Konzerte / Konzert
Staatskapelle Weimar
Weimar, Theaterplatz 2
- Kammermusik-Matinee: Willkommen und Abschied
- Sinfoniekonzert 1: Bruckner 4
- Brass in Motion
- Verdi-Requiem
- Sinfoniekonzert 2: Romeo und Julia
- Cafékonzert: Meditation und Leidenschaft
- Concerto Piccolino
- Babykonzert
- Kammermusik-Matinee: Lyrik und Licht
- Schülerkonzert : Bilder einer Ausstellung
- Cafékonzert: In the Mood – Tafelmusiken von Mozart & Co.
- Preisträger:innenkonzert
- Sinfoniekonzert 3: Rachmaninow 2
- Kammermusik-Matinee: Slawische Kontraste
- Adventskonzert für die ganze Familie
- Kammermusik-Matinee: Waldspaziergang
- Sinfoniekonzert 4: Recycling Concerto
- Silvester- und Neujahrskonzert: Nessun Dorma!
- Ein deutsches Requiem
- Kammermusik-Matinee: Grenzgänge
- Cafékonzert der Staatskapelle Weimar
- Konzerte der Staatskapelle Weimar
Ereignisse / Kulturveranstaltung
Wartburg Eisenach
Eisenach, Auf der Wartburg 2
- Südthüringisches Kammerorchester & Wartburg-Festival
- MDR Musiksommer: Tamara Stefanovich
- MDR Musiksommer: Liederabend
- 427. Wartburgkonzert Deutschlandfunk Kultur: „Liebesquartette“
- Thüringen Philharmonie - Liebesleid
- Wartburg-Festival: Lange Nacht der Trompete
- Sängerwettstreit #3 - Galakonzert der Jungen Stimmen
- Als welkten in den Himmeln ferne Gärten…
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Kammermusik-Matinee:
Kammermusik-Matinee:
Grenzgänge
Staatskapelle Weimar
Klavier: Alexandra Kasatkina Violinen: Elizaveta Leonova / Diana Kostadinova Viola: Fiona Buhr Violoncello: Lukas Dihle Kammermusik-Matinee der Staatskapelle Weimar Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-Moll op. 95 (»Quartetto serioso«) Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op. 57 In dieser Matinee begegnen sich zwei wegweisende Kammermusikwerke, die musikalische wie auch historische Übergänge markieren. Beethovens op. 95 sprengt in seiner konzentrierten Form und mit scharfen Kontrasten die Erwartungen an das klassische Streichquartett jener Zeit. Betitelt als »Quartetto serioso« wirkt es mit seiner kompromisslosen Tonsprache weit in die Moderne voraus. Auch Schostakowitschs Klavierquintett g-Moll changiert zwischen verschiedenen Welten, indem es traditionsreiche Formen wie Fuge und Choral mit der klaren, oft doppelbödigen Tonsprache des 20. Jahrhunderts verbindet. Entstanden in einer politisch heiklen Zeit, balanciert das Werk zwischen Tradition und Neuerung, zwischen persönlicher Aussage und formaler Ordnung, zwischen Intimität und dramatischer Zuspitzung – stets getragen von dem Wunsch, sich als Künstler individuell ausdrücken zu dürfen.
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Ein deutsches Requiem
Staatskapelle Weimar
Staatskapelle Weimar Dirigent: Ivan Repušić Violoncello: Bumjun Kim Sopran: Evelin Novak Bariton: Benjamin Appl MDR-Rundfunkchor Johannes Brahms: »Tragische Ouvertüre« d-Moll op. 81 Max Bruch: »Kol Nidrei« op. 47 für Violoncello und Orchester Johannes Brahms: »Ein deutsches Requiem« op. 45 Tragik und Trauer durchströmen dieses Konzert – und öffnen zugleich den Blick auf eine Hoffnung, die aus unterschiedlichen kulturellen und religiösen Traditionen erwächst. Brahms’ »Tragische Ouvertüre« setzt ein kraftvolles Zeichen existenzieller Ernsthaftigkeit, bevor Max Bruchs »Kol Nidrei« uns in eine gänzlich andere geistige Welt entführt. Auf jüdischen Gebetsmelodien basierend, verleiht es der Stimme des Cellos eine klagende und zugleich tröstende Kraft – persönlich, innig und von großer Würde. »Ein deutsches Requiem« schließlich weitet den Horizont. Brahms schuf mit diesem Werk kein liturgisches Totenamt, sondern eine Musik für die Lebenden, getragen von Mitgefühl, Trost und der leisen, aber beharrlichen Hoffnung auf Versöhnung. Musik, die Schmerz mit Schönheit paart und gerade darin Zuversicht hörbar macht.
