Ausstellungen / Museum
Klassik Stiftung Weimar
Weimar, Burgplatz 4
- Die „Urzelle“ des Bauhauses - Karl Peter Röhl und sein Freundeskreis
- Bauhaus und Politik
- Teuflisch! Mephisto in der Bibliothek
- Experiment Faust
- Faust
- Themenjahr 2025 - Faust
- Erlebnisportal Weimar
- „klassisch modern“ – das neue Digitalmagazin
- Goethe-Apparat
- Erlebnis Parkhöhle - Durch Zeit und Klima
- Konzept oder Kopie?
- Monarchisten, Demokraten, Nationalsozialisten
- Neue Natur - Geschichten zum Park an der Ilm
- Nietzsche liest
- Nietzsche Superstar. Ein Parcours der Moderne
- ZDF: Das Geheimnis der Bilder
- Wohnen bei van de Velde
- klassisch konsumieren. Bertuch und das Journal des Luxus und der Moden
- 100 Schätze
- Goethes Arbeit mit Büchern: Wege durch eine Autorenbibliothek
- Ich hasse die Natur
- Übersetzung als Streit
- Der erste Schriftsteller Deutschlands
- Cranachs Bilderfluten
- Das Bauhaus kommt aus Weimar
- Youpedia
- Land. Fluss. Kentmanus
- Wege zum Bauhaus
- Kampf um Nietzsche
- Lebensfluten - Tatensturm
- App Weimar+
- Bibliothek online geöffnet
- 360° Rundgänge
- Alle Wege führen nach Rom ...
- Digitale Werkstatt
- Du bist Faust. Goethes Drama in der Kunst
- Glucks Iphigenie
- Sammlungshighlights
- Virtuelle Ausstellungen
- Von Delacroix bis Warhol
- Winckelmann. Moderne Antike
- Die Klassik Stiftung Weimar vereint eine Vielzahl an Forschungseinrichtungen, Sehenswürdigkeiten, historischen Wohnhäusern, Museen, Schlössern und Parkanlagen.
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Schiller-Museum Bauerbach
Klassik Stiftung Weimar
Nach der Flucht aus Stuttgart traf Friedrich Schiller Anfang Dezember 1782 in Bauerbach bei Meiningen ein: Henriette von Wolzogen, die Mutter eines früheren Studienkollegen, gewährte dem Dichter Asyl. Hier schrieb er das später „Kabale und Liebe“ genannte Trauerspiel „Louise Millerin“, dessen einzig erhaltene Niederschrift in der Ausstellung zu sehen ist. Ausstellung "Schillers Exil in Bauerbach" Die neue Präsentation in der ersten Etage bringt den Besucher*innen die über hundertfünfzig Jahre umfassende Geschichte der Erinnerungsstiftung und Identitätsbildung der Schiller-Gedenkstätte in Bauerbach näher. In einführenden Texten, begleitenden Abbildungen und drei ausgewählten hochrangingen Exponaten aus dem Besitz der Klassik Stiftung zeichnet die Ausstellung die Gründe von Schillers Flucht und Exil in Bauerbach, sein Leben und Arbeiten im Gutshaus der Familie Wolzogen und seine weiteren Stationen und Lebensabschnitte nach. Mit besonderem erinnerungsgeschichtlichen Fokus zeigt die Ausstellung, wie Friedrich Schiller zu einer deutschen Nationalfigur wurde, denn gerade für diesen Aspekt ist das Bauerbacher Museum ein einzigartiges Dokument. Im Zusammenspiel mit dem Rundgang durch die historischen Räume ermöglicht die Präsentation auf diese Weise, den heutigen Umgang mit Schiller als Dichter und als Figur deutscher Geschichte neu zu befragen. Geschichte Das Wohnhaus des Rittergutes Bauerbach diente Schiller vom 7. Dezember 1782 bis zum 24. Juli 1783 als Zufluchtsort: Henriette von Wolzogen überließ ihm drei Räume im Obergeschoss ihres Hauses. Bereits 1847 wurde das Arbeits- und Schlafzimmer des Dichters als private Gedenkstätte eingerichtet. Seit Schillers 100. Todestag 1905 waren sie ständig öffentlich zugänglich. 1934 erwarb die Nationalstiftung „Schiller in Bauerbach“ das private Anwesen und stattete auch die sogenannten „Wolzogen-Zimmer“ museal aus. Seit 1941 ist das Haus einer Vorgänger-Institution der Klassik Stiftung Weimar zugehörig, die es 1995 sanieren ließ. Im Rahmen weiterer Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen bis Juni 2020 wurden zwei Pakete bearbeitet: die Sicherung und Reparatur der Fachwerkkonstruktion mit der Wiederherstellung der Putzfassade nach historischem Vorbild und die Verbesserung des Angebotes für Gäste, durch Modernisierung und Neugestaltung der Service- und Museumsbereiche im Haus selbst. So wurde unter anderem die barrierefreie Zugänglichkeit für Familien mit Kinderwagen und Personen mit Handicap realisiert. Im Museum selbst können sich Besucherinnen und Besucher mit dem ebenfalls neuen bebilderten Hörspiel auf den Besuch inhaltlich einstimmen. Das Museum wird in ihrem Auftrag vom Schillerverein Bauerbach betrieben. Öffnungszeiten & Eintritt: Fr-So Sommer (ab 21.3.) | 13–17 Uhr Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | geschlossen Erwachsene 4,00 € ermäßigt 3,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 1,00 € Rollatorzugang möglich
