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Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

TUET AUF DIE PFORTEN …
Dieses biblische Zitat über ihren Portalen verband die Neue Synagoge mit der Stadt. Das einst schönste und größte Gotteshaus Deutschlands. 1866 eingeweiht, ist ein einzigartiges Zeugnis für deutsch-jüdische Geschichte.
Die Neue Synagoge war ein Symbol für das Selbstverständnis, deutsch, berlinerisch und jüdisch gleichermaßen zu sein. Von der gewaltsamen Zerstörung dieser Leben und Lebenswelten legt das Fragment des Gebäudes Zeugnis ab. Seit dem 5. September 1991 leuchtet die Inschrift wieder in die Stadt hinein.

Wir begreifen das „Tuet Auf“ als Grundlage für unsere Agenda:
wir thematisieren die Herausforderungen kultureller Vielfalt und Differenz, das
Aufeinandertreffen von Traditionen und Moderne sowie verschiedenste Ausprä-
gungen des Jüdisch-Seins. Jüdische Geschichte in Berlin: auch ein Beispiel dafür, Geschichte überhaupt aus anderen Perspektiven zu sehen und durch das Prisma Berlin ein Stück Welt zu denken.



(Foto: Anna Fischer)

Kontakt

Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28/30
D-10117 Berlin

Telefon: ++49 (0)30/88028-316
Fax: ++49 (0)30/2821176
E-Mail: info@centrumjudaicum.de

 

Öffnungszeiten des Museums:
Sonntag bis Donnerstag: 10-18 Uhr
Freitag: 10-15 Uhr
Letzter Einlass 30 min vor Schließung
Samstag und an hohen jüdischen Feiertagen geschlossen
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

1 Ausstellung

Zeiten des Umbruchs

Fotografien der Neuen Synagoge Berlin von Günter Krawutschke

Eine Intervention in der Dauerausstellung

Am 5. September 1866 wurde in der Berliner Spandauer Vorstadt eine neue, große Synagoge eingeweiht, die schon bald Neue Synagoge genannt wurde. In dieser „einst schönsten und größten Synagoge“ Deutschlands war Platz für 3.200 Frauen und Männer. Während der Novemberpogrome 1938 im Innenraum beschädigt, verhinderte das Eingreifen des örtlichen PolizeiReviervorstehers Wilhelm Krützfeld und seiner Kollegen der Polizeiwache vom Hackeschen Markt eine Brandschatzung größeren Ausmaßes.

Die Bombardements 1943 zerstörten das entweihte Gotteshaus in großen Teilen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zwar der Synagogenhauptraum gesprengt, aber es blieben wichtige Teile der Neuen Synagoge als Ruine und Wahrzeichen in der nun in Ostberlin gelegenen Oranienburger Straße stehen.

Erst 1988 konnte mit dem Wiederaufbau der Neuen Synagoge als Centrum Judaicum begonnen und die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum gegründet werden. Der Wiederaufbau der als Ruine erhalten gebliebenen Gebäudeteile wurde mit
einer symbolischen Grundsteinlegung am 9. November 1988 als feierliches Ereignis in der Öffentlichkeit begangen. Bereits zuvor, mit dem Beginn von Sicherungsarbeiten, wurde der bekannte Berliner Fotograf Günter Krawutschke mit der detaillierten und umfassenden fotografischen Dokumentation des gesamten Gebäudekomplexes und seines Aufbaus beauftragt.

So ist in den Jahren 1988 bis 1995 eine Dokumentation von den zerstörten Grundmauern bis zur teilweisen Wiederherstellung der Neuen Synagoge als Museum, Forschungs- und Begegnungszentrum entstanden. Günter Krawutschke übereignete diesen Teil seines fotografischen Werkes 2018 der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum zur uneingeschränkten Nutzung. Es handelt sich dabei um schätzungsweise siebeneinhalbtausend Aufnahmen. Der einmalige Bildbestand, der zurzeit konserviert und digitalisiert wird, soll nun in einer Ausstellung erstmals einer größeren Öffentlichkeit gezeigt werden. Aus den tausenden von Bildmotiven wurde eine Auswahl getroffen, die als Intervention in der Dauerausstellung Tuet auf die Pforten präsentiert wird.

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5 Ausstellung

Dauerausstellung - “Tuet auf die Pforten”

Mit ihrer ständigen Ausstellung “Tuet auf die Pforten” will die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum die Geschichte des Hauses und das mit ihm verbundene Leben nachzeichnen.

