Das Stuttgarter Ballett ist eine der weltweit führenden Ballett-Compagnien. In den ständigen Spielstätten Opernhaus, Schauspielhaus und Kammertheater Stuttgart ebenso wie im Rahmen nationaler und internationaler Gastspiele tanzt das Stuttgarter Ballett seit über 50 Jahren an der Weltspitze.
Das hohe technische Niveau und das stilistisch breite Repertoire des Stuttgarter Balletts ziehen nicht nur das Publikum, sondern auch Künstler aus der ganzen Welt an.
Hinter den Kulissen arbeiten aber noch weit mehr Menschen zusammen, um unserem Publikum stets Ballett auf allerhöchstem Niveau zeigen zu können.
Mayerling blickt hinter die glänzende Fassade der Donaumonarchie. Im Mittelpunkt des großen Figurenkabinetts steht Kronprinz Rudolf. Verzweifelt nach Liebe hungernd, von Erwartungen erdrückt und in Intrigen verwickelt endet der Thronfolger krank und vom Tod besessen. Sein Wahn findet Anklang bei der 17-jährigen Mary Vetsera, die ihm in absoluter Hingabe erlegen ist. Auf dem Jagdschloss Mayerling erschießt Rudolf schließlich erst seine verführerische Geliebte und dann sich selbst.
„Lieber Revolver, nicht Gift“ – Vetsera hatte Kronprinz Rudolf tatsächlich 1889 eine Nachricht im Aschenbecher hinterlassen. Der historisch verbürgte Hintergrund des Balletts entfaltet sich dank Kenneth MacMillans Erzählkunst auf der Bühne als eine Chronik der Zerstörung. Der britische Choreograf gilt als Meister des psychologischen Dramas. Mit Mayerling hat er sich nicht nur den dunklen Seiten der menschlichen Seele, sondern auch einem Stück Weltgeschichte gewidmet. Seine Szenen lassen das steife und verdorbene Ambiente am Hof sowie Rudolfs Obsession nachempfinden. Insbesondere die fesselnden Pas de deux fordern dem Tänzer der Hauptrolle psychisch wie physisch alles ab.
Mit der Ausstattung von Mayerling hat sich Theaterlegende Jürgen Rose selbst übertroffen: opulente Kostüme, originalgetreue Requisiten und ein stimmiges Bühnenbild. Akribisch hat Rose recherchiert, um dramaturgische Stringenz und historische Überlieferung auf prachtvollste Weise in diesem Historiendrama zu vereinen.
Choreographie: Sir Kenneth MacMillan
Musik: Franz Liszt
Orchestriert: John Lanchbery
Libretto: Gillian Freeman
Bühnenbild, Kostüme und Lichtkonzept: Jürgen Rose
Musikalische Leitung: Guillermo Garcia Calvo / Wolfgang Heinz, Staatsorchester Stuttgart
Staatsorchester Stuttgart
3 Stunden und 15 Minuten, 2 Pausen
Termine
Do 2.7.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
Di 7.7.2026, 19:00
Mi 15.7.2026, 19:00und weitere Termine
Do 16.7.2026, 19:00
Fr 17.7.2026, 19:00
Mo 27.7.2026, 19:00
Di 28.7.2026, 19:00
Mi 29.7.2026, 19:00
Eine verpasste Chance, mehr als ein gebrochenes Herz. Der selbstgefällige Lebemann Onegin weist die aufrichtigen Gefühle der jungen Tatjana zurück. Er übersieht, was für eine außergewöhnliche Frau sich hinter dem schüchternen Mädchen verbirgt. Jahre später kehrt er voller Reue zurück. Doch Onegin muss bitter erfahren, dass er zu spät kommt.
Basierend auf Alexander Puschkins Versroman Eugen Onegin erzählt John Cranko diese bewegende Geschichte ganz ohne Worte. Allein durch Tanz entfaltet sich die Handlung klar und eindringlich vor den Augen des Publikums. In seinem Signaturstück, das weltweit als Meisterwerk gilt, zeigt Cranko seine außergewöhnliche Fähigkeit, Figuren vielschichtig zu zeichnen und tiefe Emotionen auf der Bühne zu gestalten.
