Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.
Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.
In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.
Einige Jahre in der Zukunft ist die Erhitzung der Erde gestoppt. Zu erfolgreich. Denn nun bewohnt die Familie rund um einen erst kürzlich unter seltsamen Umständen verstorbenen Unternehmer namens Hamlet die ehemaligen Officetower der Firma ICE-Solarcorp, die mit Schuld daran trägt, dass eine neue Eiszeit die Erde in Schnee und Dunkelheit gepackt hat. Die schlaue Idee, den von allerhand Eingriffen mittlerweile völlig überhitzten Planeten durch einen weiteren Eingriff, diesmal in den Himmel selbst, wieder abzukühlen ging schief – um etwa 20 bis 30 Grad. Als dann auch noch die hauseigene KI gespenstisch flackert und dem um sein Erbe geprellten Sohn des Unternehmers, namens Hamlet langsam dämmert, dass der Tod des Vaters wohl nicht ganz zufällig geschah, entspinnt sich in den eingeschneiten Officetowers ein Showdown über Verantwortung, Rationalität und den Preis, den die Menschheit bereit ist zu zahlen, um am Leben zu bleiben.
Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Regie: Thomas Köck
Bühne: Barbara Ehnes
Kostüme: Martin Miotk
Musik: Andreas Spechtl
Video: Dagmar Schürrer
Dramaturgie: Remsi Al Khalisi
Termine
Sa 10.10.2026, 19:30 | Premiere
So 18.10.2026, 16:00
Fr 23.10.2026, 19:30und weitere Termine
Di 27.10.2026, 19:30
Fr 6.11.2026, 19:30
Mi 11.11.2026, 19:30
Sa 21.11.2026, 19:30
Fr 4.12.2026, 19:30
Di 15.12.2026, 19:30
Do 17.12.2026, 19:30
Di 29.12.2026, 19:30
Ein kollektiver Tanzabend von Bridget Breiner, Faizah Grootens und Lillian Stillwell / 13+
Premiere: 30.10.2026
nach Mary Shelleys gleichnamigem Roman
Große Gestalt, grünlich-narbige Haut, kantiger Kopf, schwere Lider – so stellen wir uns Frankensteins Kreatur vor. Dieses Bild stammt jedoch nicht aus Mary Shelleys Roman Frankenstein oder Der moderne Prometheus (1818), sondern aus dem Universal-Horrorfilm von 1931. Kaum ein Stoff scheint für die dunkle Jahreszeit geeigneter als diese Geschichte über Körperlichkeit, Leben und Tod, Identität und die Abgründe der menschlichen Psyche.
In Frankenstein setzen sich Lillian Stillwell, Münsters Chefchoreografin, Bridget Breiner, Chefchoreografin des Ballett am Rhein, und Faizah Grootens, Artist-in-Residence am Theater Korzo in Den Haag, mit dem Zeitgeist des 19. Jahrhunderts auseinander. In drei ästhetisch miteinander verwobenen Teilen übersetzen sie den bekannten Mythos von Schöpfung und Zerstörung, umrahmt von einer neukomponierten Klangwelt, in Tanz. Während sich Stillwell der Vorgeschichte um Autorin Mary Shelley widmet, nimmt sich Breiner im zweiten Teil der Handlung des Romanes an. Am Schluss greift Grootens die Grundgedanken aus Frankenstein auf und rückt den Stoff in ein zukunftsgewandtes Licht.