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Wittumspalais
Klassik Stiftung Weimar
Das barocke Stadtpalais im Zentrum Weimars war bis 1807 der langjährige Witwensitz von Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach. Hier fanden ihre berühmten Abendgesellschaften statt. Das ehemalige Wohnzimmer der Regentin gehört mit seiner Ausstattung zu den authentischsten Räumen, die die Wohnkultur um 1800 widerspiegeln. Im Erdgeschoss informiert eine interaktive und multimediale Ausstellung über die wechselvolle Geschichte des Hauses, die kostenfrei zugänglich ist. Öffnungszeiten & Eintritt: Di–So (Mo geschlossen) Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | 10–16 Uhr Sommer | 10–18 Uhr Das Wittumspalais aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen. Erwachsene 7,00 € ermäßigt 5,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 3,00 €
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Fürstengruft
Klassik Stiftung Weimar
Die von 1823 bis 1828 erbaute Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof ist ein einzigartiges Mausoleum. Es dient nicht allein als Grablege des Hauses Sachsen-Weimar und Eisenach. Seit 1832 stehen auch die Särge der beiden größten Dichter der Weimarer Klassik Goethe und Schiller im Gruftgewölbe, wo sie neben denjenigen der Herzogsfamilie besichtigt werden können. Besichtigung Durch eine dorische Säulenvorhalle gelangen Sie zunächst in den Kapellenraum mit seiner neoklassizistischen Ausmalung, der sternenbekrönten Kuppel über der ovalen Bodenöffnung und den erhaltenen Inventarstücken der Neugestaltung von 1865. Links vom Eingang führt eine Treppe hinab in das Gruftgewölbe mit den Särgen der Dichter und der herzoglichen Familie. Letztere wurden nach der Chronologie der Sterbedaten aufgestellt. Insgesamt standen in der Gruft 43 Särge, von denen 1994 zehn aus konservatorischen Gründen ausgelagert werden mussten. Forschungen ergaben im Jahr 2008, dass die vermeintlichen Gebeine Friedrich Schillers in Wahrheit von anderen Personen stammen. Deshalb ist der Sarg heute leer. Geschichte Die Fürstengruft – ein Hauptwerk klassizistischer Architektur in Thüringen – wurde von 1823 bis 1828 im Auftrag von Großherzog Carl August auf dem 1818 eingeweihten Friedhof errichtet. Architekt war Clemens Wenzeslaus Coudray. Nach Abschluss der Arbeiten am Gruftgewölbe 1824 wurden die aus dem 1774 niedergebrannten Stadtschloss geretteten Särge der herzoglichen Familie hierher überführt. Die erste Bestattung war die Umbettung der Friedrich Schiller zugeschriebenen Gebeine am 16. Dezember 1827. Neben dessen Sarg fand am 26. März 1832 Johann Wolfgang von Goethe die letzte Ruhestätte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Mausoleum zu einem Verehrungsort für die Dichter. Öffnungszeiten & Eintritt Mo–So (Di geschlossen) Sommer (ab 21.3.) | 10–18 Uhr Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | geschlossen Erwachsene 5,00 € ermäßigt 4,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 2,00 €
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Nietzsche-Archiv
Klassik Stiftung Weimar