Die meisten Gegenstände, die etwas über das Haus erzählen könnten, wurden zerstört. Aber bei den Sicherungsarbeiten, die der Rekonstruktion der erhalten gebliebenen historischen Bausubstanz vorangingen, wurden einige architektonische Fragmente sowie Teile der Inneneinrichtung entdeckt. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Ein Rundgang durch die Ausstellung soll anhand verschiedener Dokumente und Exponate einen Eindruck davon vermitteln, wie mannigfaltig die Formen jüdischen Lebens in diesem Teil Berlins waren. Von den gewaltigen Ausmaßen des ehemaligen Synagogenhauptraumes kann man sich auf der Freifläche hinter den restaurierten Gebäudeteilen im Rahmen einer Führung überzeugen. Die frühere Innenwand und die letzten Reste Mauerwerk, mit denen die eigentliche Synagoge begann, sind durch eine Glas-Stahl-Konstruktion geschützt. Der Grundriss der einstigen Hauptsynagoge ist – in Stein ausgelegt – auf der Freifläche angedeutet und lässt die Dimension des zerstörten Teils erahnen. So bleiben die Narben, die die Geschichte verursacht hat, sichtbar.

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Führung

Unsere Führungen

- Tohuwabohu unter der Kuppel! Einmal quer durch die Synagoge und das jüdische Berlin von 1866 bis heute.
- Was passiert(e) in einer Synagoge? Ritualgegenstände, Geschichten, Objekte.
- Die Neue Synagoge im Nationalsozialismus.
- Von der Ruine zum Museum. Geschichten vom Wiederaufbau.
- Tuet auf die Pforten – für alle, die mehr wissen wollen. Ein Rundgang für Fortgeschrittene.
- Kitagruppen
- Spaziergang durch die Spandauer Vorstadt

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Film

Filmreihe Jüdisches 1945: Die Gezeichneten (1948)

05. Mai |19.30 Uhr – Urania / Eintritt frei

Die Gezeichneten (1948):
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Junge Karel, der im KZ Auschwitz von seiner Mutter getrennt wurde und nach Kriegsende umherirrt. Ein US-Soldat, Steve, nimmt ihn auf und versucht, seine Herkunft zu klären. Während Steve Karel adoptieren möchte, sucht seine Mutter verzweifelt nach ihm

Knut Elstermann im Gespräch mit Adriana Altaras und Imme Klages

Veranstaltungsort:

Urania Berlin e.V.
An der Urania 17, 10787 Berlin

Anlässlich des 80. Jahrestages des Kriegsendes in Europa präsentiert die Stiftung Neue Synagoge Berlin–Centrum Judaicum mit der Urania Berlin
e.V. und dem Jüdischen Filmfestival Berlin | Brandenburg eine besondere Filmreihe. Zwischen März und Mai 2025 werden Filme über jüdische Erfahrungen nach der Shoah gezeigt, begleitet von Podiumsdiskussionen mit Expert:innen aus den Bereichen Film, Geschichte und Kultur, moderiert von Knut Elstermann.

Während sogenannte „Trümmerfilme“ auf das Leid der Zivilbevölkerung fokussierten, blieben jüdische Perspektiven in der unmittelbaren Zeit nach dem Krieg oft unerwähnt oder nur angedeutet. Einige Geschichten fehlen bis heute. Uns ist es ein Anliegen, dem entgegenzuwirken.

Die Filmreihe ist Teil der stadtweiten Themenwoche 80 Jahre Kriegsende auf Initiative und gefördert vom Land Berlin, realisiert von Kulturprojekte Berlin mit zahlreichen Partner:innen.



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Ausstellung

Stolz und Vorurteil - Juden im Blick

Woher weiß eine KI, wie Juden aussehen? Woher wissen Sie es? Und kann es das überhaupt geben: ein Bild von Jüdinnen und Juden, das der Vielzahl jüdischer Lebenswirklichkeiten, ihrer widersprüchlichen Geschichte und Gegenwart gerecht wird? Versuche, dieses Bild zu kreieren hat es immer gegeben – in der Kunstgeschichte, in Hollywood und neuerdings auf Social-Media-Plattformen wie TikTok. Auch der Filmemacher Nico Beyer hat diesen Versuch unternommen. Seine hier gezeigten Kurzfilme sind Porträts, Miniaturen jüdischer Gegenwart in Europa, die als skizzenhafte Einblicke keinen Anspruch auf Gesamtdarstellung erheben. Trotzdem wollen sie zeigen, mit welchem Stolz, welchem Zweifel, welcher Normalität, sich ihre jüdischen Protagonisten vor der Kamera inszenieren. Das Credo der Filme: viele Bilder, statt des einen Bildes von Jüdinnen und Juden.

