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Aufführungen | Schauspiel

Frauenhochsaison

Galli Theater Weimar

Zwei Männer, eine Bühne voller Frauenkostümen und die über allem schwebende Frage: „Wie kommen wir hier raus?“ Karl Knall, alias Prof. Dr. Senfstößel, und Hartmut Harrer fordern sich in heißen Verkleidungen und scharfen Dialogen zu immer neuen Duellen heraus. In diesem doppelbödigen Spiel gelingt es ihnen schließlich, einen völlig überraschenden Ausweg zu finden. Eine ebenso spannende wie ausgesprochen unterhaltsame Begegnung zweier Männer, die um ihre Freiheit ringen. Theaterstück von Johannes Galli Es spielen: Krispin Wich & Ronald Gräfe Dauer: 80 Min Preise: 30 / 28 / 20€
Aufführungen | Schauspiel

Froschkönig für Erwachsene

Galli Theater Weimar

Eine moderne, lustvolle Interpretation des ewigen Themas Mann- Frau, die die Sache ziemlich auf den Punkt bringt: Männer sind Frösche und warten auf die Frau, die sie zum richtigen Zeitpunkt und mit der nötigen Power an die Wand klatschen. Dann wird sich zeigen, ob sie die Chance nutzen, Prinzen zu werden, oder ob sie lieber Frösche bleiben. Tauchen Sie ein in das Beziehungsgeschehen zwischen Mann und Frau. Und tauchen Sie erheitert und bewegt wieder auf… Krispin Wich spielt und erzählt, dass es eine wahre Freude ist. Theaterstück von Johannes Galli Musik von Michael Summ Dauer: 80 Min Preise: 20/17/14 €
Aufführungen | Schauspiel

Die 7 Typen Show

Galli Theater Weimar

Professor Dr. Wichtig hält einen Vortrag über die Verschiedenartigkeit des Menschen im Allgemeinen und über 7 verschiedene menschliche Typen im Besonderen. Er nennt sie die Kellerkinder und wagt den Sprung ins Spiel. So werden jene Typen lebendig, die jeder kennt, gerne verdrängt und nach diesem Abend einfach lieben wird! Auch musikalisch gibt der Professor alles und erweckt mit seinen mitreißenden Songs die verschiedenen Typen. Ob Parodie, Monolog, Live-Gesang oder schlagfertiger Dialog mit dem Publikum, der Abend gerät in Bewegung und wird zu einem unvergesslichen Erlebnis! Es singt & spielt Krispin Wich Musik von Michael Summ Dauer: 80 Min Preise: 22/20/15 €
Aufführungen | Theater

Amanda

Galli Theater Weimar

Ein Clown nützt die Wartezeit auf seine Traumfrau Amanda, um sich in typisch männlichen Eroberungstaktiken zu üben. Wie er es auch versucht, ob als Sportskanone, Softy, Boxer, Westernheld, Macho oder Rockstar, ein Versuch nach dem anderen scheitert. Doch er gibt so lange nicht auf, bis sie am Ende dann doch nicht kommt… Ein clowneskes Vergnügen! Gern können Sie uns für Ihren Event auch exklusiv buchen! Wir spielen auf Ihrer Tagung, einem Kongress oder Ihrem Fest – deutschlandweit! Als Hit, bei Ihrer Geburtstagsfeier – ein unvergeßliches Ereignis. Theaterstück von Johannes Galli Es spielt Krispin Wich Dauer: 90 min Preise: 22/20/15 €
Aufführungen | Theater

Das tapfere Schneiderlein

Galli Theater Weimar

Das Märchen über einen kleinen Angeber, aus dem durch seinen Mut ein großer Held wird. Die Kinder lieben ihn, weil er sich mit großer Unbefangenheit und Zuversicht an übermächtige Aufgaben heranwagt, egal ob es Riesen, ein Einhorn oder ein Wildschwein sind. Er besiegt sie alle. Und bekommt am Ende sogar die Königstochter zur Frau. Die Kinder sind eingeladen, nach Herzenslust mitzumachen!
Aufführungen | Schauspiel

