zur Startseite
Aufführungen / Show Musical Night
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Konzerte | Konzert

Konzertnacht Open Air

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Längst ist es liebgewonnene Tradition, dass die Staatskapelle Weimar zum Abschluss der Konzertsaison am letzten Tag vor der Sommerpause zum großen Finale in den Weimarhallenpark lockt. Bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen und sternenklarem Himmel nehmen die Musiker:innen dafür Platz auf der schwimmenden Seebühne und verzaubern ihr Publikum mit betörenden Klängen und sattem Orchestersound. Musik genießen bei entspannter Sommerlaune und erfrischenden Getränken und in garantiert netter Gesellschaft. Starten Sie gemeinsam mit uns in den Urlaub! Hinweise für den Besuch der Konzertnacht Erlaubt sind: Decken, Papphocker, Picknick und Brotmesser mit Klingen, die maximal 6cm lang sind und wir empfehlen Getränkeflaschen mit Schraubverschluss Nicht erlaubt sind: sperrige Gegenstände, Stockschirme, Helme, Pyrotechnik, Tiere (außer ausgebildeten Blindenhunden), Getränkekisten Personen, welche offensichtlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln oder anderweitigen Rauschmitteln und/oder übermäßigem Alkoholeinfluss stehen, wird der Zugang verwehrt. Genauso können diese Personen jederzeit von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. Es besteht hierbei kein Anspruch auf Auszahlung/Rückzahlung des Ticketpreises. Auf dem Veranstaltungsgelände ist der Genuss oder das Handeln mit verbotenen Betäubungs- und Rauschmitteln verboten.
Konzerte | Konzert

Filmkonzert:
Die Abenteuer des Prinzen Achmed

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Frank Strobel, Dirigent »Die Abenteuer des Prinzen Achmed« war vor ziemlich genau 100 Jahren der erste abendfüllende Trickfilm der Filmgeschichte: ein Silhouettenfilm aus 100.000 Einzelbildern, in dem hohe Filmkunst und feinstes handwerkliches Können ein Märchen beschwören, das mit filigranen Figuren und fantasievollen zweidimensionalen Dekors verzaubert. Der Sohn des Kalifen von Bagdad, Prinz Achmed, gerät in allerhand Abenteuer. Zunächst entführt ihn ein fliegendes Pferd auf eine Insel namens Wak-Wak, wo sich Achmed in die schöne Pari Banu verliebt. Es folgen große Emotionen, aber auch Missverständnisse und Kämpfe gegen Zauberer und böse Geister, bis am Ende doch noch alles gut wird. Märchenhafte Unterstützung hat Achmed dabei von Aladin und seiner Wunderlampe. Eine zeitlose Geschichte – zeitlos schön umgesetzt! Regie: Lotte Reiniger, Deutschland 1926 Mit der originalen Musik von Wolfgang Zeller (1926) in der Orchesterfassung von Jens Schubbe (2017)
Konzerte | Konzert

WE in concert

Staatskapelle Weimar

Spaß am großen Orchesterklang und Lust, mit dem eigenen Instrument darin aufzugehen? »WE in Concert«, das Mitspielprojekt der Staatskapelle Weimar für alle von 15 bis 99, geht unter der Leitung unseres neuen 1. Kapellmeisters Marco Alibrando in die dritte Runde und sucht ebenso versierte wie mutige Mitspieler:innen. Im Konzert wollen wir natürlich auch die Zuhörenden catchen und als Fans gewinnen – für die definitiv schönste Nebensache der Welt!
Konzerte | Konzert