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Silvester- und Neujahrskonzert:
Silvester- und Neujahrskonzert:
Nessun Dorma!
Staatskapelle Weimar
Dirigent: Marco Alibrando Sopran: N.N. Mezzosopran: Sarah Ferede Tenor: Irakli Kakhidze Opernchor des DNT Staatskapelle Weimar Was verbindet die Welt der italienischen Oper mit heiterer Wiener Muse? Ganz klar: die Lust am puren Genuss, der berauschende Klang schöner Stimmen und der Überschwang der Gefühle! So laden wir unser Publikum zum Jahreswechsel zu einer musikalischen Reise zwischen großer Oper und funkelnder Operette ein. Musik von Verdi, Bellini, Puccini und Mascagni entfaltet ihre unwiderstehliche Magie in einer Mischung aus schönsten Melodien, dramatischer Intensität und emotionaler Tiefe. Nach der Pause dann schlagen wir den Bogen von der großen Geste zur gewitzten Pointe: mit Operetten-Highlights von der »Fledermaus« bis zur »Lustigen Witwe«, die brillante, tänzerische Akzente setzen. Eleganz, Esprit und feiner Humor sind der Trend dieses Abends – und führen Sie und uns schwungvoll ins neue Jahr.
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Sinfoniekonzert 4:
Sinfoniekonzert 4:
Recycling Concerto
Staatskapelle Weimar
Staatskapelle Weimar Dirigent: Otto Tausk Percussion: Vivi Vassileva Gregor A. Mayrhofer: »Recycling Concerto« Konzert für Recycling-Perkussion und Orchester Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« Wie begegnet der Mensch der Natur – hörend, gestaltend, bewahrend? Dieses Konzert stellt zwei sehr unterschiedliche und doch überraschend verwandte Antworten einander gegenüber. Gregor A. Mayrhofers 2022 uraufgeführtes »Recycling Concerto« richtet den Blick entschieden in die Gegenwart: Alltags- und Wegwerfmaterialien werden zu Klangquellen, Rhythmus wird zur Sprache einer reflektierten, verantwortungsbewussten Auseinandersetzung mit unserer Umwelt. Die junge Percussionistin Vivi Vassileva verleiht dem außergewöhnlichen Solopart Präsenz, Präzision und enorme musikalische Fantasie. Beethovens »Pastorale« eröffnet im Anschluss eine ganz andere – die ›klassische‹ – Perspektive: Natur als Erfahrungsraum, als Quelle von Ruhe und innerer Ordnung. Keine bloße Klangmalerei, wie der Komponist betonte, sondern ein zutiefst menschlicher Blick auf das Zusammenspiel von Außenwelt und innerem Erleben.
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Kammermusik-Matinee:
Kammermusik-Matinee:
Waldspaziergang
Staatskapelle Weimar
Horn: Gustav Borggrefe Violine: Elizaveta Leonova Klavier: Alexandra Kasatkina Kammermusik-Matinee der Staatskapelle Weimar Robert Schumann: Adagio und Allegro op. 70 für Horn und Klavier Heinrich Wilhelm Ernst: »The Last Rose of Summer« für Violine Solo Johannes Brahms: Trio Es-Dur op. 40 für Horn Violine und Klavier Unter dem Motto »Waldspaziergang« lädt dieses Konzert zu einer romantischen Klangreise voller Naturbilder und poetischer Assoziationen ein. Im Mittelpunkt des Programms steht das Horn als tönender Ausdruck der Natur par excellence. Schumanns Adagio und Allegro op. 70 verbinden innige Lyrik mit leidenschaftlichem Aufschwung und lassen das Horn mal rufend aus der Ferne, dann wieder kraftvoll und unwiderstehlich präsent erklingen. Brahms’ Horntrio op. 40 ist wohl eines der persönlichsten Werke romantischer Kammermusik. Zwischen Jagdatmosphäre und lyrischer Emphase erzählt es von Weite, Besinnung und stiller Intensität. Heinrich Wilhelm Ernsts Violin-Fantasie »The Last Rose of Summer« schlägt zwischen beiden die Brücke und öffnet den Raum für neue Gedanken: eine betörende Mischung aus Eleganz, Brillanz und Melancholie.