Ehejubel

Galli Theater Weimar

Die beiden „Ehekracher“ Wilma und Willi haben 25 Jahre durchgehalten und wollen nun mit dem Fest der Silbernen Hochzeit ihre Ehe bejubeln. Doch gibt es Grund dafür? Alles ist vorbereitet, die Gäste geladen und beide haben sich Besonderes einfallen lassen. Dabei greifen sie wieder tief in die Schatzkiste ihrer Streitlust und überbieten sich, gemäß ihrem Motto, „Witze halten die Ehe am Leben“, mit ihren gegenseitigen Provokationen und Frechheiten. Die beiden Erzkomödianten geben noch einmal alles. Am Ende freilich schließt, wie könnte es anders sein, wie in einem Märchen, die Liebe einen Kreis um das Paar… Theaterstück von Johannes Galli Musik von Michael Summ Dauer: 80 Min Preise: 22/19/14 €
Aufführungen | Schauspiel

Othello

Deutsches Nationaltheater

Othello ist ein erfolgreicher General der Republik Venedig, verheiratet mit der schönen Desdemona, und er ist schwarz. Das macht ihn zum bewunderten Exoten in der Welt weißer Männer und Frauen. Vor allem sein Fähnrich Jago neidet ihm diese Position, die Ehe und die errungene Akzeptanz in der venezianischen Gesellschaft. Er pflegt einen Urhass gegen den vermeintlichen Eindringling, der ihm, so meint er, bei allem in die Quere kommt. Als Othello in Zypern nach gewonnenem Krieg das Amt des Gouverneurs übernimmt und Desdemona ihn dahin begleitet, ist Jagos Stunde gekommen. Er sät geschickt den Verdacht, Desdemona würde Othello mit einem seiner Soldaten betrügen. Die zur Schau gestellte Sicherheit Othellos bricht weg. Grenzenlose Eifersucht zerreißt ihn und lässt ihn an allem zweifeln: seiner Frau, seiner geglaubten Integration und an sich selbst. Besinnungslos greift er zum schlimmsten aller Mittel, um sich von diesem Zweifel zu befreien. Verpackt in eine abgründige, tragische Liebesgeschichte entwirft Shakespeare das Bild einer rassistisch geprägten Gesellschaft, in der der schwarze Held trotz seiner Verdienste immer als störender Fremder abgestempelt wird. Regie: Adewale Teodros Adebisi Bühne: Philip Rubner / Alexander Grüner Kostüme: Alexander Grüner Video: who-be Dramaturgie: Eva Bormann
Aufführungen | Schauspiel

Kannawoniwasein – Manchmal muss man einfach verduften

Deutsches Nationaltheater

für die Bühne bearbeitet von Bastian Heidenreich und Eva Bormann Gleich die erste Zugfahrt alleine birgt für Finn Ärger, dann aber ein unerwartetes Abenteuer. Dazu trägt vor allem Jola bei, die Finn unerschrocken zur Seite steht. Ein überraschendes Roadmovie, das zeigt, dass ein kreativer Umgang mit Regeln manchmal sehr hilfreich sein kann. Zum ersten Mal darf Finn alleine mit der Bahn fahren, nach Berlin – und prompt passiert es: Er wird beklaut. Klingelt da was? Finn jedenfalls, da die Schaffnerin ihm einfach nicht glauben will, muss den Zug vorzeitig verlassen und wird der Polizei übergeben. Die verursacht aber erstmal einen Auffahrunfall. Finn würde geduldig im Polizeiauto sitzen bleiben, wäre da nicht Jola, die plötzlich ans Fenster klopft und ihn zum Verduften ermutigt. Und eh Finn es sich versieht, brennen die beiden durch. Damit aber nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Jola bringt sogar einen Traktor zum Laufen und die beiden machen sich auf den Weg nach Berlin. Unterwegs treffen sie nicht nur den Alten Fritz, sondern auch eine Rockerbande, deren eines Mitglied Finn verdächtig bekannt vorkommt. Der Autor Martin Muser verheimlicht in seinem 2018 erschienenen und seither vielfach ausgezeichneten Roman gar nicht erst, dass die Geschichte an einen Kinderbuchklassiker erinnert und lässt Jola ausrufen: »Das ist ja genau wie in dem Buch … mit Emil und diesem gemeinen Herrn Grundeis!« Wo Kästners Emil eine ganze Bande begleitet, stellt Muser Finn die unerschrockene Jola zur Seite und gemeinsam lassen die beiden den gemeinen Rucksackdieb schließlich ziemlich alt aussehen. Regie: Bastian Heidenreich Ausstattung: Sara Drasdo Dramaturgie: Eva Bormann
Aufführungen | Schauspiel

