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Der letzte Held
Galli Theater Weimar
Die Nibelungen, frech und witzig Kommen Sie mit auf eine skurrile Reise. Die Geschichte ist viele hundert Jahre alt. Sie rankt sich um Liebe, Macht, Intrigen, Kampf, Mord und Rache. Schwerer Stoff eigentlich. Und es zeigt sich, sie ist aktuell. Die Fragen um die es geht lauten: wie wird aus einem jungen Burschen ein Held? Und was geschieht, wenn er einer geworden ist… Es ist also an der Zeit, die Geschichte neu zu erzählen. Diesmal mit Witz, ja Aberwitz, absurd, hintergründig, urkomisch…
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Die 7 Typen Show
Galli Theater Weimar
Professor Dr. Wichtig hält einen Vortrag über die Verschiedenartigkeit des Menschen im Allgemeinen und über 7 verschiedene menschliche Typen im Besonderen. Er nennt sie die Kellerkinder und wagt den Sprung ins Spiel. So werden jene Typen lebendig, die jeder kennt, gerne verdrängt und nach diesem Abend einfach lieben wird! Auch musikalisch gibt der Professor alles und erweckt mit seinen mitreißenden Songs die verschiedenen Typen. Ob Parodie, Monolog, Live-Gesang oder schlagfertiger Dialog mit dem Publikum, der Abend gerät in Bewegung und wird zu einem unvergesslichen Erlebnis! Es singt & spielt Krispin Wich Musik von Michael Summ Dauer: 80 Min Preise: 22/20/15 €
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Amanda
Galli Theater Weimar
Ein Clown nützt die Wartezeit auf seine Traumfrau Amanda, um sich in typisch männlichen Eroberungstaktiken zu üben. Wie er es auch versucht, ob als Sportskanone, Softy, Boxer, Westernheld, Macho oder Rockstar, ein Versuch nach dem anderen scheitert. Doch er gibt so lange nicht auf, bis sie am Ende dann doch nicht kommt… Ein clowneskes Vergnügen! Gern können Sie uns für Ihren Event auch exklusiv buchen! Wir spielen auf Ihrer Tagung, einem Kongress oder Ihrem Fest – deutschlandweit! Als Hit, bei Ihrer Geburtstagsfeier – ein unvergeßliches Ereignis. Theaterstück von Johannes Galli Es spielt Krispin Wich Dauer: 90 min Preise: 22/20/15 €
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Ehekracher
Galli Theater Weimar
Wilma und Willy kennen sich schon lange. Deshalb kennen sie sich aus in der Kunst, Begegnung zu vermeiden. Wortreich und durchaus humorvoll gestalten sie ihren Alltag, ohne sich zu treffen, fast… bis zum Schluss… Diesen erprobten Ehekrachern zuzusehen, wird zum komödiantischen Hochgenuss mit Selbsterkenntnisgarantie! Was wie ein normaler Fernsehabend beginnt, wird zum komödiantischen Hochgenuss. Wie jeden Abend treffen sich Wilma und Willi vor dem heimischen Fernseher. Der „Ehealltag bei Familie Wutz“ scheint seinen gewohnten Gang zu nehmen. Doch plötzlich wollen sie es wissen. Der kleinen unterschwelligen Sticheleien überdrüssig, holen sie das sorgfältig geführte „Streitbüchlein“ hervor und setzen alles auf eine Karte. Bereits seit 2008 feiert das Theaterstück “EheKracher” auf vielen Bühnen deutschlandweit große Erfolge! Theaterstück von Johannes Galli Musik von Michael Summ Dauer: 80 Min Preise: 22/19/14 €
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Froschkönig für Erwachsene
Galli Theater Weimar
Eine moderne, lustvolle Interpretation des ewigen Themas Mann- Frau, die die Sache ziemlich auf den Punkt bringt: Männer sind Frösche und warten auf die Frau, die sie zum richtigen Zeitpunkt und mit der nötigen Power an die Wand klatschen. Dann wird sich zeigen, ob sie die Chance nutzen, Prinzen zu werden, oder ob sie lieber Frösche bleiben. Tauchen Sie ein in das Beziehungsgeschehen zwischen Mann und Frau. Und tauchen Sie erheitert und bewegt wieder auf… Krispin Wich spielt und erzählt, dass es eine wahre Freude ist. Theaterstück von Johannes Galli Musik von Michael Summ Dauer: 80 Min Preise: 20/17/14 €
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Arbeit und Herkunft
Deutsches Nationaltheater
Premiere: 30.5.2026 Die Erfahrungen unserer Kindheit und die Milieus, in denen wir aufgewachsen sind, prägen unser ganzes Leben – auch dann, wenn sich unsere heutigen Lebensumstände stark verändert haben. Denn das gesellschaftliche System, in dem wir leben, verteilt Chancen ungleich und beeinflusst, welchen Beruf wir ergreifen und welche Position wir im sozialen Gefüge einnehmen, welche Menschen uns nahe sind und von welchen wir getrennt werden. In Anlehnung an Didier Eribons »Rückkehr nach Reims« erzählen sieben Weimarer:innen zwischen 18 und 64 Jahren davon wie Herkunft, Klasse und Arbeit unsere Selbstbilder formen und laden das Publikum ein, die eigene Prägung im gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren.