Nur sind auch diese vielen Bilder umkämpft. Sie müssen sich vor dem Blick von außen, den Zuschreibungen einer nichtjüdischen Mehrheit, ebenso behaupten wie imj innerjüdischen Ringen um Repräsentationsansprüche.. Wer zeigt hier also wen und wie? Hörbar werden diese Behauptungskämpfe in der Audioinstallation, die die Filme von Nico Beyer umgibt. Dort finden sich alle Schwierigkeiten, die der heutige Blick auf Jüdinnen und Juden sowie ihre (Selbst-)Darstellung in Bildern mit sich bringt: verzerrende Stereotype, Hasskommentare in den sozialen Medien, KI-Fakes, antiisraelische Bildpropaganda infolge der Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und die grundsätzliche Frage, ob es unabhängig von dieser antisemitischen Bilderflut ein selbstbestimmtes, wahrhaftiges Bild von Juden geben kann.

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Ausstellung

Forms of Alignment

Forms of Alignment, kuratiert von Daniel Laufer und Constanze Murfitt, ist als künstlerisch-zeitgenössische Diskursausstellung konzipiert. Im Zentrum steht nicht die Darstellung festgeschriebener Identitäten, sondern die Frage, wie Beziehungen entstehen: zwischen Menschen und Räumen, Institutionen und Öffentlichkeit sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Fünf künstlerische Positionen arbeiten mit Raum, Sprache, Bildlichkeit, Material und sozialen Strukturen. Ihre Arbeiten untersuchen Relationen nicht nur als harmonische Verbindungen, sondern ebenso als fragile, mitunter widersprüchliche Aushandlungen. Beziehung erscheint als etwas, das nicht einfach gegeben ist, sondern hergestellt, getragen, geschützt, begrenzt und immer wieder neu verhandelt werden muss. Gerade in diesen Prozessen treten Ambivalenzen hervor: Nähe kann Schutz bedeuten, aber auch Ausschluss erzeugen; Ausrichtung kann Orientierung geben und zugleich Hierarchien und Abhängigkeiten sichtbar machen.

Der denkmalgeschützte Ausstellungsort ist dabei nicht bloß Kulisse, sondern aktiver Teil der Ausstellung. Seine räumlichen, historischen und institutionellen Bedingungen – Denkmal, Öffentlichkeit, Schutz, Schwelle, Fragment und Rekonstruktion – werden als Material ernst genommen. Die Arbeiten treten mit diesen Voraussetzungen in Beziehung, reagieren auf sie, widersprechen ihnen oder verschieben ihre Bedeutung. Auf diese Weise entsteht ein Gefüge, in dem Gegenwart und Geschichte nicht voneinander getrennt erscheinen, sondern sich gegenseitig überlagern.

Zugehörigkeiten werden an diesem Ort zwangsläufig mitgelesen. Sie bilden jedoch nicht das kuratorische Ordnungsprinzip. Entscheidend ist vielmehr, welche Fragen die einzelnen Arbeiten öffnen, welche Beziehungen sie herstellen und welche Spannungen sie sichtbar machen und aushalten. Forms of Alignment versteht Ausstellung daher nicht als abgeschlossenen Raum eindeutiger Aussagen, sondern als Ort der Begegnung, der Reibung und der Neuordnung.

Der Titel verweist auf unterschiedliche Formen des Sich-Ausrichtens: auf körperliche, soziale, politische, räumliche und institutionelle Konstellationen. „Alignment“ meint dabei weder vollständige Übereinstimmung noch harmonische Einheit. Gemeint ist vielmehr ein vorläufiges Verhältnis, das sich aus Annäherung, Verschiebung, Widerstand und wechselseitiger Abhängigkeit bildet.