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Kammermusik-Matinee:
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Slawische Kontraste
Staatskapelle Weimar
Klavier: Ludmila Kogan Violine: Barbara Seifert Violoncello: Lukas Dihle Kammermusik-Matinee der Staatskapelle Weimar Dmitri Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 94 (»Dumky«) Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 wie auch Dvořáks berühmtes »Dumky«-Trio schöpfen aus osteuropäischen Musiktraditionen und verbinden folkloristische Elemente mit einer zutiefst persönlichen Tonsprache – zu Musik zwischen Melancholie und Lebensfreude, tänzerischer Leichtigkeit und existenzieller Tiefe. Dvořáks op. 94 lebt von der charakteristischen Form der »Dumka“, einem aus der ukrainischen Volksmusik stammenden Wechsel zwischen Klagegesang und temperamentvollem Aufschwung. Schostakowitsch überträgt vergleichbare Kontraste Jahrzehnte später in die dramatische Ausdruckswelt des 20. Jahrhunderts. Sein e-Moll-Klaviertrio, geprägt von Krieg und persönlichem Verlust, verbindet fragile Zartheit, scharfe Ironie und erschütternde Intensität. Eine bewegende Reise durch Erinnerung, Schmerz und Hoffnung, getragen nicht zuletzt von der ungebrochenen Kraft der Musik.
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Sinfoniekonzert 3:
Sinfoniekonzert 3:
Rachmaninow 2
Staatskapelle Weimar
Staatskapelle Weimar Dirigent: Ivan Repušić Violine: Frank Peter Zimmermann Ralph Vaughan Williams: Ouvertüre »The Wasps« (»Die Wespen«) William Walton: Konzert für Violine und Orchester Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 Ganz großes Kino bietet dieser Konzertabend – mit Musik, die mancher Filmszene bereits Kraft und Tiefe verliehen hat, die hier jedoch ihre Wirkung ganz aus sich selbst heraus entfaltet. Einen besonderen Akzent setzt als Solist in William Waltons spätromantischem Violinkonzert einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit: Frank Peter Zimmermann, der für kompromisslose Werktreue ebenso steht wie für Interpretationen, die aus dem innersten Kern der Musik erwachsen. Zuvor öffnet Vaughan Williams’ Ouvertüre zur Schauspielmusik »Die Wespen« nach Aristophanes einen regelrecht knisternden Klangraum, in dem konkrete Tonmalerei und pure Atmosphäre in einen spannungsreichen Dialog treten. Rachmaninows 2. Sinfonie betört schließlich als groß angelegtes Bekenntnis spätromantischer Ausdruckskraft – mit weit atmenden Melodien, dunkler Färbung und tief empfundener Emotionalität.
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Preisträger:innenkonzert
Staatskapelle Weimar
Staatskapelle Weimar Dirigent: Marco Alibrando Solist:innen: Preisträger:innen des Wettbewerbs 1995 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gegründet, ist der Internationale LOUIS SPOHR-Wettbewerb für junge Geiger:innen ein wirksames Instrument der Hochbegabtenförderung. In seiner Fokussierung auf Nachwuchs-Musiker:innen bis zu einem Höchstalter von 21 Jahren bietet er jungen Talenten die Möglichkeit, vor einer international besetzten Jury frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Das Abschlusskonzert des in drei Alterskategorien gegliederten Wettbewerbs dürfen die Besten der drei Ausscheidungsrunden traditionell zusammen mit der Staatskapelle Weimar bestreiten. Seinen Namen verdankt der Wettbewerb dem Wirken Louis Spohrs (1784 – 1859) in Thüringen. Der Komponist und Geiger wirkte als Konzertmeister und Dirigent in Gotha, Erfurt und Nordhausen. Er war nicht nur einer der bedeutendsten Virtuosen seiner Epoche, sondern zugleich ein vielseitig gebildeter Pädagoge und progressiver Organisator des städtischen Musiklebens. Bis heute ein Vorbild in vielerlei Hinsicht!