In der Villa „Silberblick“ verbrachte der kranke Friedrich Nietzsche, gepflegt von seiner Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche, die letzten Lebensjahre. Nach seinem Tod ließ sie das Gebäude, besonders die Archivräume, von Henry van de Velde umgestalten: Innenarchitektur und Ausstattung zählen zu den gelungensten Schöpfungen des belgischen Architekten und Designers. Ausstellung Der Rundgang umfasst die von Henry van de Velde gestalteten Erdgeschossräume: das ehemalige Speisezimmer, den Bibliotheks- und Vortragsraum sowie das Arbeitszimmer für Archivare. Das Raumensemble ist als Gesamtkunstwerk fast vollständig erhalten. Van de Velde entwarf das komplette Interieur: nicht nur die hölzernen Einbauten und Bodenbeläge, sondern neben den Möbelstücken mitsamt Stoffbezügen auch den Flügel, die Öfen, Lampen und dekorativen Vasen. Im Mittelpunkt der Präsentation steht der Bibliotheksraum mit der von Max Klinger geschaffenen Nietzsche-Herme aus Marmor und der von van de Velde entworfenen Inneneinrichtung. Im ehemaligen Speisezimmer dokumentiert eine Ausstellung die widerspruchsvolle Geschichte des Hauses und dessen Rolle im Nietzsche-Kult des Nationalsozialismus. Heute finden hier auch Veranstaltungen des Kollegs Friedrich Nietzsche statt, das seit 1999 seinen Sitz im ersten Obergeschoss der Villa hat. Im Nietzsche-Archiv und den historischen Parks erwarten Sie außerdem interaktive Spiele. Öffnungszeiten & Eintritt: Mi–Mo (Di geschlossen) Sommer (ab 21.3.) | 10–18 Uhr Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | geschlossen ModerneCard 17,00 € Erwachsene 5,00 € ermäßigt 4,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 2,00 €
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Liszt-Haus
Klassik Stiftung Weimar
In dem ehemaligen Hofgärtnerhaus am Rande des Parks an der Ilm lebte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886. Hier unterrichtete er zahlreiche junge und begabte Pianisten aus dem In- und Ausland. Bereits 1887 ließ Großherzog Carl Alexander die Wohnräume des Komponisten als Memorialstätte eröffnen. Der Musiksalon und das Arbeitszimmer sind in der originalen Einrichtung samt Bechstein-Flügel erhalten geblieben. Ausstellung Franz Liszts Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses ist nach einer sorgfältigen Restaurierung der Möbel und der Rekonstruktion von Raumtextilien sowie Wandfassungen wieder als ein authentisches Interieur der Gründerzeit erlebbar. Das Wohn- und Arbeitszimmer als zentraler Salon sowie das Schlafzimmer blieben in der ursprünglichen Einrichtung erhalten. Das Speisezimmer stellt eine Annäherung an die frühere Möblierung dar, das Dienerzimmer ist rein museal ausgestattet. Geschichte Das klassizistische Gebäude wurde Ende des 18. Jahrhunderts als Hofgärtnerhaus errichtet und 1819 von Clemens Wenzeslaus Coudray umgestaltet. Vor Liszts Einzug 1869 dienten die Zimmer der oberen Etage den Malern Friedrich Preller d. Ä. und Hermann Wislicenus als Atelier. Für den Komponisten begann hier sein zweiter Weimarer Aufenthalt. Von 1848 bis 1861 hatte er als Hofkapellmeister die Villa Altenburg an der Jenaer Straße bewohnt. Auf Einladung Carl Alexanders kam Liszt nach Weimar zurück. Bis zu seinem Tod verbrachte er in den von Großherzogin Sophie elegant ausgestatteten Räumlichkeiten die Sommermonate und lud regelmäßig zu Musikaufführungen ein. Bereits 1887 ließ Carl Alexander die ehemalige Wohnetage des Komponisten als Memorialstätte eröffnen. Öffnungszeiten & Eintritt: Mi–Mo (Di geschlossen) Sommer (ab 21.3.) | 10–18 Uhr Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | geschlossen Eintritt frei Rollatorzugang möglich
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Schiller-Museum
Klassik Stiftung Weimar
Das von 1984 bis 1988 errichtete Museum ist mit dem historischen Wohnhaus von Friedrich Schiller verbunden und war ursprünglich dem Leben und Wirken des vielseitigen Dichters gewidmet. Es ist der einzige Neubau eines Literaturmuseums in der DDR. Heute finden hier Wechselausstellungen der Klassik Stiftung Weimar statt. Museum Das Museum wurde an der Nordseite des historischen Wohnhauses von Friedrich Schiller angebaut und anlässlich seines 229. Geburtstages am 10. November 1988 eröffnet. Die postmoderne Architektur, ein Stahlbetonbau mit teilweise verglaster Fassade, bot Platz für Vorträge und rund 400 Quadratmeter für Ausstellungen über das Leben, Schaffen und die Wirkungsgeschichte des Dichters, Arztes und Philosophen. Seit 1999 finden im Schiller-Museum, das 2018 zum Kulturdenkmal ernannt wurde und das dem Denkmalensemble „Altstadt Weimar“ angehört, Wechselausstellungen statt. Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich der zentrale Museumshop Weimarer Klassiker. Das Schiller-Museum präsentiert vom 01.05.2025 – 1.11.2027 die Sonderausstellung „Faust – Eine Ausstellung“ Öffnungszeiten & Eintritt: Di-So (Mo geschlossen) Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | 9.30–16 Uhr Sommer | 9.30–18 Uhr Erwachsene 6,00 € ermäßigt 4,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 2,00 € Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre frei
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Haus Hohe Pappeln
Klassik Stiftung Weimar
Das Haus Hohe Pappeln war das private Wohnhaus des belgischen Architekten und Designers Henry van de Velde. Er ließ es 1907/08 nach eigenen Plänen für sich und seine Familie errichten und entwarf jedes Detail. Er schuf ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, dessen repräsentativer Wohnbereich und Garten noch heute besichtigt werden können. Öffnungszeiten & Eintritt: Mi–Mo (Di geschlossen) Sommer (ab 21.3.) | 10–18 Uhr Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | geschlossen ModerneCard 17,00 € Erwachsene 5,00 € ermäßigt 4,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 2,00 € Rollatorzugang im Erdgeschoss möglich, sofern Stufen am Eingang überwunden werden können.
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Haus Am Horn
Klassik Stiftung Weimar
Das Haus Am Horn ist die einzige Architektur, die das Bauhaus in Weimar realisiert hat. Es wurde 1923 als Versuchshaus zur Bauhaus-Ausstellung errichtet. Hier präsentierten die Meister und Schüler erstmals, wie sie sich zeitgemäßes Bauen und Wohnen vorstellten. Ausstellung Ausgehend von der Ausstellungsidee 1923 sind alle Räume des eingeschossigen Versuchshauses erlebbar. Zudem vermitteln exemplarische Rekonstruktionen der einstigen Möblierung den Eindruck der ursprünglichen Einrichtungssituation. Über die Entstehung des Hauses und die wechselvolle Nutzung sowie Rezeption des UNESCO-Welterbes informiert ein umfassender Medienguide. Geschichte Bereits in den frühen 1920er Jahren entstanden erste Pläne zur Gründung einer großen Bauhaus-Siedlung auf dem Gelände Am Horn. Die Bauhaus-Ausstellung 1923 bot die Möglichkeit, zumindest einen Prototyp zu realisieren. Der Maler und jüngste Bauhaus-Meister Georg Muche lieferte den Entwurf. Die Bauausführung oblag dem Baubüro von Walter Gropius. Ohne die finanzielle Unterstützung des Berliner Bauunternehmers Adolf Sommerfeld wäre das Versuchshaus „Am Horn“ kaum realisiert worden. Es war nicht nur Experimentierfeld und Werbefläche für neue Materialien und Technologien, sondern auch ein Gemeinschaftswerk aller Bauhaus-Werkstätten. Die Ausstattung des Musterwohnhauses gelangte Ende 1923 in den Besitz Sommerfelds und ging wohl im Zweiten Weltkrieg verloren. Nach mühsamer Suche fand das Haus 1924 einen Käufer. Er ließ im rückwärtigen Teil eine Veranda und zwei neue Wohnräume anbauen. Spätestens seit 1951 befand sich das Haus in städtischem Besitz und wurde bis 1998 von unterschiedlichen Mietparteien bewohnt. Der Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar pachtete das Anwesen von 1998 bis 2017. Er initiierte 1998/99 die Generalsanierung des Gebäudes, wobei die Anbauten entfernt wurden, und organisierte im Haus zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen. 2019 übertrug die Stadt Weimar das Haus Am Horn an die Klassik Stiftung Weimar. Öffnungszeiten & Eintritt: Mi–Mo (Di geschlossen) Sommer (ab 21.3.) | 10–18 Uhr Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | geschlossen ModerneCard 17,00 € Erwachsene 5,00 € ermäßigt 4,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 2,00 € Wir möchten darauf hinweisen, dass Am Horn keine Park- und Wendemöglichkeiten zur Verfügung stehen. Fußgängern wird empfohlen, den Weg durch den Park an der Ilm zu wählen.