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Diskussion

neue Veranstaltung

Welches Wir? Jenseits von Inside und Outside

Heute ist häufiger davon die Rede,
„jüdische Perspektiven“ einbeziehen zu wollen.
Dies markiert einen unbestreitbaren Fortschritt – insbesondere angesichts der Tatsache, dass lange über Jüdinnen und Juden gesprochen wurde, statt deren tatsächliche Lebenswelten und Erfahrungen zu kennen. Gleichzeitig wirft die Rede von jüdischen Perspektiven fundamentale Fragen auf: Schwingen in diesem Begriff essentialistische, starre Zuschreibungen mit, die Identitäten eher verengen? Und wer kann jüdische Perspektiven formulieren? Zudem: Auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft variieren die Entwürfe zur eigenen Selbstverortung im Spannungsfeld von jüdischer und nichtjüdischer Identität erheblich. Wer spricht dabei von welchem Wir oder welchen Wir-s? Wer sieht welche Allianzen?

All dies vollzieht sich vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationen. Eine extreme Polarisierung sowie ein deutlich erstarkender Antisemitismus – der längst auch die vermeintliche Mitte der Gesellschaft erfasst hat – prägen den Kontext. Welcher Freiraum verbleibt Jüdinnen und Juden unter diesen Bedingungen für eine unabhängige (Selbst)Positionierung? Wie kann jüdische Selbstermächtigung gelingen, ohne sich in der bloßen Reaktion der Abwehr zu erschöpfen? Inwieweit verfestigt sich ein Denken in den Kategorien von „Inside“ und „Outside“?

Über die Bedrohung durch den Antisemitismus
hinaus bleibt die Frage der Selbstbehauptung komplex. Auch eine wohlmeinende, nicht antisemitische Öffentlichkeit transportiert manche festen Vorstellungen und Erwartungen darüber, was Jüdisch-Sein heißen darf und soll. Das Phänomen solcher Fremdkategorisierungen ist historisch keineswegs neu. Avanciert nicht selbst der Begriff der Vielfalt bisweilen zu einer (nicht nur) von außen herangetragenen Parole und Imagination, die aber für die Gesamtgesellschaft auch eine entlastende Funktion hat und die beschriebenen Gemengelagen zu wenig berücksichtigt?

Frei nach Adornos Postulat, „ohne Angst verschieden sein zu können“, ist eine Frage also, wie sehr die jüdische Minderheit ihre Binnendifferenzierungen offen formulieren und ausleben kann und wird – oder nicht mehr? Oder ist die relevantere Frage sogar, inwiefern Jüdinnen/Juden noch, selbst als Gesamtheit, ohne Angst verschieden sein können oder ob sogar dies zur Utopie wird?

Die Veranstaltung lädt zum Nachdenken über diese Fragen ein.

Ort: Repräsentantensaal, Neue Synagoge Berlin

Moderation: Tanja Berg


Podiumsteilnehmende:
Sharon Adler, geb. in Berlin, Journalistin, Publizistin, Fotografin und Moderatorin. 2000 Gründung des Online-Magazins AVIVA-Berlin, seit 2013 Engagement im Vorstand der Stiftung Zurückgeben zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft. Seit 2020 Mitherausgeberin der Reihe „Jüdinnen in Deutschland nach 1945“.

Ihre Themen: Feminismus aus jüdischer Perspektive; Entsolidarisierung, Antisemitismus und eindimensionale Berichterstattung über Israel nach dem 7. Oktober 2023; Ausraubung jüdischen Eigentums und Herausforderungen bei Provenienz-Recherche; Exil, Resilienz und Erinnerungskultur im öffentlichen und digitalen Raum; Erfahrungen und Perspektiven der 1. und nachfolgenden Generationen.

Anton Livshits, geb. in Brjansk (Russland), in Deutschland seit seinem vierten Lebensjahr. Kulturwissenschaftler, tätig in der politischen Bildung für verschiedene Träger; Engagement in jüdisch-palästinensischen Dialogprojekten.

Die Themen seiner Bildungsarbeit und Forschung: Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus; plurale Erinnerungspolitik, hier und auch allgemein geht es ihm u.a. um die Stärkung postsowjetischer Perspektiven. Sein Dissertationsprojekt beschäftigt sich damit, wie bestimmte Erzählweisen Kollektive formen, die nicht durch geteilte Eigenschaften definiert sind. Dabei interessiert er sich für einen verantwortlichen Umgang mit den Katastrophen der Moderne.

Amir Theilhaber, geb. in Köln, Schulabschluss in Toronto, Studium in Brüssel, Jerusalem und Berlin; Fellow in Washington D.C, Forschungsprojekte als Historiker und Islamwissenschaftler; assoziierter Wissenschaftler am Moses Mendelssohn Zentrum (Univ. Potsdam); seit Sommer 2026 geschäftsführender Vorstandsvorsitzender des New Israel Fund Deutschland.