Mit großer Liebe zum Detail schuf Jürgen Rose Bühnenbild und Kostüme, die jede Stimmung perfekt einfangen: die ländliche Idylle, eine ausgelassene Geburtstagsfeier und den glanzvollen aristokratischen Ball. Ebenso abgestimmt auf die Handlung führt Peter Tschaikowskys eingängige Musik durch das Geschehen. Gleichermaßen steigern sich Klänge und Schritte in Dramatik, sodass am Ende kein Auge trocken bleibt – weder auf der Bühne, noch im Publikum.
Choreografie: John Cranko
Musik: Peter Tschaikowsky, eingerichtet und instrumentiert von Kurt-Heinz Stolze
Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose
Uraufführung: 13. April 1965, Stuttgarter Ballett
Erstaufführung der Neufassung: 27. Oktober 1967, Stuttgarter Ballett
Musikalische Leitung: Wolfgang Heinz / Nathanaël Carré, Staatsorchester Stuttgart
Termine
Fr 10.7.2026, 19:00
Sa 11.7.2026, 19:00
So 12.7.2026, 19:00und weitere Termine
Mi 22.7.2026, 19:00
Do 23.7.2026, 19:00
Fr 24.7.2026, 19:00
So 26.7.2026, 19:00
Fr 25.9.2026, 19:00
Sa 26.9.2026, 19:00
So 27.9.2026, 17:00
20 Jahre Ballett im Park! 2007 wurde das erste Mal eine Ballettvorstellung live aus dem Opernhaus in den Oberen Schlossgarten übertragen. Mittlerweile hat das kostenlose Freiluft-Event Kultstatus erreicht. Mit einer grandiosen Gala wird der Geburtstag des Public Viewing gefeiert: In Ausschnitten aus dem klassischen Repertoire sowie modernen Stücken stehen mal Solist*innen im Vordergrund, mal blickt das gesamte Ensemble zurück auf die Erfolgsgeschichte von Ballett im Park. Auf die Gala am Samstagabend folgt das Programm der John Cranko Schule am Sonntagvormittag. Mit spritziger Moderation von Sonia Santiago und buntem Rahmenprogramm verspricht Ballett im Park bestes Sommervergnügen.
Eintritt frei!
Für Bewirtung sorgt wie in jedem Jahr unser Haus-Caterer Kulturgastronomie Scholz.
Eintritt frei – Bestuhlung auf der Wiese nicht gestattet – Kissen und Decken erlaubt – Gläser, Glasflaschen und Dosen aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.
Wir bitten zu beachten, dass aus Sicherheitsgründen nur eine bestimmte Besucherzahl auf dem Veranstaltungsgelände Platz findet. Der Veranstalter behält sich vor, das Veranstaltungsgelände bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl vorzeitig zu schließen.
Es gilt die Hausordnung der Staatstheater Stuttgart.
Im Opernhaus präsentieren sich die Talente der John Cranko Schule für das Publikum. Die Schüler*innen beweisen bei ihrem Programm, dass sie das klassische wie das moderne Fach beherrschen und stecken mit ihrer Tanzfreude Groß und Klein an – der ultimative Tanzgenuss!
Bewertungen & Berichte Ballett-Matinee der John Cranko Schule
Ballett
Romeo und Julia
Ballett von John Cranko nach William Shakespeare
Es ist Liebe auf den ersten Blick und gleichzeitig eine Liebe, die nicht sein darf. Nur eine Nacht wird den Liebenden gegönnt, danach trennt der gegenseitige Hass ihrer jeweiligen Familien das berühmte Liebespaar – das wohl bekannteste aller Zeiten – für immer.
