Rundgang durch die historischen Räume ermöglicht die Präsentation auf diese Weise, den heutigen Umgang mit Schiller als Dichter und als Figur deutscher Geschichte neu zu befragen. Öffnungszeiten & Eintritt Sommer* Di – So 13 – 17 Uhr Winter geschlossen (* ab Oktober schließt das Museum mit Einbruch der Dunkelheit) Erw. 4 € | erm. 3 € | Schüler*innen 1 € Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. ModerneCard für 5 Museen + 1 Gratis Berechtigt jeweils zum einmaligen Eintritt in das Bauhaus-Museum Weimar, Museum Neues Weimar, Haus Am Horn, Haus Hohe Pappeln und Nietzsche-Archiv sowie während der Sonderausstellung im Themenjahr 2024 das Schiller-Museum. Erwachsene: 17 € ermäßigt: 12 € Schülerinnen und Schüler: (16–20 J.) 7 € Diese Einrichtung ist nicht barrierefrei.
Ausstellungen | Museum

Nietzsche-Archiv

Klassik Stiftung Weimar

In der Villa „Silberblick“ verbrachte der kranke Friedrich Nietzsche, gepflegt von seiner Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche, die letzten Lebensjahre. Nach seinem Tod ließ sie das Gebäude, besonders die Archivräume, von Henry van de Velde umgestalten: Innenarchitektur und Ausstattung zählen zu den gelungensten Schöpfungen des belgischen Architekten und Designers. Ausstellung Der Rundgang umfasst die von Henry van de Velde gestalteten Erdgeschossräume: das ehemalige Speisezimmer, den Bibliotheks- und Vortragsraum sowie das Arbeitszimmer für Archivare. Das Raumensemble ist als Gesamtkunstwerk fast vollständig erhalten. Van de Velde entwarf das komplette Interieur: nicht nur die hölzernen Einbauten und Bodenbeläge, sondern neben den Möbelstücken mitsamt Stoffbezügen auch den Flügel, die Öfen, Lampen und dekorativen Vasen. Im Mittelpunkt der Präsentation steht der Bibliotheksraum mit der von Max Klinger geschaffenen Nietzsche-Herme aus Marmor und der von van de Velde entworfenen Inneneinrichtung. Im ehemaligen Speisezimmer dokumentiert eine Ausstellung die widerspruchsvolle Geschichte des Hauses und dessen Rolle im Nietzsche-Kult des Nationalsozialismus. Heute finden hier auch Veranstaltungen des Kollegs Friedrich Nietzsche statt, das seit 1999 seinen Sitz im ersten Obergeschoss der Villa hat. Im Nietzsche-Archiv und den historischen Parks erwarten Sie außerdem interaktive Spiele. Öffnungszeiten & Eintritt Sommer* Mo, Mi – So 10 – 18 Uhr Winter geschlossen (* ab Oktober schließt das Museum mit Einbruch der Dunkelheit) Erw. 5 € | erm. 4 € | Schüler*innen 2 € Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. ModerneCard für 5 Museen + 1 Gratis Berechtigt jeweils zum einmaligen Eintritt in das Bauhaus-Museum Weimar, Museum Neues Weimar, Haus Am Horn, Haus Hohe Pappeln und Nietzsche-Archiv sowie während der Sonderausstellung im Themenjahr 2024 das Schiller-Museum. Erwachsene: 17 € ermäßigt: 12 € Schülerinnen und Schüler: (16–20 J.) 7 €
Ausstellungen | Museum

Haus Hohe Pappeln

Klassik Stiftung Weimar

Das Haus Hohe Pappeln war das private Wohnhaus des belgischen Architekten und Designers Henry van de Velde. Er ließ es 1907/08 nach eigenen Plänen für sich und seine Familie errichten und entwarf jedes Detail. Er schuf ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, dessen repräsentativer Wohnbereich und Garten noch heute besichtigt werden können. Öffnungszeiten & Eintritt Sommer* Mo, Mi – So 10 – 18 Uhr Winter geschlossen (* ab Oktober schließt das Museum mit Einbruch der Dunkelheit) Erw. 5 € | erm. 4 € | Schüler*innen 2 € Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. ModerneCard für 5 Museen + 1 Gratis Berechtigt jeweils zum einmaligen Eintritt in das Bauhaus-Museum Weimar, Museum Neues Weimar, Haus Am Horn, Haus Hohe Pappeln und Nietzsche-Archiv sowie während der Sonderausstellung im Themenjahr 2024 das Schiller-Museum. Erwachsene: 17 € ermäßigt: 12 € Schülerinnen und Schüler: (16–20 J.) 7 €
Ausstellungen | Museum

Haus Am Horn

Klassik Stiftung Weimar

Das Haus Am Horn ist die einzige Architektur, die das Bauhaus in Weimar realisiert hat. Es wurde 1923 als Versuchshaus zur Bauhaus-Ausstellung errichtet. Hier präsentierten die Meister und Schüler erstmals, wie sie sich zeitgemäßes Bauen und Wohnen vorstellten. Ausstellung Ausgehend von der Ausstellungsidee 1923 sind alle Räume des eingeschossigen Versuchshauses erlebbar. Zudem vermitteln exemplarische Rekonstruktionen der einstigen Möblierung den Eindruck der ursprünglichen Einrichtungssituation. Über die Entstehung des Hauses und die wechselvolle Nutzung sowie Rezeption des UNESCO-Welterbes informiert ein umfassender Medienguide. Öffnungszeiten & Eintritt Sommer Mo, Mi – So 10 – 18 Uhr Winter geschlossen Erw. 5 € | erm. 4 € | Schüler*innen 2 € Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. ModerneCard für 5 Museen + 1 Gratis Berechtigt jeweils zum einmaligen Eintritt in das Bauhaus-Museum Weimar, Museum Neues Weimar, Haus Am Horn, Haus Hohe Pappeln und Nietzsche-Archiv sowie während der Sonderausstellung im Themenjahr 2024 das Schiller-Museum. Erwachsene: 17 € ermäßigt: 12 € Schülerinnen und Schüler: (16–20 J.) 7 €
Ausstellungen | Museum