Zu seinen prägenden praktischen Erfahrungen zählen die Arbeit in der Wäscherei des Kibbutz Mishmar HaEmek, ein Praktikum bei Yad Vashem, die Leitung einer Rechtshilfe-Klinik für Geflüchtete in Kairo 2010-2011, der Aufbau des Studierendensekretariats der Barenboim-Said Akademie in Berlin.

Maya Wolffberg, geb. in Haifa; BA in Soziologie und Anthropologie (Univ. Haifa), M.A. in Conflict Resolution and Mediation (Univ. Tel Aviv). Seit 2017 in Berlin, hier Engagement in Israel Community Europe.

Ihre Themen: Holocaust-Erinnerung und die Bekämpfung von Antisemitismus; die Vernetzung israelischer und jüdischer Communities in Europa; Fragen von Identität und Zugehörigkeit. Ihr Großvater überlebte die Shoah als Kind im Versteck in Berlin.

Veranstaltung im Kontext von zwei aktuellen Ausstellungen in der Neuen Synagoge Berlin,
die jüdische Gegenwart thematisieren:

– Forms of Alignment
– Stolz und Vorurteil – Juden im Blick
(beide noch bis 17. November)

In Kooperation mit dem
Netzwerk jüdischer Organisationen Berlin
„Jewish Round Table“unterstützt von der Jewish Agency for Israel.

und
Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext, ein Programm von DialoguePerspectives e. V.
Europäische Akademie Berlin
Jüdisches Leben in Europa e.V. (JEWLIF)

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Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

TUET AUF DIE PFORTEN …

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Die Neue Synagoge war ein Symbol für das Selbstverständnis, deutsch, berlinerisch und jüdisch gleichermaßen zu sein. Von der gewaltsamen Zerstörung dieser Leben und Lebenswelten legt das Fragment des Gebäudes Zeugnis ab. Seit dem 5. September 1991 leuchtet die Inschrift wieder in die Stadt hinein.



Wir begreifen das „Tuet Auf“ als Grundlage für unsere Agenda:

wir thematisieren die Herausforderungen kultureller Vielfalt und Differenz, das

Aufeinandertreffen von Traditionen und Moderne sowie verschiedenste Ausprä-

gungen des Jüdisch-Seins. Jüdische Geschichte in Berlin: auch ein Beispiel dafür, Geschichte überhaupt aus anderen Perspektiven zu sehen und durch das Prisma Berlin ein Stück Welt zu denken.







(Foto: Anna Fischer)
Öffnungszeiten des Museums:
Sonntag bis Donnerstag: 10-18 Uhr
Freitag: 10-15 Uhr
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Samstag und an hohen jüdischen Feiertagen geschlossen