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Museum Neues Weimar
Klassik Stiftung Weimar
Das ehemals Großherzogliche Museum wurde 1869 als einer der ersten deutschen Museumsbauten errichtet. Im April 2019 eröffnete das zuletzt für Wechselausstellungen genutzte Neue Museum mit einer ständigen Präsentation der Kunst der frühen Moderne von der Weimarer Malerschule bis zu Henry van de Velde. Eine große Museumswerkstatt lädt zum handwerklichen Arbeiten ein. Öffnungszeiten & Eintritt: Winter (2.11.2025 - 20.3.2026): Mo. Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr (Di geschlossen) Sommer: Mi–Mo | 9.30–18 Uhr ModerneCard 17,00 € Erwachsene 8,00 € ermäßigt 6,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 3,00 € BauhausCard 30,00 €
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Schillers Wohnhaus
Klassik Stiftung Weimar
Im Wohnhaus an der Esplanade verlebte Friedrich Schiller seine letzten drei Lebens- und Schaffensjahre. Hier entstanden die großen Dramen „Die Braut von Messina“ und „Wilhelm Tell“, bevor der Dichter 1805 in seinem Arbeitszimmer starb. Noch heute sind dort der originale Schreibtisch und Schillers Bett zu sehen. Ausstellung Die Ausstattung der Räume verbindet originale Nachlassstücke mit analogen Ergänzungen zeitgenössischen Interieurs. Der Rundgang umfasst die ehemaligen Diener- und Wirtschaftsräume im Erdgeschoss, die Zimmer von Schillers Frau Charlotte und der Kinder in der ersten Etage sowie den Wohnbereich des Dichters in der Mansarde. Höhepunkt ist Schillers Arbeitszimmer mit weitgehend originaler Einrichtung. Tafelausstellungen über Leben und Werk des vielseitigen Dichters sowie zur Hausgeschichte ergänzen den Rundgang, der so einen Einblick in das Schaffen, Wohnen und Wirtschaften im Hause Schillers gibt. Das Studiolo als offene Besucherwerkstatt für Kinder und Familien bietet darüber hinaus ein abwechslungsreiches Themenprogramm. Öffnungszeiten & Eintritt: Di–So (Mo geschlossen) Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | 9.30–16 Uhr Sommer | 9.30–18 Uhr Erwachsene 8,00 € ermäßigt 6,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 3,00 €
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Goethe-Nationalmuseum und Goethes Wohnhaus
Klassik Stiftung Weimar
Das Goethe-Nationalmuseum ist das bedeutendste Museum zur Präsentation und Erforschung von Leben und Werk Johann Wolfgang von Goethes. Es beherbergt einen einzigartigen Schatz: das Wohnhaus des Dichters mit originalen Einrichtungs- und Sammlungsgegenständen. Zahlreiche Stücke sind auch in der benachbarten Ausstellung „Lebensfluten – Tatensturm“ zu sehen, die Goethes Vielschichtigkeit über sein literarisches Schaffen hinaus verdeutlicht. Goethes Wohnhaus Im Haus am Frauenplan lebte und wirkte Goethe seit seinem Einzug als Mieter 1782 fast 50 Jahre lang. Für den Dichter und Staatsmann sowie seine Familie war es weit mehr als eine Wohn- und Arbeitsstätte: Die nach seinen Kunstidealen und vielseitigen Interessen gestalteten Räume dienten der Geselligkeit und dem kulturellen sowie wissenschaftlichen Austausch. Neben Handschriften und Büchern fanden hier auch Goethes stetig wachsende Kunst- und naturwissenschaftliche Sammlungen Platz. Zahlreiche originale Stücke sowie Möbel aus seinem Nachlass können noch heute in 18 zugänglichen Räumen besichtigt werden. Höhepunkt ist das in seiner Einrichtung einzigartig überlieferte Arbeitszimmer mit der Privatbibliothek des Dichters. Ausstellung „Lebensfluten – Tatensturm“ Goethe war ein aufmerksamer Zeitzeuge der um 1800 einsetzenden Moderne mit ihren Umbrüchen und Diskursen in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst. Themen wie Revolution, Bildung, Toleranz und Technik bewegten den Dichter und Staatsmann und beschäftigen uns noch immer. Die Ausstellung „Lebensfluten – Tatensturm“ beleuchtet das bewegte Leben Goethes in dieser ereignisreichen Epoche unter verschiedenen Leitbegriffen, darunter GENIE, GEWALT und LIEBE, und erlaubt Brückenschläge in die heutige Zeit. Dabei wird die Vielschichtigkeit Goethes u.a. als Naturforscher, Zeichner und Sammler deutlich. Die Präsentation schöpft aus einem einzigartigen Fundus wertvoller Originale. Gemeinsam mit Goethes Schriften werden sie in ihren zeitgenössischen Kontexten vorgestellt. Öffnungszeiten & Eintritt: Di–So (Mo geschlossen) Winter (2.11.2025 - 20.3.2026) | 9.30–16 Uhr Sommer | 9.30–18 Uhr Erwachsene 13,00 € ermäßigt 9,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 4,00 €
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Bauhaus-Museum Weimar
Klassik Stiftung Weimar
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des 1919 in Weimar gegründeten Staatlichen Bauhauses eröffnete 2019 das neue Bauhaus-Museum Weimar und präsentiert seit dem die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Sammlung. Als Ort der offenen Begegnung und Diskussion erinnert es an die frühe Phase der bedeutendsten Design- und Kunstschule des 20. Jahrhunderts und verknüpft deren Geschichte mit Fragen zur Lebensgestaltung von Heute und Morgen. Öffnungszeiten & Eintritt: Winter (2.11.2025 - 20.3.2026): Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr (Di geschlossen) Sommer: Mi–Mo | 9.30–18 Uhr Café Kunstpause: Winter (2.11.2025 - 20.3.2026): Mo, Mi–Fr 11–17 Uhr | Sa, So & Feiertage 10.30–17.30 Uhr Sommer: Mi–Mo 10.30–17.30 Uhr (Di geschlossen) Erwachsene 10,00 € ermäßigt 7,00 € Schüler*innen (16–20 Jahre) 4,00 € ModerneCard 17,00 € BauhausCard 30,00 €
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Co-Labor
Klassik Stiftung Weimar
Das Co-Labor ist ein Ort für alle. Hier begegnen Sie anderen Menschen und neuen Perspektiven. Und es ist immer etwas los. Wenn Sie Lust haben, können Sie hier selbst Veranstaltungen durchführen oder Workshops anbieten. Schreiben Sie eine Mail an co-labor@klassik-stiftung.de und erzählen von Ihrer Idee. Das Prinzip Co-Labor - jede*r kann mitmachen - Veranstaltungen finden im Freien statt und leben von Zufallspublikum - geschlossene Gruppen können den Innenraum nutzen - das Co-Labor ist kostenfrei und nicht-kommerziell - das Co-Labor fördert Austausch und Begegnung zwischen verschiedenen Menschen - das Co-Labor setzt auf einen kleinen, persönlichen Rahmen statt große Events Öffnungszeiten: Winter (2.11.2025 - 20.3.2026): Di–So | 10–16 Uhr Sommer: Mi–So | 14–18 Uhr Eintritt frei Co-Labor: www.klassik-stiftung.de/co-labor/
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Kutschenmuseum Auerstedt
Klassik Stiftung Weimar
Museum aktuell geschlossen In den ehemaligen Stallungen von Schloss Auerstedt wird der Fuhrpark der herzoglichen Familie von Sachsen-Weimar und Eisenach aus der Zeit um 1775 bis 1890 präsentiert. Dazu gehören prächtige Staats-, Hochzeits-, Jagd- und Reisewagen. Zu sehen ist ebenso die Kinderkutsche des Erbgroßherzogs Carl Alexander sowie eine Laufmaschine vom Erfinder des Zweiradprinzips, Karl Freiherr von Drais. Ausstellung Die bedeutende historische Wagensammlung präsentiert verschiedene Wagentypen und dokumentiert technische Entwicklungsstufen. Die Fuhrwerke wurden unter anderem in Thüringen, Wien, Amsterdam und St. Petersburg hergestellt. Den Schwerpunkt bilden Kutschen, die als Hochzeitsausstattung an den Weimarer Hof gelangten: Hierzu gehört der Reisewagen, mit dem Großfürstin Maria Pawlowna und Erbprinz Carl Friedrich 1804 von St. Petersburg nach Weimar fuhren. Ein besonderes Stück ist die Laufmaschine von 1818, die Großherzog Carl August für seinen Sohn Carl Friedrich in Mannheim bei Karl Freiherr von Drais bestellte. Die „Draisine“ ist das bisher zweitälteste bekannte