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Der Geisterseher
Deutsches Nationaltheater
Ein junger Prinz wird in Venedig in einen Strudel rätselhafter Ereignisse gezogen: Er wird verfolgt, erhält unheilvolle Prophezeiungen und gerät immer tiefer in die Fänge eines Geheimbunds. Hin- und hergerissen zwischen Rationalität und dem Übersinnlichen wird er zum Ziel einer politischen Intrige. Was passiert, wenn die Kräfte der Vernunft ins Wanken geraten? Angesiedelt zwischen Kriminalroman und philosophischer Studie erzählt Friedrich Schillers Publikumserfolg von unserer bis heute anhaltenden Faszination für Verschwörungen und das Unheimliche. Der französische Regisseur Robin Ormond versetzt das fiktive Venedig in den Weimarer Stadtraum der Gegenwart. Das Publikum folgt dem jungen Prinzen in ein fesselndes Verwirrspiel zwischen Schein und Realität. Schauspiel nach dem gleichnamigen Romanfragment von Friedrich Schiller Inszenierung: Robin Ormond Ausstattung: Pauline Schwarz Dramaturgie: Theresa Selter Komposition/Sounddesign: Johannes Winde
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Faust et Hélène & Faust :: Mein Brustkorb : Mein Helm
Deutsches Nationaltheater
Premiere: 15.5.2026 FAUST ET HÉLÈNE Lyrische Episode von Lili Boulanger nach »Faust II« von Johann Wolfgang von Goethe Dichtung: Eugène Adenis Transkription für kleines Orchester (2023): Eberhard Kloke in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln Uraufführung: 1913, Paris FAUST :: MEIN BRUSTKORB : MEIN HELM Drama von Werner Schwab frei nach »Faust« von Johann Wolfgang von Goethe Uraufführung: 29. Oktober 1994, Potsdam Schwabs Faust tobt in seinem einstigen Studierzimmer. Gefangen in seiner Suche nach dem Sinn des Lebens, wütet er in Tat und Sprache. Er misshandelt sogar seinen Famulus Wagner, während Mephisto und Gretchen ein schrecklich-schauriges Liebespaar abgeben. Bei Boulanger wird Faust unstillbar von Helena, der schönsten Frau der Antike, in den Bann gezogen. Doch sie warnt ihn: Obsessionen haben viel zu viel Leid in der Geschichte bewirkt. Um nicht unterzugehen, muss er sie ziehen lassen. Eine Lyrische Episode und ein Schauspiel treffen aufeinander – in zwei Werken unterschiedlicher Form und Sprache, vereint durch ihre Musikalität. Die jung verstorbene Ausnahmekomponistin Lili Boulanger schrieb die Kantate 1913 unter den Vorzeichen des Ersten Weltkriegs. Werner Schwab gilt als einer der exzentrischsten Dramatiker der 1990er-Jahre und hinterließ wilde wie wahnwitzige Texte. Regisseur Valentin Schwarz setzt mit seiner Inszenierung dieser sich kontrastierenden Werke den Auftakt für das jährlich am DNT Weimar stattfindende »Kontrastspiel«.