Choreografie: Bridget Breiner, Faizah Grootens, Lillian Stillwell
Komposition: Justus Löser-Wilcken
Bühne: Jürgen Franz Kirner
Kostüme: Philipp Winkler
Lichtdesign: Malte Spitzer
Termine
Do 15.10.2026, 19:30 | Öffentliche Probe
Di 20.10.2026, 19:00 | Voraufführung
Sa 24.10.2026, 11:00 | Voraufführungund weitere Termine
Fr 30.10.2026, 19:30 | Premiere
Fr 6.11.2026, 19:30
Mi 11.11.2026, 19:30
So 15.11.2026, 19:00
Sa 21.11.2026, 19:30
Sa 28.11.2026, 19:30
So 6.12.2026, 19:00
Mi 16.12.2026, 19:30
Sa 19.12.2026, 19:30
So 27.12.2026, 19:00
Do 31.12.2026, 19:30
Mi 6.1.2027, 19:30
Fr 5.3.2027, 19:30
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
Premiere: 7.11.2026
Libretto von Jules Barbier
Für Jacques Offenbach wird die Komposition seiner von den Erzählungen des deutschen Romantikers E. T. A. Hoffmann inspirierten „phantastischen Oper“ zu einem Wettlauf mit der Zeit. Nicht anders als Scheherazade, die tausendundeine Nacht erzählt, um ihre Hinrichtung aufzuschieben, stemmt sich Offenbach gegen die verrinnende Zeit – und damit zugleich gegen die Abdrift einer vom Untergang gezeichneten Gesellschaft, deren Katastrophen er erahnt. Anders als Scheherazade verliert er seinen Wettlauf. 1881 hinterlässt sein Tod ein gewaltiges fragmentarisches Material, aus dem jede Aufführung ihre eigene Auswahl treffen muss. Für die Aufführung in Münster rückt der Vorgang und das Wunder des Erzählens selbst in den szenischen Mittelpunkt: Hoffmann erzählt …
So 25.10.2026, 11:30 | Voraufführung
Sa 7.11.2026, 19:30 | Premiere
Sa 14.11.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 20.11.2026, 19:30
Di 24.11.2026, 19:30
Do 3.12.2026, 19:30
Fr 11.12.2026, 19:30
So 27.12.2026, 16:00
So 3.1.2027, 18:00
Do 14.1.2027, 19:30
Fr 5.2.2027, 19:30
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Momo ist Ärztin und in ihrer Freizeit Klimaaktivistin. Momo ist Lieferfahrer und isst gerne 2,85 kg CO₂-Emissionen in Form von Chips. Momo hat gerade seinen Job bei Tesla verloren, weil er keine innovativen Ideen für die Marketingabteilung hat. Entlang verschiedener Lebensentwürfe entspinnt sich ein Panorama über Anpassung und Widerstand, das danach fragt, ob Menschen, Beziehungen und Körper Ressourcen sind, die genutzt, verbraucht und recycelt werden. Sunan Gu (Hausautorin 2025/26) schreibt ein Stück darüber, wie ökonomisches Denken in intime Lebensbereiche eindringt – und wie sich eine gespaltene Gesellschaft die Hand reichen kann: „Warum lieben wir nicht die gleichen Dinge? – Wir lieben beide Eisessen.“
Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Regie: Charlotte Weidinger
Dramaturgie: Julia Fiebag
Bühne und Kostüm: Anita Ackva
Termine
Do 19.11.2026, 19:30 | Premiere
So 29.11.2026, 19:30
Mi 2.12.2026, 19:30und weitere Termine
Mi 9.12.2026, 19:30
So 20.12.2026, 19:30
So 31.1.2027, 19:30
Mi 10.2.2027, 19:30
Do 25.2.2027, 19:30
Mi 3.3.2027, 19:30
So 7.3.2027, 19:30
Ort
Theater Münster
Studio Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
„Dies ist eine Liebesgeschichte.“ Sie spielt im türkischen Adana und in Berlin, wo Zeko lebt. Er trifft Männer in Parks und Cafés, auf Dating-Apps und vor der Moschee. Doch jedes Mal, wenn sich ihre Lippen berühren, reißen ihn die Gedanken zurück zu Hassan, dem Nachbarsjungen in Adana, der nach Orangen und Salz riecht, den sein Großvater immer nur „Hundesohn“ nennt. Zeko will nicht vergessen, nicht den Großvater, der alten Männern die Sorgen aus dem Bart schnitt und auf Arabisch sang, nicht die religiösen Rituale und den Geschmack von Bamya. Und vor allem nicht Hassan. „In neun Tagen werde ich Hassan wiedersehen.“ In acht Tagen. In sieben Tagen… Hundesohn erzählt radikal und poetisch von Liebe, Begehren und Queerness.