Werther

Deutsches Nationaltheater

Lyrisches Drama in vier Akten von Jules Massenet Libretto: Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach dem Roman »Die Leiden des jungen Werthers« von Johann Wolfgang von Goethe Die literarische Sensation des 18. Jahrhunderts: Der junge Werther verzweifelt an seiner unglücklichen Liebe zur bereits verlobten Lotte und sieht keinen anderen Ausweg als den Suizid. Über 100 Jahre trennen »Die Leiden des jungen Werthers« von Massenets Vertonung. Beide Werke verblüffen mit ihren unterschiedlichen Zugängen: In Goethes Roman ist Werther ein freigeistiger Künstler, der nach Selbstverwirklichung sucht. In der Oper? Ein Liebesträumer, der sich fern aller Konventionen in seiner Schwärmerei verliert. Mit diesem Klassiker eröffnen wir unsere neue Reihe »Pop-Up-Oper. Erleben Sie beliebte Musiktheaterwerke am DNT packend und intensiv! Musikalische Leitung: Marco Alibrando Inszenierung: Dorian Dreher Bühne: Philip Rubner Kostüme: Mara Lena Schönborn Dramaturgie: Sören Sarbeck Uraufführung: 16. Februar 1892, Wien Zuletzt am DNT: Spielzeit 2014/15 in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Schauspiel

Hoffnung – schiller synthesized

Deutsches Nationaltheater

Wäre Schiller in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geboren worden, er hätte sicher zu den großen Erzählern des modernen Kinos gehört und vielleicht eine spannende Serie kreiert, die uns allabendlich vor die Bildschirme bannen würde. Denn das sind seine Dramen, aber vor allem auch seine Balladen: eindrückliche, spannende, hochemotionale Geschichten, die ihre Leser*innen oder Zuhörer*innen zu fesseln vermögen. Darin begegnet man wilden Tieren, dem tobenden Meer oder gefährlichen Räuberbanden; geht es um unverbrüchliche Treue, um die geheimnisvolle Macht der Kunst oder um die Folgen menschlicher Hybris. Aber auch komödische Sujets liefert uns der Dichter, in denen er sich als Poet selbst auf die Schippe nimmt. Gemeinsam mit den beiden Schlagwerkern Simon Lauer und Timo Schmeichel, die sich mit ihrer Veranstaltungsreihe »Anschlag« ein eigenes Publikum erworben haben, wird Sebastian Kowski diese Geschichten zum Leben erwecken. Auf ungewöhnliche Weise: Im Gewand elektronisch animierter Drum-Sounds, unterstützt von Live-Klängen neuartiger Synthesizer mit ihren unterschiedlichsten Spielweisen und ergänzt durch herkömmliche Instrumente, können Sie aufregendes »storytelling« mit Gedichten und Balladen von Friedrich Schiller erleben. Marie-Christin Riedel (Kostüme) Beate Seidel (Dramaturgie) Stückdauer: 1 Std.
Aufführungen | Schauspiel

Der Geisterseher

Deutsches Nationaltheater

Ein junger Prinz wird in Venedig in einen Strudel rätselhafter Ereignisse gezogen: Er wird verfolgt, erhält unheilvolle Prophezeiungen und gerät immer tiefer in die Fänge eines Geheimbunds. Hin- und hergerissen zwischen Rationalität und dem Übersinnlichen wird er zum Ziel einer politischen Intrige. Was passiert, wenn die Kräfte der Vernunft ins Wanken geraten? Angesiedelt zwischen Kriminalroman und philosophischer Studie erzählt Friedrich Schillers Publikumserfolg von unserer bis heute anhaltenden Faszination für Verschwörungen und das Unheimliche. Der französische Regisseur Robin Ormond versetzt das fiktive Venedig in den Weimarer Stadtraum der Gegenwart. Das Publikum folgt dem jungen Prinzen in ein fesselndes Verwirrspiel zwischen Schein und Realität. Schauspiel nach dem gleichnamigen Romanfragment von Friedrich Schiller Inszenierung: Robin Ormond Ausstattung: Pauline Schwarz Dramaturgie: Theresa Selter Komposition/Sounddesign: Johannes Winde
Aufführungen | Schauspiel