Exemplar, das Drais fertigen ließ. Geschichte Ursprünglich war der Fuhrpark im herzoglichen Marstall in unmittelbarer Nähe des Residenzschlosses untergebracht. Nach der Abdankung des letzten Großherzogs Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach gelangte der Bestand in den Besitz der 1919 gegründeten Staatlichen Kunstsammlungen zu Weimar. Auf besondere Weise mit dem Leben des Fürstenhauses in Verbindung stehende Stücke wurden für eine Präsentation in der Orangerie Belvedere bestimmt, wo sie jahrzehntelang bis zur Sanierung des Gebäudes ausgestellt waren. Seit 2004 ist die historische Wagensammlung in den umgebauten Stallungen von Schloss Auerstedt zu besichtigen. Gruppenbuchung auf Anfrage. Information und Buchung unter reinhardts-im-schloss@auerstedt.org
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Themenjahr 2025 - Faust
Klassik Stiftung Weimar
Goethes Faust neu lesen: Die Klassik Stiftung Weimar widmet sich im 250. Jahr nach der Ankunft Goethes in Weimar, in Ausstellungen, Experimenten und Debatten dem Meisterwerk des Dichters und einem der größten Werke deutschsprachiger Literatur Schon als Johann Wolfgang von Goethe 1775 nach Weimar kam, hatte er Teile des „Faust“ in der Tasche. Das Werk beschäftigte ihn sein Leben lang. Er verarbeitete dort das Wissen und die Fragen seiner Zeit, und dichtete auf der Höhe seines literarischen Könnens. Doch wie relevant ist der „Faust“ für uns heute? Im Themenjahr 2025 wird Weimar zur Faust-Werkstatt: Ab der Walpurgisnacht 2025 erwarten Sie zahlreiche Ausstellungen, Installationen und Veranstaltungen zu Goethes Meisterwerk. Dabei werden erstmals die Schätze der einzigartigen Weimarer Goethe-Sammlungen mit Bezug zu Faust in eine stadtübergreifende Beziehung gesetzt und laden zum Erkunden der Weimarer Faust-Topographie ein. „Zwar weiß ich viel, doch möcht' ich alles wissen.“ Faust I, Vers 601 Im Zentrum des Faust-Parcours steht die Ausstellung „Faust“ im Schiller-Museum Weimar. Diese präsentiert eine neue Lesart des Faust, indem sie Heinrich Faust als Protagonisten einer ambivalenten Moderne zeigt. Die Ausstellung entwickelt dafür eigene Darstellungsformen und Medien, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem renommierten Comic-Künstler Simon Schwartz und Film-Expert*innen der Deutschen Kinemathek. Eine Vielzahl von Stimmen zum Faust durchzieht die Präsentation in Videointerviews, von Expert*innen und "ganz normalen Leser*innen". Die Ausstellung lädt dazu ein, selbst zu lesen und zu deuten. Objekte aus Goethes Sammlungen der Natur und Kunst zeigen, womit er sich auseinandersetzte, als er den FAUST schrieb. Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum und bietet künftigen Faust-Leser*innen Einstiegsmöglichkeiten sowie neue Einblicke für Kenner*innen. Von der Rezeption führt der Parcours zum Original: Das Goethe- und Schiller-Archiv zeigt im Themenjahr einen seiner wertvollsten Schätze, das kurz vor Goethes Tod vollendete Manuskript zum „Faust II“. Faust ist ohne Mephisto nicht zu denken: ohne den diabolischen, ironischen, sprach- und versgewandten Verführer, „der stets verneint“ und mit dem er einen Pakt schließt. Mephisto ist selbst ein Teil von Faust. Die Präsentation „Teuflisch! Mephisto in der Bibliothek“ im Studienzentrum stellt die Vielgestaltigkeit des Mephistopheles ins Zentrum und zeigt den medialen Weg des Faust’schen Gegenspielers zur ikonischen Figur. Ein fast vergessener Auftrag von Oskar Schlemmer für das Bühnenbild zu Christian Dietrich Grabbes Stück „Don Juan und Faust“ wird im Bauhaus-Museum Weimar vorgestellt. Die Präsentation „Nietzsche, Goethe, Faust“ im Nietzsche-Archiv zeigt Friedrich Nietzsches Auseinandersetzung mit Goethe, wobei insbesondere dessen „Faust“ im Fokus steht. Folgen Sie den Spuren „Fausts“ durch Weimar!
