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internationales literaturfestival berlin: ilb

Das internationale literaturfestival berlin, kurz ilb, ist eines der wichtigsten Literaturfestivals der Welt. Jedes Jahr im September bringt das Festival in Berlin über 100 internationale Autor:innen für Buchpremieren, Lesungen und Paneldiskussionen zusammen. Auf dem ilb haben Literaturbegeisterte die außergewöhnliche Möglichkeit, kuratierte Einblicke in das faszinierende weltweite Literaturgeschehen zu gewinnen – und das seit numehr 25 Jahren.

Wesentliche Neuerung ist seit 2024 die Ernennung des* oder der* Curator in Residence. Eine international besetzte Auswahlkommission wählt eine schriftstellerische Persönlichkeit, die ein Jahr lang eng mit dem Team zusammenarbeitet, einen Teil des Programms kuratiert und ein Leitthema für die jeweilige Festivalausgabe findet.

Das ilb spricht ein breites Publikum an, schafft Räume für neue Verbindungen und möchte Horizonte erweitern. Das Programm richtet sich an erwachsene Literaturinteressierte, das Junge Programm an Kinder und Jugendliche. Das Festival begrüßt jährlich rund 20.000 Besucher:innen.

Das stilistische und thematische Spektrum des ilb ist einzigartig – ob Prosa, Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel oder Kinder- und Jugendliteratur. Dazu kommen hochaktuelle wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Panels und Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung.

Das internationale literaturfestival berlin ist ein wichtiger Akteur der Berliner Literaturszene und auch international von großer Bedeutung. So wurde das ilb beispielsweise vom Condé Nast Traveler Magazine in die Liste der 9 besten Literaturfestivals des Jahres 2024 aufgenommen.

Das Festival wird von seinem Trägerverein Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. veranstaltet. Es wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds sowie zusätzlich eingeworbener Förderungen von Stiftungen, Kulturinstituten und Botschaften finanziert.

Kontakt

internationales literaturfestival berlin: ilb
Peter-Weiss-Stiftung
Frankenallee 13
D-14052 Berlin

Telefon: +49 30 27 87 86-80
E-Mail: presse@literaturfestival.com

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Jeet Thayil © Aliasgar Dhariwala for ISSAIRECORDS
Lesung

Festivaleröffnung

Begrüßung: Matthias Pees (Intendant Haus der Berliner Festspiele)
Einführung: Lavinia Frey (Festivalleitung ILB)
Grußwort: Boualem Sansal (Schirmherr des 26. ILB)
Eröffnungsrede: »Singing in the Dark« Jeet Thayil (Curator in Residence)
Musikalische Gestaltung von der ILB House Band

Autor:innen:
Lavinia Frey, Diego Pinera, Simon Jermyn, Keisuke Matsune, Jeet Thayil, Boualem Sansal

Was kann Literatur in umbrüchigen Zeiten bewirken? Jeet Thayil spricht über die Rolle, die sie für den Menschen einnimmt, wenn sie Horizonte und Perspektiven erweitert, um mit historischen und gegenwärtigen Unsicherheiten umzugehen. Er schlägt vor: »Ein Lied, ein Gedicht, eine Geschichte, ein Gemälde, eine Idee kann uns aus uns selbst herausheben und uns ermöglichen zu erkennen, wer wir sind und woher wir kommen.«

Die Veranstaltung findet auf Deutsch, Englisch und Französisch statt und wird gedolmetscht.

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence.

Dauer: 90'
18€, ermäßigt 12€

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Boualem Sansal © Dirk Skiba
Lesung

The Art of Writing: Boualem Sansal

Eröffnung

Die Verhaftung und Verurteilung des französisch-algerischen Schriftstellers und Regimekritikers in Algerien löste 2024 internationale Kritik aus. Erstmals nach seiner Begnadigung tritt Boualem Sansal, Schirmherr des 26. ILB, nun in Berlin auf. Eine kleine Werkschau lädt dazu ein, die Bandbreite seiner literarischen Arbeit zu entdecken. Im anschließenden Gespräch geht es auch um die Rolle des Schreibens zwischen politischem Akt und biografischer Reflektion.