Afterwork-Konzert:
KLASSIK sprizz

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Dirigent: Alevtina Ioffe Frank Sonnabend, Oboe Ingo Wernsdorf, Pauken Jan Doormann, Klarinette Junko Kada, Bassetthorn Georg Druschetzky: Konzert C-Dur für Oboe, 8 Pauken und Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy: Zwei Konzertstücke op. 113/114 für Klarinette, Bassetthorn und Orchester Ottorino Respighi: »Gli Uccelli«. Suite für kleines Orchester Mit klassischen und neoklassizistischen Einblicken in die Farbenvielfalt des Sinfonieorchesters würzt die Staatskapelle Weimar ihre »kleine« Konzertreihe im DNT. »Klassik Sprizz« steht dabei für den mitreißenden Elan kleinerer Besetzungen bei maximaler musikantischer Spielfreude. Lassen Sie in einer entspannten Stunde feinster Musik gemeinsam mit Freund:innen und Kolleg:innen den Arbeitstag ausklingen und kommen Sie nach dem Konzert bei einem leckeren Getränk noch mit unseren Musiker:innen ins Gespräch.
Konzerte | Kammerkonzert

Salon // Kammermusik-Matinee:
Viva la folia - Liebe, Lust und Wahn im Barock

Staatskapelle Weimar

Mezzosopran: Kateřina Kurzweil Ensemble Hofmusik Weimar, Leitung: Johannes Kleinjung Francesco Geminiani / Arcangelo Corelli: Concerto grosso »La Folia« Antonio Vivaldi: »Sorge l’irato nembo« und »Nel profondo« aus der Oper »Orlando furioso« Georg Friedrich Händel: Ouvertüre und »Lascia ch’io pianga« aus der Oper »Rinaldo« // »Ombra mai fu« aus »Serse« Domenico Gallo: Sonata à quattro »La Folia« Francesco Durante: Concerto »La pazzia« In der Musik des Barocks geht es oft wahrhaft wild zur Sache; und wenn in der Oper die Liebessehnsucht lodert, ist auch hörbar der Wahnsinn nah. Mit »La Folia« oder »La Pazzia«, also »Verrücktheit«, haben die Komponisten aber immer wieder auch rein instrumentale Werke betitelt, in denen die Emotionen unüberhörbar an den Extremen kratzen. Für die Musiker:innen bedeutet das oft extreme Virtuosität – und garantiert berstende Musizierlust!
Konzerte | Konzert

Silvesterkonzert:
Beethovens Neunte!

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Daniel Carter, Dirigent Daniela Köhler, Sopran Sayaka Shigeshima, Mezzosopran Corby Welch, Tenor Albert Pesendorfer, Bass Opernchor des DNT Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 für Solostimmen, Chor und Orchester mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude« Zehn Jahre vergingen, bis Beethoven nach seinem Plan von 1812, der siebten und achten eine weitere Sinfonie folgen zu lassen, endlich an die Ausarbeitung des Werks ging. Unabhängig davon hatte er schon damals auch über eine Schiller-Ouvertüre unter Einbeziehung der Ode »An die Freude« nachgedacht, denn mit Schillers Idealismus fühlte Beethoven sich seelenverwandt. In geistigem Zusammenwirken mit dem Dichter schwebte dem Komponisten ein »Gesamtkunstwerk« von idealem, Gemeinschaft stiftendem Wert vor. Dabei triumphiert in seiner »Neunten« auch jenseits des revolutionären Chorfinales die sinfonische Form über alles bisher Dagewesene. Musik, die den Geist jener Zeit in sich trägt – ein Geist, aus dem heraus Beethovens »Neunte« bis heute Identität stiftet und Menschen verbindet.
Konzerte | Konzert

Weihnachts- und Winterfreuden

Staatskapelle Weimar

KröRo Quartett: Magdalena Krömer und Susanne Rost (Violinen), Michael Rost (Viola), Kassian Krömer (Violoncello) Lesung: Kerstin Klaholz Musik von Georg Friedrich Händel, Georges Bizet, Antonio Vivaldi, Max Reger, Hector Berlioz, Leopold Mozart sowie Liedern und Geschichten Mit diesem gemütlichen Nachmittag voller Musik und Geschichten lassen wir Weihnachten genüsslich nachklingen. Wir blicken zurück auf festliche Traditionen von einst und jetzt, begeben uns mit Leopold Mozart auf eine gut gelaunte Schlittenfahrt durch winterliche Landschaften und hinterfragen auch die Gewohnheit des Schenkens noch einmal neu. Wärme und Gemeinschaft werden dabei zu Zauberworten.
Konzerte | Filmkonzert