Museum Neues Weimar

Klassik Stiftung Weimar

Das ehemals Großherzogliche Museum wurde 1869 als einer der ersten deutschen Museumsbauten errichtet. Im April 2019 eröffnete das zuletzt für Wechselausstellungen genutzte Neue Museum mit einer ständigen Präsentation der Kunst der frühen Moderne von der Weimarer Malerschule bis zu Henry van de Velde. Eine große Museumswerkstatt lädt zum handwerklichen Arbeiten ein. Van de Velde, Nietzsche und die Moderne um 1900 In der neuen Ausstellung werden herausragende internationale Werke des Realismus, Impressionismus und des Jugendstils gezeigt. Sie spiegeln eine gleichsam glanzvolle wie widersprüchliche Epoche mit Bezügen zu unserer Gegenwart. Ausgehend von Friedrich Nietzsche als Vordenker und Kultfigur werden wichtige Positionen der frühen Moderne in Weimar vorgestellt. Hierzu zählen die Werke der Weimarer Malerschule und der von Harry Graf Kessler geförderten Avantgarde von Claude Monet bis Max Beckmann. Mit zahlreichen Exponaten wird das funktionale wie elegante Design Henry van de Veldes präsentiert. Ausgehend von den Themen der Ausstellung lädt eine große Museumswerkstatt zum handwerklichen Arbeiten ein. Besucherinnen und Besucher können zum Beispiel im Buchbindehandwerk und in der Holzbearbeitung tätig werden. Die Ausstellung und die museumspädagogische Werkstatt werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst. Öffnungszeiten & Eintritt Mo, Mi – So 9.30 – 18 Uhr Erw. 8 € | erm. 6 € | Schüler*innen 3 € Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ModerneCard für 5 Museen + 1 Gratis Berechtigt jeweils zum einmaligen Eintritt in das Bauhaus-Museum Weimar, Museum Neues Weimar, Haus Am Horn, Haus Hohe Pappeln und Nietzsche-Archiv sowie während der Sonderausstellung im Themenjahr 2024 das Schiller-Museum. Erwachsene: 17 € ermäßigt: 12 € Schülerinnen und Schüler: (16–20 J.) 7 €
Ausstellungen | Museum

Liszt-Haus

Klassik Stiftung Weimar

In dem ehemaligen Hofgärtnerhaus am Rande des Parks an der Ilm lebte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886. Hier unterrichtete er zahlreiche junge und begabte Pianisten aus dem In- und Ausland. Bereits 1887 ließ Großherzog Carl Alexander die Wohnräume des Komponisten als Memorialstätte eröffnen. Der Musiksalon und das Arbeitszimmer sind in der originalen Einrichtung samt Bechstein-Flügel erhalten geblieben. Ausstellung Franz Liszts Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses ist nach einer sorgfältigen Restaurierung der Möbel und der Rekonstruktion von Raumtextilien sowie Wandfassungen wieder als ein authentisches Interieur der Gründerzeit erlebbar. Das Wohn- und Arbeitszimmer als zentraler Salon sowie das Schlafzimmer blieben in der ursprünglichen Einrichtung erhalten. Das Speisezimmer stellt eine Annäherung an die frühere Möblierung dar, das Dienerzimmer ist rein museal ausgestattet. Seit 2006 ist im Erdgeschoss eine multimediale Dauerausstellung zum Leben, Werk und Wirken Liszts zu sehen, die als Kooperationsprojekt zwischen der Klassik Stiftung Weimar, der Hochschule für Musik FRANZ LISZT und der Bauhaus-Universität Weimar entstand. Geschichte Das klassizistische Gebäude wurde Ende des 18. Jahrhunderts als Hofgärtnerhaus errichtet und 1819 von Clemens Wenzeslaus Coudray umgestaltet. Vor Liszts Einzug 1869 dienten die Zimmer der oberen Etage den Malern Friedrich Preller d. Ä. und Hermann Wislicenus als Atelier. Für den Komponisten begann hier sein zweiter Weimarer Aufenthalt. Von 1848 bis 1861 hatte er als Hofkapellmeister die Villa Altenburg an der Jenaer Straße bewohnt. Auf Einladung Carl Alexanders kam Liszt nach Weimar zurück. Bis zu seinem Tod verbrachte er in den von Großherzogin Sophie elegant ausgestatteten Räumlichkeiten die Sommermonate und lud regelmäßig zu Musikaufführungen ein. Bereits 1887 ließ Carl Alexander die ehemalige Wohnetage des Komponisten als Memorialstätte eröffnen. Öffnungszeiten & Eintritt Sommer* Mo, Mi–– So 10 – 18 Uhr Winter geschlossen (* ab Oktober schließt das Museum mit Einbruch der Dunkelheit) Erw. 5 € | erm. 4 € | Schüler*innen 2 € Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

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