Mit Boualem Sansal
Es moderiert Tilla Fuchs
Es liest Frank Arnold

Auf Französisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche
Dauer: 60'
18€, ermäßigt 12€

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Asha Hedayati © Sapna Richter
Lesung

Netzjagd: Über digitalen Frauenhass

Shitstorms, Fake-Profile, Deepfakes: Digitale Gewalt gegen Frauen nimmt zu, ihre Formen werden immer ausgefeilter. Wie lässt sich dieses Thema literarisch, juristisch, schreibend fassen? Thea Mengeler nähert sich ihm im Roman »Öffentlicher Nahverkehr« an, ihre Protagonistin ist busfahrend auf der Suche nach einem Umgang mit ihren Erfahrungen. Asha Hedayati vertritt als Rechtsanwältin gewaltbetroffene Frauen und schreibt über Frauenhass und seine juristischen Dimensionen.

Mit Asha Hedayati, Thea Mengeler
Es moderiert Marie-Christine Knop

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Dauer: 75'
12€, ermäßigt 8€

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Vigdis Hjorth © Schirin Moaiyeri
Lesung

Vigdis Hjorth: Der gute Mensch von Sandvika

Eine Eckkneipe im Osloer Vorort: Hier verbringt eine Schar Außenseiter ihren Alltag – bis ein Lottogewinn alles ins Wanken bringt. Vigdis Hjorth, bekannt für ihre intensiven Live-Auftritte, führt in ihrem neuen Roman »Der gute Mensch von Sandvika« (Ü: Gabriele Haefs) an einen Ort, den die Literatur eher selten betritt. Mit dem für sie typischen, schonungslos ehrlichen Blick erzählt sie von Klassenzugehörigkeit und Schicksal. Hjorths schlichte, aber nicht minder metaphorische Prosa, skizziert dabei ein komplexes Bild menschlicher Abgründe.

Mit Vigdis Hjorth
Es moderiert Elke Ranzinger
Es liest Meike Rötzer

Auf Deutsch und Norwegisch
Dauer: 75'
12€, ermäßigt 8€

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Douglas Stuart © Desiree Adams
Lesung

Douglas Stuart: John of John

Nach dem Studium in Edinburgh kehrt Cal auf die Isle of Harris zurück. Zuhause erwartet ihn sein Vater John, Schafzüchter und presbyterianischer Laienprediger. Cal kann ihm nicht anvertrauen, wonach er sich sehnt. Stattdessen sucht er die Nähe von Innes, Johns bestem Freund. Doch auch John hütet ein Geheimnis. »John of John« (Ü: Sophie Zeitz), der neue Roman von Booker-Preisträger Douglas Stuart, erzählt von Liebe und Scham, von verborgener Sehnsucht und von der verwandelnden Kraft der Wahrheit.

Mit Douglas Stuart
Es moderiert Hadnet Tesfai
Es liest Charly Hübner

Auf Englisch mit deutschen Lesestellen
Dauer: 75'
18€, ermäßigt 12€

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Yvonne Owuor © Maurice Weiss OSTKREUZ
Lesung

Elemental Writing

Ein Fluss als Figur, eine Eule als Erzähler und die Sonne als Energiequelle allen Lebens: Julia Fiedorczuks Roman »Unter der Sonne« (Ü: Lisa Palmes und Joanna Manc) rückt die (poetische) Kraft des Lichts ins Zentrum. Yvonne Owuor, ausgezeichnet mit dem renommierten Caine Prize for African Writing, hat das Nature Poetry Retreat gegründet, das jungen Dichter:innen die Möglichkeit bietet in der Landschaft des Turkana-Grabens Umwelt und Erinnerung neu zu erzählen. Gemeinsam sprechen sie über den Einfluss der Elemente auf ihr Schreiben.