Sonderkonzert:
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Frank Strobel, Dirigent »Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht. Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht. Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.« Seit dieses Rätsel 1973 erstmals vor Kinopublikum gelöst wurde, ist ein wahres Aschenbrödel-Fieber ausgebrochen. Neben herrlichen Landschaftsbildern und einer Musik mit Ohrwurm-Garantie ist es vor allem natürlich die Titelfigur, die diese Märchenverfilmung zu etwas Besonderem macht. Denn Aschenbrödel macht sich hier selbstbewusst auf den Weg, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Eine Portion Glück und Zauberei aus dem Inneren dreier Haselnüsse bringen das Geschehen schließlich in Gang … Der Kultfilm zur Weihnachtszeit – mit Live-Musik, gespielt von der Staatskapelle Weimar, ČSSR/DDR 1973 Regie und Buch: Václav Vorlíček nach dem Märchen von Božena Němcová Kamera: Josef Illík Musik: Karel Svoboda
Konzerte | Konzert

Klassik Karaoke zum Jahr der Stimme

Deutsches Nationaltheater

Mit dem Opernchor und Solist:innen des Musiktheaterensembles des DNT Musikalische Leitung: Daniel Carter Klavier: Dirk Sobe Im »Jahr der Stimme« laden der MDR und neun Theater in Mitteldeutschland sangesfreudige Menschen und Neugierige zu einer Klassik-Karaoke-Aktion ein. Werden Sie Teil eines großen Chores, der Profis und Laien verbindet, und singen Sie gemeinsam Highlights aus Oper, Operette, Musical und mehr. Apropos: Singen ist nicht nur ein wunderbarer Ausdruck von Emotionen, sondern auch gesund. Es steigert das Wohlbefinden, stärkt das Immunsystem und könnte sogar Ihr Leben verlängern! Nutzen Sie also die Gelegenheit, unser Theater Ihrer Wahl aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und eine unvergessliche Aktion. Eintritt frei mit Karte
Konzerte | Jazz

Remembering Ray Brown

Deutsches Nationaltheater

Jazz-Konzert mit Christian McBride, Benno Green & Gregory Hutchinson Christian McBride ist neunfacher GRAMMY-Preisträger, Bassist, Komponist und eine der prägendsten Stimmen des Jazz. Als künstlerischer Leiter des legendären Newport Jazz Festivals, Tourmusiker und Moderator der NPR-Sendung Jazz Night in America begeistert er weltweit. McBride überschreitet mühelos Grenzen. Ob Jazz, Funk, Soul, Rock oder Klassik, und sucht stets die kreative Herausforderung. In Weimar trifft er auf zwei langjährige Weggefährten: Pianist Benny Green und Schlagzeuger Gregory Hutchinson. Gemeinsam widmen sie ihr Konzert dem großen Bassisten Ray Brown, Mentor und Vorbild für Generationen. Was hier entsteht, ist mehr als ein Konzert: Virtuosität, Spielfreude und musikalische Kameradschaft vereinen sich zu einem einzigartigen Erlebnis. Ein Abend voller Energie und swingender Intensität. Erleben Sie diese Ausnahmemusiker jetzt live in Weimar! Tickets erhalten Sie unter ticket.erbenhof.de
Konzerte | Konzert