Stella

Deutsches Nationaltheater

Cäcilie reist zur Baronesse Stella, um für ihre Tochter eine Anstellung zu finden. Obwohl sich die zwei Frauen kaum kennen, vertrauen sie sich einander an. Beide wurden von ihrem Geliebten verlassen. Als Fernando ebenfalls eintrifft, um Stella wiederzusehen, wird Cäcilie bewusst: Er ist der Vater ihrer Tochter und derselbe Mann, den auch Stella liebte. Die Vorstellung einer Dreierbeziehung geriet bei der Hamburger Uraufführung zum Skandal. 30 Jahre später erarbeitete Goethe eine Weimarer Fassung mit tragischem Schluss, die schließlich den Beifall des Publikums fand. Regisseurin Patricija Katica Bronić untersucht in ihrer Inszenierung unser heutiges Verhältnis zu Gemeinschaft und Gefühlen. Im Spiel mit Erwartungen eröffnet sie eine fantasievolle Welt der Liebenden. Inszenierung: Patricija Katica Bronić Bühne und Kostüme: Jana Furrer / Lenki Behm Sounddesign / Komponist: Mischa Nüesch Dramaturgie: Hermann Mueller Dauer: 1 Std. 25 Min.
Aufführungen | Schauspiel

Ich liebe dir. Aber lass dich nicht übern Haufen schießen

Deutsches Nationaltheater

Papa Maik bewohnt seit 2020 die Studiobühne des DNT und sinniert angesichts der Tatsache, dass sein Sohn Chris ihn im sogenannten »Dunkeldeutschland« nicht besuchen mag, über das komplizierte deutsch-deutsche Binnenverhältnis. Inzwischen aber ist Chris erwachsen geworden und fällt eigene Lebensentscheidungen, die mit Maiks Weltsicht nicht unbedingt übereinstimmen. Chris will zur Bundeswehr. Papa Maik dagegen war, die Wende 1989/90 hat es möglich gemacht, Wehrdienstverweigerer. Das Gespräch zwischen Vater und Sohn darüber findet allerdings wieder nur fiktiv statt. Denn Maik sitzt immer noch allein in seiner Bude und wartet voller Sehnsucht auf seinen Sohn … Erneut spiegelt Dirk Laucke Zeitgeschichte in seiner für Krunoslav Šebrek und das DNT geschaffenen Figur Papa Maik, dessen ungewöhnlicher, manchmal kruder Blick auf die Welt ein Gesprächsangebot an seine Zuhörerschaft ist. Beate Seidel (Szenische Einrichtung) Marie-Christin Riedel (Ausstattung) Thomas Geiler (Licht) in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung Unterstützt vom Förder- und Freundeskreis Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar e.V. Stückdauer: 1 Std.
Aufführungen | Oper

Die tote Stadt

Deutsches Nationaltheater

Premiere: 21.3.2026 Oper in drei Bildern von Erich Wolfgang Korngold Libretto: Paul Schott frei nach Georges Rodenbachs Roman »Bruges-la-Morte« Jahrelang versinkt Paul in Erinnerungen an seine tote Frau Marie. Doch dann begegnet er der Tänzerin Marietta, die der Verstorbenen zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert und zunehmend besessen versucht Paul das Unmögliche: seine tote Frau endlich zurückzugewinnen … Korngolds betörendes Werk, komponiert im Alter von 20 Jahren, führt uns tief in die dunklen Verästelungen der menschlichen Psyche. Stilistisch verankert im sinnlich-düsteren Fin de Siècle, feierte die Oper bei ihrer Uraufführung triumphale Erfolge, bis die Nationalsozialisten ihren Siegeszug auf deutschen Bühnen abrupt stoppten. Über ein Jahrhundert nach der letzten Weimarer Aufführung ist dieses hypnotische Meisterwerk nun endlich wieder am DNT zu erleben. Dominik Beykirch kehrt für diese Produktion ans Haus zurück und entfacht gemeinsam mit der Staatskapelle spätromantischen Zauber. Regisseur und Operndirektor Dorian Dreher spürt den Trugbildern von Illusion und Wahrheit nach. Musikalische Leitung: Dominik Beykirch Vorstellungsdirigate: Daniel Carter Inszenierung: Dorian Dreher Bühne: David Hohmann Kostüme: Verena Polkowski Dramaturgie: Charlotte Hennen Chorleitung: Jens Petereit Einstudierung: schola cantorum weimar
Aufführungen | Oper