Mit Yvonne Adhiambo Owuor und Julia Fiedorczuk
Es moderiert Olivia Judson

Auf Englisch
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

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Jeet Thayil © Aliasgar Dhariwala for ISSAIRECORDS
Performance

Jeet Thayil: One Last Unending Night for the World

Ein Gespräch über die melancholische, apokalyptische Gegenwart in Jeet Thayils Werk und über den Balanceakt, präzise und dabei zwischen den Genres zu schreiben. Mit Blick auf die Romane »Narcopolis« (Ü: Bernhard Robben), »Low« und »The Elsewhereans« spricht er über seine Arbeit. Es folgt eine Lesung von Gedichten über Inspiration, Erinnerung und Verlust, über die »elegante und zugleich eindringliche Darstellung der tiefgreifenden Situation des Menschseins in unserer Zeit« (Frontline), begleitet von der ILB House Band.

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence

Mit Jeet Thayil
Es moderiert Simone Schröder
Mit musikalischer Begleitung der ILB House Band

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

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LCB © Tobias Bohm
Fest

LCB-Sommerfest 2026

mit den S. Fischer Verlagen

Das LCB und die S. Fischer Verlage veranstalten gemeinsam das diesjährige LCB-Sommerfest. Ein Tag, der ganz im Zeichen von inspirierenden Geschichten, drängenden gesellschaftlichen Debatten und dem gemeinsamen Feiern steht!

Mit Ines Geipel, Valeria Gordeev, Judith Hermann, Marcel Hopp, Elisa Hoven, Vigdis Hjorth, Florian Illies, Caren Jeß, Sharon Dodua Otoo, Katerina Poladjan, Eva von Redecker, Lena Schätte, Lea Schneider, Ingo Schulze, Peter Stamm, Thomas von Steinaecker u.v.a.

9€, ermäßigt 5€, Kinder frei
Tickets erhältlich beim Literarischen Colloquium Berlin.
Jetzt bestellen lcb.reservix.de/p/reservix/event/2540823

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© Charlotte Kunstmann
Fest

Artist Alley

Graphic Novel Day

Graphic-Novel-Fans und die, die es noch werden wollen, treffen sich in der Artist Alley. Im Zeichen des Graphic Novel Day stellen zahlreiche Austeller:innen, darunter Berliner Comicverlage, Künstler:innen sowie Herausgeber:innen von Zines ihre Arbeiten vor und laden zum Austausch ein. Außerdem gibt es Bücher, Comics und Drucke zu entdecken, die direkt vor Ort erworben werden können.

Die Artist Alley wird in Zusammenarbeit mit ComicInvasion Berlin organisiert: www.comicinvasion.de

Der Eintritt zur Artist Alley ist frei. Für den Besuch der Lesungen muss der „Graphic Novel Day“-Pass (5€) erworben werden.

Die Veranstaltung ist Teil des Graphic Novel Day.

Dauer: 300'
"Graphic Novel Day"-Pass 5 €

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Lesung

Euer Buchclub auf dem ILB

Du bist Teil eines Berliner Buchclubs? Du hast Lust auf Austausch, Festival, Lesungen? Dann komm mit Deinem Buchclub zum ILB! Bei Kaffee, Tee und Keksen könnt Ihr Euch mit anderen Buchclubs austauschen, das ILB-Team kennenlernen und rund um’s Treffen gemeinsam eine Veranstaltung besuchen. Lest – oder hört – im Vorfeld eines der diesjährigen Festivalbücher und seid dabei. Wir freuen uns auf Euch.

Unsere Buchclub-Buch-Vorschläge 2026:

Douglas Stuart: »John of John« (Ü: Sophie Zeitz)
Buchpremiere am 4. September, der Hörbuchsprecher Charly Hübner wird vorlesen.

Asha Hedayati: »Die stille Gewalt. Wie der Staat Frauen alleinlässt«
Panel »Netzjagd: Über digitalen Frauenhass« am 4. September

Sole Otero: »Hexenkunst« (Ü: Lea Hübner)
Lesung auf dem Graphic Novel Day am 5. September

Neugierig geworden? Kommt um 15 Uhr in die Festival Kitchen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eintritt frei.
Dauer: 60'

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© Charlotte Kunstmann
Festival

Graphic Novel Day

Am Samstag, den 5. September, widmen wir einen Nachmittag den Graphic Novels, Comics und den Künstler:innen, die sie zeichnen. Unser diesjähriges Programm umfasst persönliche Geschichten über Migration und Selbstfindung sowie Erzählungen, die die Grenze zwischen Natürlichem und Übernatürlichem ausloten und mit Illustrationen zum Leben erwecken. Jede Geschichte betrachtet das Leben aus einer eigenen Perspektive und in einem eigenen visuellen Stil, ob sie auf den Straßen Berlins, Buenos Aires, Teherans oder an einem Ort in ferner Zukunft spielt.