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Cafékonzert:
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In the Mood – Tafelmusiken von Mozart & Co.
Staatskapelle Weimar
Ensemble »Clarinet News«, Klarinetten und Saxophone: Marco Thomas, Jan Doormann, Regine Müller, Sebastian Gette, Thomas Richter Zu »leichter Muse« laden wir Sie im Rahmen unserer kammermusikalischen Samstagsnachmittagstermine ein, die bei Kaffee und Kuchen ebenso bunte wie vielseitige Programme von höfischer Barockkultur über Wiener Kaffeehausmusik und romantische Schmankerln mit Schmäh und Charme bis zu Hits aus Film und Musical mit Ohrwurmgarantie bieten. Charmante Moderation inklusive. Einfach mal abschalten und genießen!
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Cafékonzert:
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Meditation und Leidenschaft
Staatskapelle Weimar
KröRo Quartett: Violinen: Magdalena Krömer / Susanne Rost Viola: Michael Rost Violoncello: Kassian Krömer Cafékonzert der Staatskapelle Weimar Musik von Maurice Ravel, Franz Schubert, Erik Satie, Stephan Koncz und Ludwig van Beethoven Zu »leichter Muse« laden wir Sie im Rahmen unserer kammermusikalischen Samstagsnachmittagstermine ein, die bei Kaffee und Kuchen ebenso bunte wie vielseitige Programme von höfischer Barockkultur über Wiener Kaffeehausmusik und romantische Schmankerln mit Schmäh und Charme bis zu Hits aus Film und Musical mit Ohrwurmgarantie bieten. Charmante Moderation inklusive. Einfach mal abschalten und genießen!
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Verdi-Requiem
Staatskapelle Weimar
Staatskapelle Weimar Dirigent: Marco Alibrando Sopran: Maria Zherebiateva Mezzosopran: Sayaka Shigeshima Tenor: Ovidiu Purcel Bass: Bogdan Talos Opernchor des DNT Konzert im Rahmen des »Äquinoktium III – Gemeinschaft leben« Giuseppe Verdi: Messa da Requiem Giuseppe Verdis einzigartige Requiem-Vertonung ist weit mehr als ein Werk des Gedenkens – sie ist eine Komposition von höchstem musikalischem Ereignis-Wert, die Menschen verbindet. In der 1874 entstandenen »Messa da Requiem« des »Königs der italienischen Oper« verschmelzen Chor, Solist:innen und Orchester zu einer gemeinsamen Stimme, die von Trauer, Hoffnung und Menschlichkeit erzählt. Jede Phrase lebt vom Zuhören, vom Aufeinander-Reagieren, vom gemeinsamen Atmen – von gelebter Gemeinschaft. Gerade im kraftvollen Zusammenwirken vieler entsteht die emotionale Wucht dieses Werks: Wenn der Chor im »Dies irae« aufbegehrt oder im »Libera me« um Trost bittet, dann wird spürbar, wie die Musik Grenzen zwischen Individuen aufhebt. Rein musikalisch ist die »Messa da Requiem« dann auch viel eher im Konzertsaal als in religiösen Räumen aufgehoben. Ein mutiges Werk, das als (gefühlte) Machtprobe zwischen Kunst und Kirche letztlich jedoch weniger Grenzen aufbaut als vielmehr Türen öffnet.