So 15.11.2026, 11:30 | Voraufführung
Fr 27.11.2026, 19:30 | Premiere
Sa 5.12.2026, 19:30und weitere Termine
So 13.12.2026, 19:00
Fr 18.12.2026, 19:30
Mi 23.12.2026, 19:30
Mi 30.12.2026, 19:30
Do 7.1.2027, 19:30
Fr 15.1.2027, 19:30
Sa 30.1.2027, 19:30
Sa 27.2.2027, 19:30
So 21.3.2027, 19:30
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Die große historische Gangstershow von Bertolt Brecht
„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, beendet Bertolt Brecht unheimlich und vorhersehend seine Parabel über den rasanten Aufstieg eines faschistischen Gangsters. Arturo Ui ist Anführer einer Verbrecherbande und nutzt die wirtschaftliche Krise eines Blumenkohl-Trusts aus, um sich als Retter anzubieten. Durch Einschüchterung, Mord und Manipulation der Justiz schaltet er seine Gegner aus, bis er scheinbar unaufhaltsam zur Macht gelangt. Bertolt Brecht beschreibt, wie vergangene und zukünftige Diktator*innen mithilfe von Angst und Korruption, aber auch durch das Wegsehen einer Gesellschaft möglich werden: „Wir brauchen Leute hier, nicht nur bereit / Für uns zu schweigen, sondern auch für uns / Zu reden, und das laut!“
Regie: Ruth Mensah
Bühne: Yuni Hwang
Kostüme: Shayenne Di Martino
Dramaturgie: Julia Fiebag
1 Stunde 50 Minuten, keine Pause
Termine
Sa 3.10.2026, 19:30
So 11.10.2026, 19:00
Mi 14.10.2026, 19:30und weitere Termine
So 18.10.2026, 19:00
Fr 23.10.2026, 19:30
Sa 7.11.2026, 19:30
Fr 13.11.2026, 19:30
Di 15.12.2026, 19:30
Di 22.12.2026, 19:30
Sa 26.12.2026, 19:30
Di 29.12.2026, 19:30
So 14.2.2027, 19:00
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams
Buch von Marshall Brickmann & Rick Elice
Deutsch von Anja Hauptmann
Die Familie Addams kommt nach Münster und stellt die Stadt gehörig auf den Kopf!
Wednesday möchte ihrer Familie bei einem gemeinsamen Abendessen endlich ihren Freund Lucas Beineke vorstellen: einen absolut normalen Jungen. Doch als die wohlerzogene Familie Beineke im schrägen Zuhause der Addams auftaucht, prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Chaos ist vorprogrammiert!
Das Musical von Andrew Lippa, das weltweit das Publikum begeistert, bringt die legendäre Familie Addams mit mitreißenden Songs, schwarzem Humor und viel Herz auf die Bühne. Der herrlich unkonventionelle Lebensstil der Addams fasziniert seit Generationen und lädt dazu ein, über das eigene Verständnis von „Normalität“ zu schmunzeln.
Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg
Regie: Effi Méndez
Bühne: Tina Carstens
Kostüme: Philipp Winkler
Choreografie: Kati Heidebrecht
Dramaturgie: Yuri Colossale
Dauer: ca. 2 Stunden und 50 Minuten (inkl. eine Pause)
Termine
Fr 2.10.2026, 19:30
Sa 31.10.2026, 19:30
Do 26.11.2026, 19:30und weitere Termine
Di 1.12.2026, 19:30
Do 10.12.2026, 19:30
Mi 16.12.2026, 19:30
Fr 18.12.2026, 19:30
Do 31.12.2026, 15:00
Do 31.12.2026, 19:30
Fr 15.1.2027, 19:30
So 17.1.2027, 16:00
So 24.1.2027, 18:00
Sa 30.1.2027, 19:30
So 14.2.2027, 18:00
Sa 27.2.2027, 19:30
So 14.3.2027, 18:00
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Lillian Stillwells Schwanensee zur Musik von Pjotr I. Tschaikowsky
Wer kennt nicht das Märchen der Schwanenprinzessin Odette, ihrem Gegenpart Odile und Prinz Siegfried, Opfer des magischen Verwirrspiels von Rotbart? Mit Schwanensee (1877/1895) schuf der Komponist Pjotr I. Tschaikowsky ein Meisterwerk des Klassischen Balletts, das bis heute zum Repertoire vieler Tanzcompagnien zählt. Nun nimmt sich Lillian Stillwell dieses Stoffes an und interpretiert ihn neu, indem sie den inhaltlichen Schwerpunkt auf die tanzende Gruppe und die weibliche Bühnenfigur Odette legt: Sie ist das Subjekt der Handlung.
Während in klassischen Choreografien die Schwäne im Corps-de-Ballet durch Synchronizität gekennzeichnet sind, geht Stillwell anders an das Tanz-Kollektiv heran und interpretiert es als eine Gruppe aus Individuen. Dabei verzichtet sie auch nicht auf das, was man im Allgemeinen mit Schwanensee assoziiert: eine Liebesgeschichte.
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Schauspiel La Dame aux camélias von Alexandre Dumas d. J.
mit zusätzlichen Sprechtexten von Angelika Reitzer
Nach einem rauschenden Fest in ihrem Pariser Salon überreicht die von allen umschwärmte Kurtisane Violetta Valéry dem Studenten Alfredo Germont eine Kamelienblüte: Er möge wiederkommen, wenn die Blume verwelkt sei. So beginnt die Liebesgeschichte, die von Leidenschaft, Verzicht, Eifersucht und Tod erzählt. Als Giuseppe Verdi 1852 eine Aufführung des Schauspiels Die Kameliendame von Alexandre Dumas d. J. sah, beschloss er, den tragischen Stoff in einer Oper zu verarbeiten. Nur ein Jahr später feierte seine Traviata (übersetzt: „die vom rechten Weg Abgekommene“) Premiere. Bis heute rührt Verdi weltweit das Publikum zu Tränen, indem er mit einer kammerspielartigen, musikalischen Intimität Violetta in den Tod begleitet.
Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg
Regie: Georg Schütky
Bühne & Kostüme: Christina Schmitt
Dramaturgie: Maria Buzhor
Licht: Meike Parys
Dauer: ca. 2 Stunden und 45 Minuten, eine Pause
Termine
Do 22.10.2026, 19:30
Sa 24.10.2026, 19:30
So 1.11.2026, 18:00und weitere Termine
Di 10.11.2026, 19:30
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Theater Oberhausen, in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater Berlin
Am 19. Februar 2020 ermordet ein Rassist in Hanau neun Menschen: Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz Vili Viorel Păun und ein weiteres Opfer. Der 1969 in Neubeckum/Westfalen geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul setzt sich in seinen Werken mit den Auswirkungen rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland auseinander. In seinem neuesten Rechercheprojekt bearbeitet er das Attentat von Hanau theatral.
Moğul lässt in seinem Stück die Perspektive der Opfer zu Wort kommen und fragt nach den vielen Fehlern, die vor, während und nach dem Anschlag von Seiten der Polizei, Staatsanwaltschaft, Politik und den Medien begangen wurden: Der Attentäter war der Polizei bereits als rechtsextrem bekannt. Wieso wurde er nicht besser überwacht? Wieso war der Notruf 110 in der Tatnacht nicht erreichbar? Wieso war der Notausgang in der Arena-Bar verschlossen? Wie kann es sein, dass Einsatzleute des SEK am Tatort später als rechtsextremistisch entlarvt wurden? In enger Zusammenarbeit mit der Initiative 19. Februar Hanau fragt Moğul nach Konsequenzen und fordert eine lückenlose Aufklärung, damit wir den Opfern und Angehörigen gerecht werden und an sie erinnern.