KLASSIK sprizz

Deutsches Nationaltheater

Dirigent: Ivan Repušić Solist: Emmanuel Pahud Flöte (Artist in Residence) Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Flöte und Orchester G-Dur KV 313 Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu »Les vêpres siciliennes« Franz und Karl Doppler: »Rigoletto«-Fantasie für zwei Flöten und Orchester Georges Bizet: Intermezzo aus dem 2. Akt der Oper »Carmen« François Borne: »Carmen«-Fantasie für Flöte und Orchester Mit klassischen und neoklassizistischen Einblicken in die Farbenvielfalt des Sinfonieorchesters würzt die Staatskapelle Weimar ihre »kleine« Konzertreihe im DNT. »Klassik Sprizz« steht dabei für den mitreißenden Elan kleinerer Besetzungen bei maximaler musikantischer Spielfreude. Lassen Sie in einer entspannten Stunde feinster Musik gemeinsam mit Freund:innen und Kolleg:innen den Arbeitstag ausklingen und kommen Sie nach dem Konzert bei einem leckeren Getränk noch mit unseren Musiker:innen ins Gespräch.
Konzerte | Kammerkonzert

Großer Bahnhof

Deutsches Nationaltheater

Jiwon Lim und Elizaveta Leonova, Violinen Fiona Buhr, Viola Aidos Abdullin, Violoncello Claudio Hernández Ortega, Kontrabass Antonín Dvořák: Streichquintett G­-Dur op. 77 Giovanni Bottesini: Großes Streichquintett c­-Moll Erweitert um einen Kontrabass ge­winnt das traditionelle Streichquartett enorm an Power und im doppelten Sin­ne an Tiefe. Antonín Dvořák zeigt sich in seinem G­-Dur­-Quintett hin-­ und hergerissen zwischen Wagner’schem Drama, Brahms’schem Purismus und tschechischem Volkston – was für eine reizvolle Mixtur! Giovanni Bottesini war selbst Kontrabassist, der wohl berühmteste überhaupt der gesamten Musikgeschichte. Seine Musik baut Brücken von der Klassik zur Romantik und sprüht nur so vor Ideen und Musi­zierfreude.
Konzerte | Konzert

Philharmonisches Orchester Erfurt

Das Philharmonische Orchester Erfurt ist ein 1894 gegründetes Theater- und Sinfonieorchester. Den Namen „Philharmonisches Orchester Erfurt“ führt es seit 1981. Das Hausorchester des Theaters Erfurt gestaltet pro Saison Sinfoniekonzerte sowie zahlreiche Sonderkonzerte. Vor allem aber durch die Mitwirkung bei Opern, Operetten und Musicals des Theaters Erfurt und den DomStufen-Festspielen in Erfurt prägt das Philharmonische Orchester Erfurt entscheidend das Musikleben der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Nachwuchsarbeit leistet das Orchester in einem umfangreichen musikpädagogischen Programm, das u. a. Kinderopern, Märchen- oder Jugendkonzerte umfasst.
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert 10:
Berstende Dimensionen

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Dirigent: Ivan Repušić Sitkovetsky Trio Alexander Sitkovetsky, Violine Isang Enders, Violoncello Wu Qian, Klavier Ferran Cruixent: »Trinity« Konzert für Klaviertrio und Orchester (2024) Ottorino Respighi: Fontane di Roma Ottorino Respighi: Pini di Roma Zum Finale der Sinfoniekonzert-Reihe 2025/26 präsentieren wir ein neues Werk des katalanischen Komponisten Ferran Cruixent, der in Weimar schon mehrfach für seine fesselnd aktuelle und zugleich tief sinnliche Musik gefeiert wurde. Inspiriert von christlichem und hinduistischem Gedankengut hat Cruixent in »Trinity« einen dreistufigen Kosmos geschaffen, den die Solist:innen gleich Avataren eines Videospiels durchschreiten. Nach mystischem Schweben und zarter Nostalgie findet die Musik zuletzt in eine irdische Realitätsebene: »virtuos, erdig und frenetisch«. Respighi hat in mal zarten, mal hoch energetischen Tongemälden den spätromantischen Orchesterklang zum Leuchten gebracht. Damit führt er uns eine Reihe von Symbolorten der »Ewigen Stadt« Rom vor Ohren – und fast unwiderstehlich auch vor Augen. Musik wie im Rausch! Eine Einführung ins Programm mit der Konzertdramaturgin Kerstin Klaholz findet jeweils um 18.45 Uhr im Flügelsaal I der Weimarhalle statt.
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert 9:
Himmlische Freuden