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Kammermusik-Matinee:
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Willkommen und Abschied
Staatskapelle Weimar
Amalia Quartett: Violinen: Barbara Seifert / Astrid Schütte Viola: Almut Bormann Violoncello: Astrid Müller Kammermusik-Matinee der Staatskapelle Weimar Niels Wilhelm Gade: Streichquartett »Willkommen und Abschied« Edvard Grieg: Streichquartett Nr. 1 g-Moll op. 27 Mit Gades frühem Streichquartett »Willkommen und Abschied« und Griegs leidenschaftlichem op. 27 präsentiert das Amalia Quartett zum Auftakt unserer Kammermusik-Reihe 2026/27 zwei Meisterwerke der skandinavischen Romantik, die lyrische Innigkeit und geballte Ausdruckskraft vereinen. Gades Quartett entstand 1840, in einer Zeit des künstlerischen Aufbruchs, und verbindet romantische Liedhaftigkeit mit jener Leichtigkeit und Eleganz, die unverkennbar an seinen Leipziger Förderer Felix Mendelssohn Bartholdy erinnert. Grieg hingegen führt uns tief hinein in emotionale Abgründe und in eine Klangwelt voll schroffer Kontraste. Sein Quartett gilt als eines der intensivsten Kammermusikwerke des 19. Jahrhunderts: geprägt von Leidenschaft, Dramatik und mitreißender rhythmischer Kraft.
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Lyrik und Licht
Staatskapelle Weimar
Alt: Susanne Veeh-Eckstein Satyr-Quartett Violinen: Alexander Lesch / Maria Holzer-Graf Viola: Sebastian Hensel Violincello: Carmen Dreßler Lesch Kammermusik-Matinee der Staatskapelle Weimar Henri Marteau: 8 Lieder für Singstimme und Streichquartett op. 10 nach Texten von Nikolaus Lenau und Agnes Marteau Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur op. 35 Mit einer Mixtur aus spätromantischer Klangpoesie und impressionistischer Raffinesse lädt diese Kammermusikmatinee unter dem Motto »Lyrik und Licht« zu einer Entdeckungsreise der besonderen Art ein. Im Zentrum stehen Henri Marteaus selten zu hörende Lieder für Singstimme und Streichquartett op. 10, die uns in eine fein nuancierte Klangwelt entführen – lyrisch und von großer emotionaler Tiefe. Nikolaus Lenaues schwermütige Naturbilder und die poetischen Texte Agnes Marteaus verschmelzen mit der farbenreichen Tonsprache des Komponisten zu musikalischen Miniaturen voll Melancholie und stiller Leidenschaft. Ravels berühmtes Streichquartett F-Dur op. 35 bildet dazu einen faszinierenden Kontrast. Mit schillernden Klangfarben, tänzerischer Eleganz und impressionistischer Leuchtkraft hat er hier ein Werk von zeitloser Modernität erschaffen.
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Sinfoniekonzert 2:
Sinfoniekonzert 2:
Romeo und Julia
Staatskapelle Weimar
Staatskapelle Weimar Dirigent: Martin Rajna Klavier: Martina Filjak Béla Bartók: Tanzsuite Sz 77 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur Sergej Prokofjew: »Romeo und Julia« Auszüge aus den Suiten Rhythmus, Virtuosität und große Gefühle sind die roten Fäden durch ein Konzertprogramm, das tänzerische Energie, funkelnde Brillanz und packende Geschichten vereint. Béla Bartóks Tanzsuite, mit der er 1923 das kulturell so vielfältige Ungarn feierte, eröffnet den Abend mit archaischen Rhythmen und unwiderstehlicher Klangfantasie. In Liszts 1. Klavierkonzert entfacht Martina Filjak einmal mehr ein virtuoses Feuerwerk als Solistin der Staatskapelle Weimar: mal poetisch, mal leidenschaftlich und von beeindruckender Präsenz getragen. Mit Prokofjews Ballettmusik zu »Romeo und Julia« entführt der junge ungarische Dirigent Martin Rajna das Publikum schließlich in eine tönende Welt aus Liebe, Konflikt und tragischer Schönheit – mit scharfen Kontrasten, herrlicher Melodik und dramatischer Wucht.