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Kairos
Deutsches Nationaltheater
Liebesgeschichte in Zeiten des Umbruchs Schauspiel basierend auf dem Roman von Jenny Erpenbeck in einer Theaterfassung von Beate Seidel Ostberlin Ende der Achtziger: Die 19-jährige Katharina verliebt sich in den mehr als 30 Jahre älteren Hans. Hans ist verheiratet, hat einen Sohn und ist als Schriftsteller Teil der Ostberliner Kunstszene. Katharina ist fasziniert von diesem Mann, der ihr mit Kunst und Philosophie neue Welten eröffnet. Sie empfindet diese Begegnung als besonderen Augenblick: als »Kairos«. Doch zunehmend schreibt ihr Hans vor, wie sich ihre Liebesgeschichte entfalten darf. Während sie darum kämpft, sich aus dem vergifteten Beziehungsgeflecht zu lösen, bricht das politische System der DDR zusammen. Jenny Erpenbecks Erfolgsroman wurde 2024 mit dem renommierten »International Booker Prize« ausgezeichnet und ist nun in einer Theaterfassung am DNT zu sehen. Auf der Studiobühne werden Hans und Katharina in einer schmerzhaften Rückschau den Leerstellen ihrer eigenen Geschichte auf die Spur kommen. Inszenierung: Beate Seidel Bühne und Kostüme: Silja Reimer Dramaturgie: Eva-Sophia Haußen Video: who-be Musik: Johannes Winde
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Euridice
Deutsches Nationaltheater
Euridice und Orfeo heiraten. Die Stimmung ist ausgelassen und allesscheint perfekt. Doch die Geliebte stirbt. Wie soll der hilflose Orfeo mit dem plötzlichen Tod seiner Braut fertig werden? In seiner Verzweiflung lässt er sich darauf ein, ihr in die Unterwelt zu folgen, um sie zurückzugewinnen. Die erste vollständig überlieferte Oper der Musikgeschichte ergründet die Höhen und Tiefen der menschlichen Gefühlswelt. In enger Verbindung von Sprache und Musik kommen wir den Figuren und ihren Emotionen nahe. Jochen Biganzoli und William Shaw verweben die Motive der antiken Orpheus- Erzählung mit den großen Fragen nach dem Leben und seinem Ende. In Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt lassen wir die mythischen Charaktere der Oper von 1600 erstmals in Weimar lebendig werden. Oper in einem Prolog und sechs Szenen von Jacopo Peri Libretto: Ottavio Rinuccini Uraufführung: 6. Oktober 1600, Florenz William Shaw (Musikalische Leitung) Jochen Biganzoli (Inszenierung) Wolf Gutjahr (Bühne) Katharina Weissenborn (Kostüme) Charlotte Hennen (Dramaturgie) in deutscher Sprache Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
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| Schauspiel
Felix Krull
Deutsches Nationaltheater
Er ist der Meister der Täuschung: Schon als Kind durchschaut Felix Krull das Bedürfnis der Menschen, verführt zu werden. Er heuert in einem Hotel als Liftboy an und steigt in atemberaubender Geschwindigkeit zum Oberkellner auf. Auf schelmische und beinahe liebenswürdige Weise erlangt er einen Vorteil nach dem anderen. Die fiktive Lebensgeschichte des bekanntesten Hochstaplers der deutschen Literatur beschäftigte Thomas Mann sein ganzes Leben lang: 1910 als Parodie auf Goethes »Dichtung und Wahrheit« begonnen, schloss er das Werk ein Jahr vor seinem Tod in der Schweiz ab. 2025 feiern wir den 150. Geburtstag von Thomas Mann. Zu diesem Jubiläum lädt uns Schauspieldirektor Timon Jansen in Krulls Gedankenwelt ein. Wie schnell ergreifen Lüge und Schein von der Gesellschaft Besitz? Mit dem Schauspieler Tim Freudensprung erzählt er uns in einem Monologabend von der Sehnsucht nach dem Erfundenen. Schauspiel nach dem Roman »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« von Thomas Mann in einer Theaterfassung von Eva Haußen Inszenierung: Timon Jansen Bühne und Kostüme: Silja Reimer Sounddesign: Rupert Jaud Fassung und Dramaturgie: Eva-Sophia Haußen
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Der Mordfall Halit Yozgat
Deutsches Nationaltheater