Bei den NSU-Morden gab es den Prozess im Oberlandesgericht München. Der Täter von Hanau hat sich der Verhandlung und seiner Verurteilung durch Selbsttötung entzogen, eine gerichtliche Aufarbeitung findet nicht statt. Tuğsal Moğul setzt sich mit den Morden nicht in einem herkömmlichen Theaterraum auseinander, sondern wählt ganz bewusst öffentliche Ort in der Mitte der Stadtgesellschaft, das Rathaus in Recklinghausen, den Rathausfestsaal und das Landgericht in Münster.
Mitveranstalter für die Spieltermine im Landgericht: Präsident des Landgerichts Münster Ulrich Schambert
Regie: Tuğsal Moğul
Bühne & Kostüme: Marcin Wierzchowski
Musik: Katharina Pelosi
Dramaturgie: Victoria Weich
Dramaturgie: Saskia Zinsser-Krys
Dauer: 1 Stunde 25 Minuten, keine Pause
Termine
Di 20.10.2026, 19:00
Do 22.10.2026, 19:00
Ort
Landgericht Münster
Am Stadtgraben 10
A-48143 Münster
Im Zimmer der jungen Eve zerbarst ein Krug. Dorfrichter Adams Kopf und Fuß sind geschunden, die Amtsperücke ist verloren und unangekündigt steht Gerichtsrat Walter in der Stube, bereit die Utrechter Justiz zu begutachten. Eves Verlobter Ruprecht vermutet, dass ein Geliebter den Krug zerbrochen hat, die Nachbarin will den Teufel gesehen haben, der aus dem Fenster sprang, eine Perücke im Spalier zurücklassend. „So nimm, Gerechtigkeit, denn deinen Lauf!“, verkündet Adam und „judiziert“ sich selbst „den Hals ins Eisen“. Eve erleidet Lüge, Erpressung und einen sexuellen Übergriff, bevor sie den eigenen Richter anklagt. In die Flucht zu schlagen wäre hier nicht nur er, sondern auch – mit Kleists bissiger und humoriger Sprachkunst – das patriarchale Gewohnheitsrecht.
Regie: Wilke Weermann
Bühne: Nina Peller
Kostüme: Teresa Vergho
Sounddesign: Constantin John
Dramaturgie: Victoria Weich
Dauer: 1 Stunde und 35 Minuten, keine Pause
Termine
Do 5.11.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Mo 9.11.2026, 19:30
Di 8.12.2026, 19:30und weitere Termine
Mo 21.12.2026, 19:30
Do 14.1.2027, 19:30
Do 11.2.2027, 19:30
Fr 26.2.2027, 19:30
Fr 12.3.2027, 19:30
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Mit der diplomierten Bühnentänzerin, Choreografin und Tanzlehrerin Laura Delfino konnten wir eine vielseitige und erfahrene Gast-Künstlerin gewinnen, die in dieser Saison die Einheiten dieser Veranstaltung leiten wird. Vielleicht erinnert sich auch der Eine oder die Andere unter ihnen daran, dass sie bereits von 2003 bis 2012 als choreografische Assistentin und Trainingsleiterin für das Tanztheater Daniel Goldin tätig war. Außerdem kreierte Laura Delfino für das Junge Theater Münster die Werke Gloria und Spring Awakening.
Karten gibt es ausschließlich über die Theaterkasse.
Tanz Unlimited ist ein regelmäßig ausgerichtetes, generationenübergreifendes Tanzerlebnis in einem Probenraum des Theater Münster. Es richtet sich speziell an Personen in den besten Jahren.