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Teuflisch! Mephisto in der Bibliothek
Klassik Stiftung Weimar
Die Ausstellung im Studienzentrum widmet sich Mephistopheles, dem Mit- und Gegenspieler von Goethes Faust und wirft zugleich einen Blick in das Medienarchiv Bibliothek. Goethes Faust ist ohne seinen Mit- und Gegenspieler Mephisto nicht zu denken: ohne den diabolischen, ironischen, sprach- und versgewandten Verführer, „der stets verneint“ und mit dem er eine Wette schließt. Die Präsentation im Studienzentrum stellt die Vielgestaltigkeit des Mephistopheles ins Zentrum und zeigt seinen medialen Weg zur ikonischen Figur: Er beginnt mit frühen Buchillustrationen, Schauspielerfotografien und Bilderbogen für Papiertheater, reicht über Schallplattencover, Comics und Werbeplakate und führt bis zu Darstellungen auf Einkaufstüten und Bierflaschen. Diese mediale Vielfalt ist typisch für die Faust-Sammlung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Mit über 21.000 Objekten und Publikationen zur historischen und literarischen Faust-Figur gilt sie als die weltweit größte Faust-Sammlung. Wir laden Sie ein, den wandelbaren Mephisto auf seinen medialen Wegen zu begleiten und die Vielfalt des Medienarchivs Bibliothek zu entdecken.
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Die „Urzelle“ des Bauhauses - Karl Peter Röhl und sein Freundeskreis
Klassik Stiftung Weimar
Anlässlich des 50. Todestages des Bauhäuslers Karl Peter Röhl wird im Bauhaus-Museum eine Sonderausstellung seiner Bedeutung für das frühe Weimarer Bauhaus gewidmet. Schon vor der Gründung des Bauhaueses hatten Studierende der Großherzoglich Sächsischen Hochschule für bildende Kunst, zu denen der Meisterschüler Karl Peter Röhl zählte, ihrer Unzufriedenheit mit der akademischen Ausbildung lautstark geäußert. Eine Gruppe junger Expressionisten um Karl Peter Röhl strebte ihrerseits nach Reformen der Akademie. An den Reibungsflächen mit der Tradition entstand hier der Zündfunke für das Neue. Der Bauhaus-Meister Lyonel Feininger entdeckte unter den Hochschüler und Hochschülerinnen im Frühjahr 1919 „ganz radikale ungeberdige Elemente“, die das Bauhaus-Programm enthusiastisch begrüßten und zu den ersten Akteuren der neuen Bewegung wurden. Rückblickend beurteilten sie sich selbst als „Urzelle“ des Bauhauses. Die Ausstellung thematisiert die künstlerischen und sozialen Potentiale der Freundesgruppe für das frühe Bauhaus mit Blick auf die produktiven Missverständnisse und Enttäuschungen, die für die Klärung des Bauhaus-Programms von enormer Bedeutung waren. Eine Kooperation mit der Bauhaus Universität Weimar. Die Ausstellung wird gefördert von der Karl Peter Röhl Stiftung.
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Kunst und Klimawandel 2025
Klassik Stiftung Weimar
Neue Kunst aus dem Holz klimageschädigter Bäume Erich Friedrich Becker beschäftigt das Thema Klimawandel in historischen Gärten. Er benutzt das Holz von klimageschädigten, gefällten Altbäumen und lässt daraus neue Kunstwerke entstehen. Für die in der Präsentation gezeigten Skulpturen benutzte der Künstler das Restholz einer gefällten Esche aus eine Dreiergruppe am Roten Turm in Belvedere. Bei seinen Arbeiten bleibt das Thema Klimawandel immer sichtbar, indem er das geschädigte Holz weiterhin zeigt. So bleiben Spuren des Klimawandels an den Skulpturen erhalten, Kunst und Klimawandel treten in einen spannenden Dialog. Eintritt frei
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