Das Programm:
15:00 – Roya Soraya: Wind in meinem Kopftuch
16:00 – Sarnath Banerjee: Absolute Jafar
16:45 – Pause und Signierstunde im Oberen Foyer mit Roya Soraya & Sarnath Banerjee
17:30 – Sole Otero: Hexenkunst
18:30 – Thilo Krapp: Die Zeitmaschine
19:15 – Signierstunde im Oberen Foyer mit Sole Otero & Thilo Krapp

Abseits der Bühne trifft sich die Berliner Comicszene auch in der Artist Alley: Besuchen Sie das Obere Foyer von 15 bis 19 Uhr, um lokale Künstler:innen und Verlage kennenzulernen und sich über die neuesten Zines, Comics und Graphic Novels zu informieren! Der Büchertisch für Graphic Novel Day, der sich auch im Oberen Foyer befindet, wird von Berlin Comic-Legende Modern Graphics organisiert.

Die Artist Alley wird in Zusammenarbeit mit ComicInvasion Berlin organisiert: www.comicinvasion.de

"Graphic Novel Day"-Pass 5 €

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Roya Soraya © Christian Doeller
Lesung

Roya Soraya: Wind in meinem Kopftuch

Graphic Novel Day

Roya sitzt am Tisch mit ihrer iranischen Familie. Der Klang der Sprache ist vertraut, aber die Worte versteht sie kaum. Sie wächst in Hannover auf. Als sie mit ihrem Vater zum ersten Mal in den Iran reist, fühlt sie sich zugehörig und fremd zugleich. Roya Sorayas autobiografische Graphic Novel erzählt in lebhaften Bildern von ihrer Selbstfindung als queere Frau und vom Erwachsenwerden zwischen zwei Kulturen, die jeweils nur einen Teil von der Persönlichkeit abbilden.

Mit Roya Soraya
Es moderiert Julia Korbik

Auf Deutsch
Dauer: 45'
Graphic Novel Day Pass 5 €

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Sarnath Banerjee © Mhd Roshan
Lesung

Sarnath Banerjee: Absolute Jafar

Graphic Novel Day

Von Sultanen, Dschinns und Street Food: Brighu erzählt seinem Sohn Jafar jede Nacht Geschichten von einem Zuhause, das es so nicht mehr gibt. Die Liebe zu der Mutter von Jafar überdauerte interkulturelle Differenzen und heraufbeschworene Nationalismen zwischen Indien und Pakistan, und zerbrach schließlich doch. Nun wächst Jafar bei seinem Vater in Berlin auf. Mit Bürokratie und Grenzen konfrontiert, versuchen beide die schönen Erinnerungen für die Zukunft wach zu halten.

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence.

Mit Sarnath Banerjee
Es moderiert Julia Korbik

Auf Englisch
Dauer: 45'
Graphic Novel Day Pass 5 €

Die Veranstaltung ist Teil des Graphic Novel Day.

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Omar Musa © Cole Bennetts
Performance

Omar Musa & Mariel Roberts Musa: Just the Two of Us

Was braucht es, um im Leben und in der Kunst zusammenzuarbeiten? Der Poet Omar Musa und die Cellistin Mariel Roberts Musa erschaffen und performen gemeinsam, geprägt durch die Kunst des anderen. Wie hört ein Poet Musik, wie hört eine Musikerin Lyrik? Ausgehend von Erinnerungen des gegenseitigen Zuhörens erkunden sie performativ, wo Sprache und Klang sich begegnen, gefolgt von einem Gespräch. »Für sich allein (…) atemberaubend; zusammen sind sie wirklich magisch.« (ArtsHub)

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence.