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Dirigent: Ivan Repušić Roman Simovic, Violine Narek Haknazaryan, Violoncello Ylva Sofia Stenberg, Sopran Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 Die 4. Sinfonie ist Mahlers unscheinbarste – und lässt vielleicht umso tiefer in die Seele dieses hochsensiblen Künstlers blicken. So schwingt hier vielfach jenes kindliche Gemüt mit, das Mahler sich sein Leben lang bewahrte, während die hintersinnige Heiterkeit und Helligkeit seiner Musik zugleich irritiert und fesselt. Wie viel ist echt, wie viel Ironie, wenn etwa der Tod sich auf einer verstimmten Geige ins Spiel mischt oder wenn ein zarter Sopran im Finale die Freuden des himmlischen Lebens besingt? Durchaus ein wenig entrückt wirkt auch Brahms’ letztes konzertantes Werk: ein Doppelkonzert, für das er dem Cello quasi unterwegs noch die Violine als Dialogpartnerin hinzuerfand. Zu Ehren des Geigers Joseph Joachim hat Brahms im Finale einmal mehr dezent ungarische Töne eingeflochten. Eine Einführung ins Programm mit der Konzertdramaturgin Kerstin Klaholz findet jeweils um 18.45 Uhr im Flügelsaal I der Weimarhalle statt.
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert 8:
Rausch der Illusionen

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Nicholas Carter, Dirigent Jean-Efflam Bavouzet, Klavier Ralph Vaughan Williams: Fantasia on a Theme by Thomas Tallis Maurice Ravel: Klavierkonzert D-Dur für die linke Hand William Walton: Sinfonie Nr. 1 b-Moll »Very British« reicht der musikalische Rahmen hier von hymnischem Renaissance-Gesang, in strenger Schönheit umgesetzt von Ralph Vaughan Williams, bis zur gemäßigten Moderne William Waltons. Der war, nach Anfängen als Enfant terrible der britischen Klassik-Szene, schnell zu deren strahlendem Aushängeschild aufgestiegen: auch dank der prachtvollen 1. Sinfonie, nach deren umjubelter Premiere der Komponistenkollege John Ireland Walton als »vitalstes und originellstes Genie Europas« pries. Ravels D-Dur-Klavierkonzert ist ein Auftragswerk des Weltklasse- Pianisten Paul Wittgenstein, der im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren hatte. Es fesselt mit Brillanz und jazzigem Charme, verblüfft aber auch durch rauschhafte Klangfülle. Ravel – einmal mehr der perfekte Illusionskünstler! Eine Einführung ins Programm mit der Konzertdramaturgin Kerstin Klaholz findet jeweils um 18.45 Uhr im Flügelsaal I der Weimarhalle statt.
Konzerte | Konzert

KLASSIK sprizz

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Dirigent: Daniel Carter Solist: Andrei Mihailescu, Kontrabass Solist: Vahè Hakhverdian, Bass Wolfgang Amadeus Mozart: »Per questa bella mano« Konzertarie für Bass, obligaten Kontrabass und Orchester Mit klassischen und neoklassizistischen Einblicken in die Farbenvielfalt des Sinfonieorchesters würzt die Staatskapelle Weimar ihre »kleine« Konzertreihe im DNT. »Klassik Sprizz« steht dabei für den mitreißenden Elan kleinerer Besetzungen bei maximaler musikantischer Spielfreude. Lassen Sie in einer entspannten Stunde feinster Musik gemeinsam mit Freund:innen und Kolleg:innen den Arbeitstag ausklingen und kommen Sie nach dem Konzert bei einem leckeren Getränk noch mit unseren Musiker:innen ins Gespräch.
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert 7:
Dem lieben Gott