Oper von Ben Frost und Petter Ekman nach der Gegenrecherche 77sqm_9:26min von Forensic Architecture Libretto: Daniela Danz Am 6. April 2006 wurde Halit Yozgat in einem Internetcafé in Kassel von Unbekannten erschossen. Erst fünf Jahre später wird der Mord von den Behörden als rechtsextremistisch eingestuft und dem sogenannten »Nationalsozialistischen Untergrund« zugeordnet. Doch zu viele Fragen bleiben offen – so war ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes zur Tatzeit vor Ort, will den Mord aber nicht bemerkt haben. Enttäuscht von der juristischen Aufarbeitung beauftragten Halit Yozgats Eltern das Forscher:innenteam »Forensic Architecture«, den Tathergang nachzustellen. Dessen Recherche bildet die Grundlage für Ben Frosts Oper: Immer wieder werden uns verschiedene Versionen der Tat gezeigt. Was bedeutet es für uns als Gesellschaft, dass eine rechtsextreme Mordserie und ihre Hintergründe bis heute nicht vollständig geklärt sind? Joanna Lewicka nimmt sich dieser Leerstelle mit ihrer klaren und bildstarken Regiesprache an, für die sie 2024 mit dem renommierten Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Schauspiel ausgezeichnet wurde. Musikalische Leitung: Marco Alibrando Inszenierung: Joanna Lewicka Bühne und Kostüme: Norbert Bellen Video: Aleksander Janas Dramaturgie: Sören Sarbeck Uraufführung: 1. Mai 2022, Hannover in deutscher Sprache
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| Oper
Die tote Stadt
Deutsches Nationaltheater
Oper in drei Bildern von Erich Wolfgang Korngold Libretto: Paul Schott frei nach Georges Rodenbachs Roman »Bruges-la-Morte« Jahrelang versinkt Paul in Erinnerungen an seine tote Frau Marie. Doch dann begegnet er der Tänzerin Marietta, die der Verstorbenen zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert und zunehmend besessen versucht Paul das Unmögliche: seine tote Frau endlich zurückzugewinnen … Korngolds betörendes Werk, komponiert im Alter von 20 Jahren, führt uns tief in die dunklen Verästelungen der menschlichen Psyche. Stilistisch verankert im sinnlich-düsteren Fin de Siècle, feierte die Oper bei ihrer Uraufführung triumphale Erfolge, bis die Nationalsozialisten ihren Siegeszug auf deutschen Bühnen abrupt stoppten. Über ein Jahrhundert nach der letzten Weimarer Aufführung ist dieses hypnotische Meisterwerk nun endlich wieder am DNT zu erleben. Dominik Beykirch kehrt für diese Produktion ans Haus zurück und entfacht gemeinsam mit der Staatskapelle spätromantischen Zauber. Regisseur und Operndirektor Dorian Dreher spürt den Trugbildern von Illusion und Wahrheit nach. Musikalische Leitung: Dominik Beykirch Vorstellungsdirigate: Daniel Carter Inszenierung: Dorian Dreher Bühne: David Hohmann Kostüme: Verena Polkowski Dramaturgie: Charlotte Hennen Chorleitung: Jens Petereit Einstudierung: schola cantorum weimar
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| Schauspiel
Maß für Maß
Deutsches Nationaltheater
Komödie in fünf Akten von William Shakespeare, aus dem Englischen von Thomas Brasch Die Sitten der Stadt sind vor die Hunde gegangen – das muss der Herzog von Wien einsehen. Die Lösung: Er setzt den strengen Angelo als seinen Stellvertreter ein und mischt sich verkleidet unter das Volk. Dieses erschaudert schon bald vor der Unbarmherzigkeit des neuen Hardliners, der den jungen Claudio wegen ›vorehelichen Beischlafs‹ hinrichten lassen will. Doch dann verstrickt sich Angelo in sein eigenes Begehren und nutzt seine Macht schamlos aus. Schnell wird klar: Hier wird mit zweierlei Maß gemessen! In seiner dunklen Komödie aus dem Jahr 1603 prangert Shakespeare die Doppelmoral der Tugendhaften an und fragt nach der Verantwortung, die jede:r für die Gesellschaft trägt. Schauspieldirektor Timon Jansen und Ensemble gehen dem berühmten ›problem play‹ in einem lustvollen Schauspiel auf den Grund. Inszenierung: Timon Jansen Bühne und Kostüme: Philip Rubner Musik: Clemens Rynkowski Dramaturgie: Theresa Selter
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| Schauspiel
Draußen vor der Tür
Deutsches Nationaltheater