Mit Omar Musa, Mariel Roberts Musa
Es moderiert Jeet Thayil

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

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Sole Otero © Xavi Torres Bacchetta
Lesung

Sole Otero: Hexenkunst

Graphic Novel Day

Drei Frauen und eine Ziege legen 1768 im Hafen von Buenos Aires an. Sie werden nicht altern. Über die nächsten Jahrhunderte beeinflussen sie das Leben vieler Menschen, mal wohltätig, mal boshaft. Ihre Geschichten verweben sich zu einem magisch-realistischen Erzählzyklus, von der kolonialen Vergangenheit bis in die neoliberale Gegenwart Argentiniens. »Hexenkunst« (Ü: Lea Hübner) wandelt zwischen Horror und Komödie mit Bildern von weiblichem Widerstand.

Mit Sole Otero
Es moderiert Lars von Törne

Auf Englisch
Dauer: 45'
Graphic Novel Day Pass 5 €

Die Veranstaltung ist Teil des Graphic Novel Day.

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Andreas Kossert © Tobias-Hein
Lesung

Andreas Kossert: Elsas Welt

Eine Familiengeschichte aus Lodz

In seinem bislang persönlichsten Buch folgt Andreas Kossert den Spuren seiner Großmutter Elsa nach Lodz. Entlang ihrer Biografie zeichnet »Elsas Welt« ein eindringliches Familienporträt, von den Kolonisten des 18. Jahrhunderts bis zum Alltag unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg, geprägt von Terror und Vernichtung. Gleichermaßen entfaltet sich ein Panorama mitteleuropäischer Geschichte. Mit Christopher Clark und Karolina Kuszyk spricht der Autor über die Suche nach Zugehörigkeit und Heimat im Hier und Da.

In Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin

Mit Andreas Kossert, Karolina Kuszyk
Es moderiert Christopher Clark

Auf Deutsch
Dauer: 75'
18€, ermäßigt 12€

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Thil Krapp © Thorsten Futh
Lesung

Thilo Krapp: Die Zeitmaschine

Graphic Novel Day

Wie sieht es aus, wenn man durch die Zeit reist? Thilo Krapp visualisiert in seiner Adaption des Sci-Fi-Klassikers »Die Zeitmaschine« von H. G. Wells eine dystopische Welt, in der Eloi und Morlocks miteinander kämpfen. Nach »Der Krieg der Welten« und »20.000 Meilen unter dem Meer« inszeniert der Illustrator eine weitere Zukunftsvision in Pastelltönen: »Obwohl Thilo dicht an den Vorlagen bleibt, interpretiert er die Geschichten für seine eigenen Adaptionen doch immer auf eine persönliche Weise« (COMIC).

Mit Thilo Krapp
Es moderiert Lars von Törne

Auf Deutsch
Dauer: 45'
Graphic Novel Day Pass 5€

Die Veranstaltung ist Teil des Graphic Novel Day.

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Julia Reuschenbac © Tobias Koch
Gespräch

Der Streit um das Recht

Zur Lage der Debattenkultur in Deutschland

Wo endet Meinung? Wo beginnt das Recht? 2025 geriet die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf mit ihrer Kandidatur beim Bundesverfassungsgericht unfreiwillig in den Fokus der Öffentlichkeit. Ihr Umgang mit gesellschaftspolitischen Fragen stellte sie ins Zentrum von Debatten, die die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach als defekt bezeichnet. Im Gespräch mit Jürgen Kaube und Sandra Kegel betrachten beide Wissenschaftlerinnen die aktuelle Lage der Debattenkultur in Deutschland.

In Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Mit Frauke Brosius-Gersdorf, Julia Reuschenbach
Es moderieren Jürgen Kaube, Sandra Kegel

Auf Deutsch
Dauer: 90'
12€, ermäßigt 8€

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Assaf Gavron © Julian Hartmuth
Lesung

Assaf Gavron: Das Leben nach den großen Ferien

Ein kleines Dorf nahe Jerusalem in den 1980er Jahren: Eine Gruppe von Jungen wächst auf. Sie lieben Musik, sehnen sich nach Freiheit und Selbstverwirklichung und müssen doch hautnah erleben, was es bedeutet, von Gewalt umgeben zu sein. Assaf Gavron, hierzulande auch als kluger Beobachter des Nahostkonflikts bekannt, folgt in seinem neuen Roman »Das Leben nach den großen Ferien« (Ü: Stefan Siebers) den Biografien der Freunde bis in die Gegenwart. Psychologisch präzise und mit dem Gespür dafür, wie die Geschichte Israels das Leben jedes Einzelnen prägt.