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Brass in Motion
Staatskapelle Weimar
Trompete: Matthias Höfs (Artist in Residence) Blechbläser:innen der Staatskapelle Weimar Ensemblekonzert mit Artist Residence Matthias Höfs und den Blechbläser:innen der Staatskapelle Weimar Mit Matthias Höfs begrüßen wir einen der profiliertesten Trompeter unserer Zeit als Artist in Residence 2026/27. International gefeiert, stilistisch grenzenlos und mit unverwechselbarer Klangkultur, steht Höfs für eine Trompetenkunst, die Virtuosität, Musikalität und Neugier ideal vereint. Den Auftakt seiner Residenz macht ein Konzert mit den Blechbläser:innen der Staatskapelle Weimar, die der Trompeter in wechselnden Konstellationen an seine Seite holt. Neben brillanter Technik stehen gemeinsames Gestalten und musikalische Kommunikation im Zentrum des Abends, in dem Höfs sich dem Orchester wie dem Publikum als Impulsgeber und Partner präsentiert.
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Sinfoniekonzert 1:
Sinfoniekonzert 1:
Bruckner 4
Staatskapelle Weimar
Staatskapelle Weimar Dirigent: Marc Albrecht César Franck: »Le Chasseur maudit« (»Der wilde Jäger«) Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« Mit einem Konzert voller Klangmagie und visionärer Kraft kehrt der international gefeierte Dirigent Marc Albrecht zur Saisoneröffnung als Gast ans Pult der Staatskapelle Weimar zurück. In César Francks sinfonischer Dichtung »Le Chasseur maudit« entfesselt er einen schaurig-faszinierenden Bilderbogen zwischen Jagdtrieb und Verdammnis – hochdramatisch, farbenreich und elektrisierend. Im Anschluss erhebt sich Bruckners »Romantische«, der der Komponist selbst die eine oder andere inhaltliche Inspiration angedichtet hat: eine Sinfonie wie aus weiter Landschaft geboren, mit geheimnisvollen Hörnern, majestätischen Steigerungen und spiritueller Tiefe. Programmmusik oder nicht? Ganz egal – Musik, die berauscht und die Fantasie auf Reisen gehen lässt.
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Als welkten in den Himmeln ferne Gärten…
Wartburg Stiftung
Sabine Lindner, Erfurt - Gesang, Harfen, Portativ, Glockenspiel, Flöten, Kantele Die Konzertbesucher werden zu einer akustischen Reise durch die Musikwelten verschiedener Jahrhunderte zur Herbstzeit eingeladen, einer Reise durch die Jahreszeiten und das menschliche Leben… Zunächst erklingen Lieder aus der keltischen Welt. Die Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen besingt die Grünkraft in der Natur als Heilmittel für uns Menschen und mahnt auch in der kalten Zeit immer an Erneuerung zu glauben. Musik ist eine Brücke über die Jahrhunderte. Sabine Lindner vertonte Herbstlyrik des Dichters Rainer Maria Rilke sowie eigene Verse. Die Musikstücke werden umrahmt von Gedanken zu ihrer Entstehung, Geschichten aus mehreren Jahrhunderten und Meditationen. Sabine Lindner beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Aufführungspraxis der frühen Musik in Konzerten, Vorträgen und Workshops und absolvierte den Masterstudiengang „Musik des Mittelalters und Gregorianik“ an der Folkwang-Universität der Künste in Essen erfolgreich. Eigene Lieder und Improvisationen auf der Harfe sind ihr genauso wichtig wie die Bewahrung des Liedgutes früher Jahrhunderte. Mit freundlicher Unterstützung BMW Group - Werk Eisenach
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„Kennst du das Land …?“
Klassik Stiftung Weimar
Vortrag und Konzert, mit Prof. Dr. Benedikt Jeßing (Bochum); Judith Hopfhauer, Sopran; Hebing Jia, Bariton; Alban Matthiaß, Klavier Die Lieder, die Goethe in seinem Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ den Figuren des Harfners und der Mignon in den Mund legt, gehören zu den anrührendsten Stellen des Romans. Franz Schubert vertonte sie in anteilnehmender Begeisterung und kongenialer Innigkeit – wenngleich die Kompositionen nicht den Geschmack des Dichters trafen; den des Publikums treffen sie noch immer.
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