Im Jahr 1947 starb der junge Autor Wolfgang Borchert mit 26 Jahren an den Folgen des Zweiten Weltkriegs. Sein bekanntestes Werk ist das expressionistische Sprachfeuerwerk über den Kriegsheimkehrer Beckmann, der auf der Suche nach Verantwortung für sein zerstörtes Leben auf eine Gesellschaft trifft, die keinen Raum für seine Fragen, Ängste und Nöte hat und ihn als Außenseiter isoliert. In einem gemeinsamen feierlichen Akt der Enthüllung eines Denkmals versucht das Ensemble, die Figur des Beckmann von den Geistern auferstehen zu lassen. Dabei ergründen sie die Konsequenzen des Traumas einer ganzen Generation und stellen erneut Beckmanns Frage nach Schuld und Verantwortung. Schauspieldirektor Timon Jansen präsentiert diesen Klassiker in seiner vielbeachteten Basler Inszenierung dem Weimarer Publikum. »Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will« von Wolfgang Borchert Inszenierung: Timon Jansen Bühne: Laura Knüsel Bühnenadaption Weimar: Philip Rubner Kostüme: Lenki Behm Dramaturgie: Theresa Selter
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Ich liebe dir. Aber lass dich nicht übern Haufen schießen
Deutsches Nationaltheater
Papa Maik bewohnt seit 2020 die Studiobühne des DNT und sinniert angesichts der Tatsache, dass sein Sohn Chris ihn im sogenannten »Dunkeldeutschland« nicht besuchen mag, über das komplizierte deutsch-deutsche Binnenverhältnis. Inzwischen aber ist Chris erwachsen geworden und fällt eigene Lebensentscheidungen, die mit Maiks Weltsicht nicht unbedingt übereinstimmen. Chris will zur Bundeswehr. Papa Maik dagegen war, die Wende 1989/90 hat es möglich gemacht, Wehrdienstverweigerer. Das Gespräch zwischen Vater und Sohn darüber findet allerdings wieder nur fiktiv statt. Denn Maik sitzt immer noch allein in seiner Bude und wartet voller Sehnsucht auf seinen Sohn … Erneut spiegelt Dirk Laucke Zeitgeschichte in seiner für Krunoslav Šebrek und das DNT geschaffenen Figur Papa Maik, dessen ungewöhnlicher, manchmal kruder Blick auf die Welt ein Gesprächsangebot an seine Zuhörerschaft ist. Beate Seidel (Szenische Einrichtung) Marie-Christin Riedel (Ausstattung) Thomas Geiler (Licht) in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung Unterstützt vom Förder- und Freundeskreis Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar e.V. Stückdauer: 1 Std.
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Stella
Deutsches Nationaltheater
Cäcilie reist zur Baronesse Stella, um für ihre Tochter eine Anstellung zu finden. Obwohl sich die zwei Frauen kaum kennen, vertrauen sie sich einander an. Beide wurden von ihrem Geliebten verlassen. Als Fernando ebenfalls eintrifft, um Stella wiederzusehen, wird Cäcilie bewusst: Er ist der Vater ihrer Tochter und derselbe Mann, den auch Stella liebte. Die Vorstellung einer Dreierbeziehung geriet bei der Hamburger Uraufführung zum Skandal. 30 Jahre später erarbeitete Goethe eine Weimarer Fassung mit tragischem Schluss, die schließlich den Beifall des Publikums fand. Regisseurin Patricija Katica Bronić untersucht in ihrer Inszenierung unser heutiges Verhältnis zu Gemeinschaft und Gefühlen. Im Spiel mit Erwartungen eröffnet sie eine fantasievolle Welt der Liebenden. Inszenierung: Patricija Katica Bronić Bühne und Kostüme: Jana Furrer / Lenki Behm Sounddesign / Komponist: Mischa Nüesch Dramaturgie: Hermann Mueller Dauer: 1 Std. 25 Min.
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Werther
Deutsches Nationaltheater
Lyrisches Drama in vier Akten von Jules Massenet Libretto: Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach dem Roman »Die Leiden des jungen Werthers« von Johann Wolfgang von Goethe Die literarische Sensation des 18. Jahrhunderts: Der junge Werther verzweifelt an seiner unglücklichen Liebe zur bereits verlobten Lotte und sieht keinen anderen Ausweg als den Suizid. Über 100 Jahre trennen »Die Leiden des jungen Werthers« von Massenets Vertonung. Beide Werke verblüffen mit ihren unterschiedlichen Zugängen: In Goethes Roman ist Werther ein freigeistiger Künstler, der nach Selbstverwirklichung sucht. In der Oper? Ein Liebesträumer, der sich fern aller Konventionen in seiner Schwärmerei verliert. Mit diesem Klassiker eröffnen wir unsere neue Reihe »Pop-Up-Oper. Erleben Sie beliebte Musiktheaterwerke am DNT packend und intensiv! Musikalische Leitung: Marco Alibrando Inszenierung: Dorian Dreher Bühne: Philip Rubner Kostüme: Mara Lena Schönborn Dramaturgie: Sören Sarbeck Uraufführung: 16. Februar 1892, Wien Zuletzt am DNT: Spielzeit 2014/15 in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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