Bitte beachten: Ab September 2026 findet Tanz Unlimited nicht in den Räumlichkeiten des Theaters, sondern in der ehem. Wartburgschule, Von-Esmarch-Str. 15, 48149 Münster, statt.
Zehnerkarten können an der Theaterkasse erworben werden, wobei der Erlös der Sparte Tanz zugutekommt.
Termine
Do 22.10.2026, 18:30
Do 5.11.2026, 18:30
Do 19.11.2026, 18:30und weitere Termine
Do 3.12.2026, 18:30
Do 10.12.2026, 18:30
Do 14.1.2027, 18:30
Do 28.1.2027, 18:30
Do 11.2.2027, 18:30
Do 25.2.2027, 18:00
Do 4.3.2027, 18:30
Do 11.3.2027, 18:30
Do 8.4.2027, 18:30
Do 15.4.2027, 18:30
Do 29.4.2027, 18:30
Do 13.5.2027, 18:30
Do 3.6.2027, 18:30
So 27.6.2027, 18:30
Die Schauspielsparte bietet Spielbegeisterten, ob jung, ob alt, ob Neuling oder Abonnent*in, die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und Schauspieler*innen, Regisseur*innen und weitere Theaterkünstler*innen kennenzulernen. Das Team der Schauspieldramaturgie lädt in regelmäßigen Treffen zur Diskussion über die Inszenierungen ein. Der Schauspielclub soll ein Ort des Austauschs und der Gemeinschaft sein – generationsübergreifend – und die poetische Kraft des Theaters auch über die Vorstellungen hinaus erörternd.
TERMINE jeweils mittwochs 18.30 Uhr
TREFFPUNKT: Bühneneingang (Martinistraße)
ANMELDUNG und weitere Informationen: schauspiel@stadt-muenster.de
Teilnahme kostenlos
TERMINE:
Mi 23.09.2026: mit Probenbesuch Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
Mi 08.10.2026: mit Probenbesuch hamlet, sun off
Mi 25.11.2026: mit Probenbesuch Hundesohn
Mi 20.01.2027: mit Probenbesuch Arsen und Spitzenhäubchen
Mi 03.02.2027: mit Probenbesuch Wokey Wokey
Mi 31.03.2027: mit Probenbesuch Romeo und Julia
Mi 19.05.2027: mit Probenbesuch Träume in Europa
Termine
Do 8.10.2026, 18:30
Mi 25.11.2026, 18:30
Mi 20.1.2027, 18:30und weitere Termine
Mi 3.2.2027, 18:30
Mi 31.3.2027, 18:30
Mi 19.5.2027, 18:30
Die Operette ist vielfältig! Sie kann sehr festlich daherkommen oder frech, mythisch, satirisch und gesellschaftskritisch. Und überhaupt: Wo ist der Übergang zwischen Operette und Musical?
Mit dem Garanten für fröhliche Melodien und schmissige Ensembles laden wir Sie ein, sich in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen zusammen mit dem Musiktheater Münster der Liebe zur Operette zu widmen. Verbringen Sie eine ohrwurmverdächtige musikalische Stunde im Foyer des Großen Hauses mit unserem Ensemble!
Termine
So 4.10.2026, 15:00
So 22.11.2026, 15:00
So 7.2.2027, 15:00und weitere Termine
So 21.3.2027, 15:00
Ort
Theater Münster
Foyer Gr. Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Hereinspaziert! Hier können Sie jederzeit Platz nehmen und durch das ganze Haus wandern – oder drumherum. Der 3-D-Rundgang mit 360°-Panoramen macht zu jeder Zeit einen Besuch in Ihrem Theater Münster möglich. Für die Anzeige benötigen Sie den Adobe Flash Player ab der Version 9. Sollte das Programm nicht vorhanden sein, wird Ihnen die (kostenfreie) Installation automatisch angeboten.
Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.
Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.
In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205