Der Mordfall Halit Yozgat

Deutsches Nationaltheater

Premiere: 12.3.2026 Oper von Ben Frost und Petter Ekman nach der Gegenrecherche 77sqm_9:26min von Forensic Architecture Libretto: Daniela Danz Uraufführung: 1. Mai 2022, Hannover Am 6. April 2006 wurde Halit Yozgat in einem Internetcafé in Kassel von Unbekannten erschossen. Erst fünf Jahre später wird der Mord von den Behörden als rechtsextremistisch eingestuft und dem sogenannten »Nationalsozialistischen Untergrund« zugeordnet. Doch zu viele Fragen bleiben offen – so war ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes zur Tatzeit vor Ort, will den Mord aber nicht bemerkt haben. Enttäuscht von der juristischen Aufarbeitung beauftragten Halit Yozgats Eltern das Forscher:innenteam »Forensic Architecture«, den Tathergang nachzustellen. Dessen Recherche bildet die Grundlage für Ben Frosts Oper: Immer wieder werden uns verschiedene Versionen der Tat gezeigt. Was bedeutet es für uns als Gesellschaft, dass eine rechtsextreme Mordserie und ihre Hintergründe bis heute nicht vollständig geklärt sind? Joanna Lewicka nimmt sich dieser Leerstelle mit ihrer klaren und bildstarken Regiesprache an, für die sie 2024 mit dem renommierten Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Schauspiel ausgezeichnet wurde. Musikalische Leitung: Marco Alibrando Inszenierung: Joanna Lewicka Bühne und Kostüme: Norbert Bellen Video: Aleksander Janas Dramaturgie: Sören Sarbeck in deutscher Sprache
Aufführungen | Schauspiel

Rechnitz (Der Würgeengel)

Deutsches Nationaltheater

Premiere: 21.2.2026 In einer Märznacht 1945, kurz vor dem Einmarsch der Roten Armee, feiern die Gräfin Batthyány, Mitglieder der SS, örtliche Parteiprominenz und die Führer der Hitlerjugend im Schloss Rechnitz ein letztes großes Fest, das in die Ermordung von 200 jüdischen Zwangsarbeitern mündet. Sie werden auf einem Acker nahe dem Tatort verscharrt. Die Täter:innen tauchten unter oder flohen. Und die Einwohner:innen von Rechnitz will vor allem eins: nicht erinnert werden! Die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek entwirft ein grandioses szenisches Tableau, das die Hintergründe und Folgen des grausamen Geschehens untersucht. Und sie beleuchtet den Umgang nachfolgender Generationen mit diesem Teil österreichisch-deutscher Geschichte. Neben dem Schauspielensemble des DNT werden 30 Weimarer:innen als Chor zu erleben sein. Inszenierung: Simone Blattner Bühne: Martin Miotk Kostüme: Andy Besuch Musik: Christopher Brandt Dramaturgie: Beate Seidel
Aufführungen | Musiktheater