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Ausstellungen / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Museum Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum Berlin, Oranienburger Straße 28/30
Ausstellungen / Museum The Wall Museum East Side Gallery Berlin, Mühlenstr. 78-80
Ausstellungen / Museum Martin-Gropius-Bau Berlin Berlin, Niederkirchnerstraße 7
Ausstellungen / Museum Deutsches Historisches Museum Berlin Berlin, Hinter dem Gießhaus 3
Ereignisse / Festival Kleist-Festtage 6. bis 11.10.2026
Ausstellungen / Museum Bröhan-Museum Berlin, Schloßstraße 1a
Ausstellungen / Museum Filmmuseum Potsdam Potsdam, Breite Str. 1a
Ausstellungen / Museum Berlinische Galerie Berlin, Alte Jakobstraße 124-128
Ausstellungen / Museum Museum für Kommunikation Berlin Berlin, Leipziger Straße 16
Ausstellungen / Museum Musikinstrumenten-Museum Berlin Berlin, Tiergartenstr. 1
Ausstellungen / Museum Stiftung "Brandenburger Tor"
Max Liebermann Haus
Berlin, Pariser Platz 7
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Berlin Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 1
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Ausstellungen / Museum Museum für Naturkunde Berlin Berlin, Invalidenstraße 43
Ausstellungen / Kulturveranstaltung Kunsthaus sans titre Potsdam Potsdam, Französische Str. 18
Ausstellungen / Ausstellung GalerieETAGE im Museum Reinickendorf
Sa 3.10.2026, 9:00 Uhr
Ausstellungen / Galerie imago fotokunst berlin, Auguststraße 29c
Ausstellungen / Galerie Galerie Georg Nothelfer Berlin, Uhlandstraße 184
Ausstellungen / Museum Märkisches Museum Berlin Berlin, Am Köllnischen Park 5
Ausstellungen / Museum Museum Nikolaikirche Berlin Berlin, Nikolaikirchplatz
Ausstellungen / Museum Museum Ephraim-Palais Berlin, Poststr. 16
Ausstellungen / Museum Museum Knoblauchhaus Berlin Berlin, Poststraße 23
Ausstellungen / Museum Museum Schloss Friedrichsfelde Berlin, Am Tierpark 125
Ausstellungen / Galerie Die Aktgalerie Berlin, Krossener Str. 34
Ausstellungen / Galerie Galerie Eva Poll Berlin, Lützowstraße 7
Ausstellungen / Ausstellung Tränenpalast Berlin Berlin, Reichstagufer
Ausstellungen / Galerie Galerie Brusberg Berlin Berlin, Kurfürstendamm 213
Ausstellungen / Museum Schwules Museum Berlin, Mehringdamm 61
Ausstellungen / Museum Mauermuseum Berlin Berlin, Friedrichstraße 43-45
Ausstellungen / Museum Spandovia sacra Berlin, Reformationsplatz 12
Ausstellungen / Galerie ifa-Galerie Berlin Berlin, Linienstraße 139/140
Ausstellungen / Galerie Haus am Kleistpark Berlin, Grunewaldstr. 6-7
Ausstellungen / Galerie DAM GALLERY Berlin, Seydelstraße 30
Ausstellungen / Gedenkstätte Bernhard-Heiliger-Stiftung Berlin, Käuzchensteig 8
Ausstellungen / Museum Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde Berlin, Marienfelder Allee 66-80
Ausstellungen / Ausstellung Meinblau Projektraum Berlin, Christinenstr. 18-19
Ausstellungen / Werkstatt/Workshop Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V. Potsdam, Brendenburgerstraße 5 (Luisenforum)
Ausstellungen / Museum Rochow-Museum im Schloss Reckahn Lehnin / OrT Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27
Ausstellungen / Museum MuseumsDienst Berlin Berlin, Klosterstraße 68
Ausstellungen / Galerie galerie bild plus Berlin, Am Goldmannpark 20
Ausstellungen / Museum Deutsches Architektur Zentrum DAZ Berlin, Köpenicker Str. 48/49
Ausstellungen / Galerie Galerie Art Center Berlin Berlin, Friedrichstraße 134
Ausstellungen / Galerie Galerie Nord / Kunstverein Tiergarten Berlin, Turmstr. 75
Ausstellungen / Ausstellung KW Institute for Contemporary Art Berlin, Auguststraße 69
Ausstellungen / Galerie Whiteconcepts Berlin, Potsdamer Straße 91
Ausstellungen / Galerie kunstraum t27 Berlin, Thomasstr. 27
Ausstellungen / Galerie Kunstgalerie Berlin Achtzig Berlin, Weißenhöher Str. 14
Ausstellungen / Galerie Galerie im Rathaus Tempelhof Berlin, Tempelhofer Damm 165
Ausstellungen / Museum Werkbundarchiv - Museum der Dinge Berlin, Oranienstraße 25
Ausstellungen / Ausstellung Direktorenhaus Berlin Berlin, Am Krögel 2
Ausstellungen / Galerie art place berlin - Forum für zeitgenössische Kunst Berlin, Alexanderplatz 7
Ausstellungen / Galerie noon.schmuck und produkt Berlin, Dresdener Str.26
Ausstellungen / Galerie Emerson Gallery Berlin Berlin, Schiffbauerdamm 19
Ausstellungen / Museum museum FLUXUS + Potsdam Potsdam, Schiffbauergasse 4f
Ausstellungen / Museum Museum THE KENNEDYS Berlin, Auguststraße 11-13
Ausstellungen / Galerie Friends Forever Galerie Berlin, Bertold-Brecht-Platz 3
Ausstellungen / Galerie Prima Center Berlin Berlin, Biesentaler Straße 24
Ausstellungen / Museum Tieranatomisches Theater Berlin, Philippstr. 12/13
Ausstellungen / Galerie Galerie Hilaneh von Kories Berlin, Belziger Straße 35
Ausstellungen / Galerie Galerie Einkaufsquelle Görzke, Breite Str. 128
Ausstellungen / Initiative Institut für Neue Soziale Plastik e.V. Berlin, Georgenkirchstraße 69/70
Ausstellungen / Ausstellung Geometry of Light Berlin, Lindenstr. 35

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