Mit Assaf Gavron
Es moderiert Jonathan Garfinkel
Es liest Anton Weil

Auf Englisch mit deutschen Lesestellen
Dauer: 75'
12€, ermäßigt 8€

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internationales literaturfestival berlin: ilb

Peter-Weiss-Stiftung

Das internationale literaturfestival berlin, kurz ilb, ist eines der wichtigsten Literaturfestivals der Welt. Jedes Jahr im September bringt das Festival in Berlin über 100 internationale Autor:innen für Buchpremieren, Lesungen und Paneldiskussionen zusammen. Auf dem ilb haben Literaturbegeisterte die außergewöhnliche Möglichkeit, kuratierte Einblicke in das faszinierende weltweite Literaturgeschehen zu gewinnen – und das seit numehr 25 Jahren.



Wesentliche Neuerung ist seit 2024 die Ernennung des* oder der* Curator in Residence. Eine international besetzte Auswahlkommission wählt eine schriftstellerische Persönlichkeit, die ein Jahr lang eng mit dem Team zusammenarbeitet, einen Teil des Programms kuratiert und ein Leitthema für die jeweilige Festivalausgabe findet.



Das ilb spricht ein breites Publikum an, schafft Räume für neue Verbindungen und möchte Horizonte erweitern. Das Programm richtet sich an erwachsene Literaturinteressierte, das Junge Programm an Kinder und Jugendliche. Das Festival begrüßt jährlich rund 20.000 Besucher:innen.



Das stilistische und thematische Spektrum des ilb ist einzigartig – ob Prosa, Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel oder Kinder- und Jugendliteratur. Dazu kommen hochaktuelle wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Panels und Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung.



Das internationale literaturfestival berlin ist ein wichtiger Akteur der Berliner Literaturszene und auch international von großer Bedeutung. So wurde das ilb beispielsweise vom Condé Nast Traveler Magazine in die Liste der 9 besten Literaturfestivals des Jahres 2024 aufgenommen.



Das Festival wird von seinem Trägerverein Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. veranstaltet. Es wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds sowie zusätzlich eingeworbener Förderungen von Stiftungen, Kulturinstituten und Botschaften finanziert.

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Literatur+Sprache / Festival Internationales Literaturfestival Berlin Berlin, Frankenallee 13
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Berlin Berlin, Fasanenstraße 23
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Literatur+Sprache / Lesung Haus für Poesie Berlin, Knaackstr. 97
Literatur+Sprache / Museum Theodor-Fontane-Archiv Universität Potsdam Potsdam, Große Weinmeisterstr. 46/47
Literatur+Sprache / Verlag Deutscher Kunstverlag Berlin Berlin, Lützowstraße 33
Literatur+Sprache / Verlag Hatje Cantz Verlag Berlin, Mommsenstraße 27
Literatur+Sprache / Verlag Agentur Wort + Kunst Berlin, Stuhmer Allee 1a
Literatur+Sprache / Lesung be.bra verlag GmbH Berlin, Asternplatz 3
Literatur+Sprache / Lesung AfricAvenir International e.V. Berlin, Kurfürstenstraße 33
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Periplaneta - Verlag und Mediengruppe Berlin, Bornholmer Straße 81a
Literatur+Sprache / Lesung Brandenburgische Literaturlandschaft Potsdam, Große Weinmeisterstraße 46/47
Literatur+Sprache / Buchpräsentation Edition Monhardt Berlin, Ahornstraße 12a
Literatur+Sprache / Ausstellung Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg Rheinsberg, Mühlenstraße 1
Literatur+Sprache / Festival Poesiefestival Berlin Berlin, Knaackstr. 97

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