Der Barbier von Sevilla

Deutsches Nationaltheater

Opera buffa in zwei Akten von Gioachino Rossini Libretto: Cesare Sterbini nach »Le barbier de Séville« von Beaumarchais Wer in Sevilla Hilfe braucht, geht zum Friseur – Figaro findet für jedes Problem eine Lösung. Diesmal jedoch hat er eine besonders harte Nuss zu knacken: Die eingesperrte Rosina will aus dem Haus ihres strengen Vormunds Bartolo befreit werden. Deshalb wird ihr (mehr oder weniger überzeugend) kostümierter Geliebter Graf Almaviva bei Bartolo eingeschleust und die Komödie nimmt ihren Lauf … Mit diesem italienischen Meisterwerk schuf Rossini einen der Evergreens der komischen Oper. In der Tradition der Commedia dell’Arte treffen die Charaktere in explosiven Situationen aufeinander, in denen sich alle ihre Pläne in Luft auflösen. Regisseurin Ilaria Lanzino bringt das Verwirrspiel wild und zeitgemäß auf die Bühne – unter Rückgriff auf so manche Filmklassiker, die ähnlich wie die Opera buffa vom fröhlichen Variieren der eigenen Klischees leben. Musikalische Leitung: Marco Alibrando Vorstellungsdirigate: Johannes Bettac Inszenierung: Ilaria Lanzino Bühne und Kostüme: Dorota Karolczak Chorleitung: Jens Petereit Dramaturgie: Sören Sarbeck Video: who-be
Aufführungen | Schauspiel

Weiße Rose: Stimmen des Widerstands

Deutsches Nationaltheater

Was bedeutet es, Widerstand zu leisten und wann ist der Moment dafür gekommen? Eine Gruppe junger Erwachsener erkannte 1942 die Bedrohlichkeit des NS-Regimes in Deutschland. Unter dem Namen »Weiße Rose« riefen sie mit Flugblättern zum Widerstand auf und forderten Freiheit. Gemeinsam mit jungen Erwachsenen und den beiden Sänger:innen des Thüringer Opernstudios will das Theaterduo hashtagmonike (Henrike Commichau und Mona Vojacek Koper) erforschen, was Widerstand heute bedeutet und wann er geboten ist. Ausgehend von der »Weißen Rose« und ihren Mitgliedern sollen Ausdrucksmöglichkeiten für den abstrakten Begriff ›Widerstand‹ gesucht werden, um seiner Geschichte und Bedeutung näher zu kommen. Musikalische Leitung: Emanuel Winter Künstlerische Leitung: hashtagmonike Bühne und Kostüme: Lara Arnold Dramaturgie: Stefanie Heiner / Charlotte Hennen Stückentwicklung in deutscher Sprache
Aufführungen | Theater

Der letzte Held

Galli Theater Weimar

Die Nibelungen,‎ frech und witzig Kommen Sie mit auf eine skurrile Reise. Die Geschichte ist viele hundert Jahre alt. Sie rankt sich um Liebe, Macht, Intrigen, Kampf, Mord und Rache. Schwerer Stoff eigentlich. Und es zeigt sich, sie ist aktuell. Die Fragen um die es geht lauten: wie wird aus einem jungen Burschen ein Held? Und was geschieht, wenn er einer geworden ist… Es ist also an der Zeit, die Geschichte neu zu erzählen. Diesmal mit Witz, ja Aberwitz, absurd, hintergründig, urkomisch…
Aufführungen | Schauspiel

Kairos

Deutsches Nationaltheater

Schauspiel basierend auf dem Roman von Jenny Erpenbeck in einer Theaterfassung von Beate Seidel Ostberlin Ende der Achtziger: Die 19-jährige Katharina verliebt sich in den mehr als 30 Jahre älteren Hans. Hans ist verheiratet, hat einen Sohn und ist als Schriftsteller Teil der Ostberliner Kunstszene. Katharina ist fasziniert von diesem Mann, der ihr mit Kunst und Philosophie neue Welten eröffnet. Sie empfindet diese Begegnung als besonderen Augenblick: als »Kairos«. Doch zunehmend schreibt ihr Hans vor, wie sich ihre Liebesgeschichte entfalten darf. Während sie darum kämpft, sich aus dem vergifteten Beziehungsgeflecht zu lösen, bricht das politische System der DDR zusammen. Jenny Erpenbecks Erfolgsroman wurde 2024 mit dem renommierten »International Booker Prize« ausgezeichnet und ist nun in einer Theaterfassung am DNT zu sehen. Auf der Studiobühne werden Hans und Katharina in einer schmerzhaften Rückschau den Leerstellen ihrer eigenen Geschichte auf die Spur kommen. Inszenierung: Beate Seidel Bühne und Kostüme: Silja Reimer Dramaturgie: Eva-Sophia Haußen Video: who-be Musik: Johannes Winde

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