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Bertrand de Billy, Dirigent Hans Pfitzner: Drei Vorspiele zu »Palestrina« Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll WAB 109 (dreisätzige Fassung) Die »Neunte« war auch für Anton Bruckner, den Meister des orgelartig sich ergießenden Orchesterklangs, Endstation seines sinfonischen Schaffens. Zwar verstarb er 1896 über dem nur skizzierten Finale, doch die dreisätzige Fassung ist weit mehr als nur ein Torso – vielmehr Abschied und Versprechen zugleich. Gewidmet hat Bruckner die von kühnen Harmonien durchzogene Sinfonie angeblich »dem lieben Gott«. Pfitzners »Palestrina« ist hierzu die perfekte Ergänzung: ein Werk, das (so Thomas Mann) »etwas Letztes [...] aus der schopenhauerisch-wagnerischen, der romantischen Sphäre, mit seinen dürerisch-faustischen Wesenszügen, seiner Mischung aus Musik, Pessimismus und Humor« herausfiltert. Ein Who is Who philosophisch-weltanschaulicher Bezüge also, in eine spröde und dennoch fesselnde Tonsprache gebannt. Eine Einführung ins Programm mit der Konzertdramaturgin Kerstin Klaholz findet jeweils um 18.45 Uhr im Flügelsaal I der Weimarhalle statt.
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert 6:
Inspiration Zeitgeist

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Dirigent: Ivan Repušić Martina Mikelić, Alt Richard Wagner: Vorspiel zum 1. Akt der Oper »Lohengrin« Dora Pejačević: Orchesterlieder Richard Wagner: Ouvertüre zur Oper »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg« Richard Strauss: »Ein Heldenleben« op. 40 Richard Strauss hat sich selbst – gerade einmal 34-jährig – mit seinem gigantischen »Heldenleben« ein Denkmal gesetzt. Neben dem eigenen Eroberungsdrang porträtiert er darin, rein musikalisch, auch die nörglerischen Kritiker, seine gerne mal aufmüpfige Gattin Pauline, verarbeitet künstlerische und alltägliche Kämpfe und flicht kunstvoll einige Selbstzitate ein, bevor er die Musik in »Weltflucht und Vollendung« verklingen lässt. An Selbstbewusstsein fehlte es ihm nicht – so wenig wie an genialer Orchestrierungskunst! Mit Richard Wagner verbindet Strauss die Arbeit mit soghaft sich einbrennenden Leitmotiven, die uns Hörende nicht mehr loslassen. Dora Pejačević schafft hier ein Gegengewicht mit der herrlich atmosphärischen Eindringlichkeit ihrer Lieder. Ein wenig Strauss klingt da nach … Eine Einführung ins Programm mit der Konzertdramaturgin Kerstin Klaholz findet jeweils um 18.45 Uhr im Flügelsaal I der Weimarhalle statt.
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert 5:
Sinfonische Nebel

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar Giulio Cilona, Dirigent Lana Trotovšek, Violine Franz Schreker: Kammersinfonie (1916) Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische« In einer Zeit, als der spätromantischen Sinfonik spürbar die Luft ausging, waren die Komponisten darum bemüht, der altehrwürdigen Gattung neues, zeitgemäßes Leben einzuhauchen. So komponierte Franz Schreker seine Kammersinfonie 1916 für ein kleines, fein austariertes Ensemble, dessen Klangpalette er faszinierend sinnlich schillern und leuchten lässt. Seine »Schottische« Sinfonie hat Mendelssohn selbst zwar nie so genannt, doch inspiriert wurde sie durchaus von Reiseerlebnissen: Abstechern etwa zur Ruine jener Kapelle, wo einst Maria Stuart gekrönt worden war, in die nördlichen Highlands und auf die Hebriden. Regen, Wind und Gewitter scheinen die Grundfarbe der Sinfonie zu prägen, doch jenseits solcher Assoziationen lädt die Musik dazu ein, die eigene Fantasie auf Reisen gehen zu lassen. Eine Einführung ins Programm mit der Konzertdramaturgin Kerstin Klaholz findet jeweils um 18.45 Uhr im Flügelsaal I der Weimarhalle statt.

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.