William Shakespeares Tragödie um die verfeindeten Familien Montague und Capulet, deren Kinder zueinander finden und den tief verankerten Hass überwinden, hat unzählige KünstlerInnen inspiriert. Auch John Cranko nahm sich 1962 des zeitlosen Stoffes an und schuf damit eines seiner beliebtesten Ballette. Weltweit wird sein Romeo und Julia bis heute gefeiert; auch zuhause in Stuttgart bildet es weiterhin einen Eckpfeiler im Repertoire der Compagnie.
Mit ergreifenden Pas de deux, hitzigen Fechtkämpfen, prächtigen Bällen und temperamentvollen Karnevalsszenen erweckt Cranko das Treiben Veronas zum Leben. Seinen träumerischen Romeo, seine ungestüme Julia, seinen draufgängerischen, herumalbernden Mercutio und den eiskalt funkelnden Bösewicht Tybalt zeichnet er so klar, dass man von Anfang an in den Sog der nicht aufzuhaltenden Ereignisse hineingezogen wird. Von den schwindelerregenden Höhen neu gefundener Liebe stürzt man mit den ProtagonistInnen in einen Strudel sinnloser Gewalt bis hin zum erschütternden Tod.
Zu Sergej Prokofjews überwältigender Musik und vor dem Hintergrund von Jürgen Roses opulenter Ausstattung entfalten sich die Szenen auf den lichtdurchfluteten Straßen Veronas gerade so, als wären sie direkt aus einem Gemälde der italienischen Renaissance entsprungen.
Choreographie und Inszenierung: John Cranko
Musik: Sergej Prokofjew
Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose
Musikalische Leitung: Mikhail Agrest / Wolfgang Heinz; Staatsorchester Stuttgart
Dauer:
I. Akt: 51 Minuten
Pause: ca. 20 Minuten
II. Akt: 30 Minuten
Pause: ca. 20 Minuten
III. Akt: 37 Minuten
Termine
Fr 13.11.2026, 19:00
So 15.11.2026, 14:00
So 15.11.2026, 19:00und weitere Termine
So 20.12.2026, 17:00
Mi 23.12.2026, 19:00
Sa 26.12.2026, 14:00
Sa 26.12.2026, 19:00
Mo 28.12.2026, 19:00
Do 31.12.2026, 17:00
Bei einer Führung durch die neue John Cranko Schule können Sie Bemerkenswertes über das neue architektonische Highlight Stuttgarts lernen. Dabei erfahren Sie alles Wissenswerte über die Ausbildung an der John Cranko Schule und können einen Blick in die Probensäle werfen, die das Stuttgarter Ballett nutzt.
Treffpunkt ist der untere Eingang der Schule, Urbansplatz 6, es ist kein Späteinlass möglich.
Bewertungen & Berichte Einblicke - Fokus: John Cranko Schule
Blog
Der Blog des Stuttgarter Balletts
Willkommen auf unserem Blog! Hier nehmen wir Sie mit hinter die Kulissen: Das Tourtagebuch gibt Einblicke in den Alltag auf Gastspiel, unsere TänzerInnen berichten in E-Mail aus... von Gastauftritten in fernen Städten und mit Heute vor ... Jahren erinnern wir an besondere Daten aus der facettenreichen Historie des Stuttgarter Balletts.
Bewertungen & Berichte Der Blog des Stuttgarter Balletts
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Stuttgarter Ballett
Staatstheater Stuttgart
Das Stuttgarter Ballett ist eine der weltweit führenden Ballett-Compagnien. In den ständigen Spielstätten Opernhaus, Schauspielhaus und Kammertheater Stuttgart ebenso wie im Rahmen nationaler und internationaler Gastspiele tanzt das Stuttgarter Ballett seit über 50 Jahren an der Weltspitze.
Das hohe technische Niveau und das stilistisch breite Repertoire des Stuttgarter Balletts ziehen nicht nur das Publikum, sondern auch Künstler aus der ganzen Welt an.
Hinter den Kulissen arbeiten aber noch weit mehr Menschen zusammen, um unserem Publikum stets Ballett auf allerhöchstem Niveau zeigen zu können.
Kartentelefon: +49 (0)711-20 20 90